Rennrodler Sascha Benecken startet künftig wieder für Thüringen

Vor der blauen Medienrückwand des Wirtschaftministeriums: Freude über die Rückkehr nach Thüringen - Wirtschaftsminister Matthias Machnig, Bobfahrerin Anja Schneiderheinze, Rennrodler Sascha Benecken und sein Doppelpartner Toni Eggert, Sozialministerin Heike Taubert und Stefan Wirtheim, Geschäftsleiter der Eschenbach Zeltbau GmbH (v.l.n.r.)
Freude über die Rückkehr nach Thüringen: Wirtschaftsminister Matthias Machnig, Bobfahrerin Anja Schneiderheinze, Rennrodler Sascha Benecken und sein Doppelpartner Toni Eggert, Sozialministerin Heike Taubert und Stefan Wirtheim, Geschäftsleiter der Eschenbach Zeltbau GmbH (v.l.n.r.)

Gemeinsame Medieninformation des Thüringer Wirtschaftsministeriums und des Thüringer Sozialministeriums

Rückkehr rechtzeitig vor Olympia-Saison dank Sponsoring von Land und Wirtschaft

Ein Sponsoring über insgesamt 30.000 Euro von Landesregierung und Südthüringer Unternehmen für die laufende Saison macht es möglich: Der Rennrodler Sascha Benecken startet künftig wieder für Thüringen. Das teilten Sponsoren und Thüringer Schlitten- und Bobsportverband (TSBV) heute bei einem Pressegespräch im Thüringer Wirtschaftsministerium in Erfurt mit. Benecken war in der vergangenen Saison zu seinem Doppelpartner Toni Eggert zum Bob- und Rodelclub 1924 Ilsen¬burg/Harz (Sachsen-Anhalt) gewechselt, weil in Thüringen die finanzielle Unterstützung nicht mehr gesichert werden konnte. Wie schon im Fall der Bobfahrerin Anja Schneiderheinze konnte mit dem heute bekanntgegebenen Sponsoring – rechtzeitig vor den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi – eine der großen Medaillenhoffnungen für Thüringen zurückgewonnen werden.

Wirtschaftsminister Matthias Machnig, dessen Haus aus Marketingmitteln rund 15.000 Euro für Benecken zur Verfügung stellt, sieht im Wintersport ein wichtiges Aushängeschild für den Wirtschaftsstandort und das Reiseland Thüringen. „Jede Medaille eines Thüringer Sportlers ist Positivwerbung für Thüringen“, sagte der Minister. „Angesichts des großen, auch medialen Interesses bei internationalen Rodelwettkämpfen ist dieses Sponsoring gut angelegtes Geld.“

Laut Thüringens Sozialministerin Heike Taubert hat die Landesregierung seit 1991 rund 28 Millionen Euro Landessportfördermittel in Erhalt und Ausbau der sportlichen Infrastruktur Oberhofs investiert. „Allein für die Rennschlitten- und Bobbahn wurden rund sieben Milionen Euro bereitgestellt. Die sportlichen Rahmenbedingungen in Thüringen stimmen, aber für die Athletinnen und Athleten ist es nicht immer leicht, alle finanziellen Belastungen im Alltag zu stemmen. Gemeinsame Kraftanstrengungen wie für Sascha Benecken sind deshalb nötig und wichtig."

Weitere rund 15.000 Euro kommen von Südthüringer Unternehmen, wie Stefan Wirtheim, Geschäftsleiter der Eschenbach Zeltbau GmbH und einer der Geldgeber mitteilte. „Erfolgreiche Sportler wie Benecken sind Imageträger für unsere Region“, sagte Wirtheim. „Wir müssen deshalb großes Interesse daran haben, sie in Thüringen zu halten. Dazu wollen wir einen Beitrag leisten.“ Darüber freut sich besonders Rolf Baumann, kooptiertes Präsidiumsmitglied des TSBV und maßgeblicher Initiator der „Rückholaktion“ für Benecken. „Wir brauchen auch aus der Privatwirtschaft mehr Unterstützung für unsere regionalen Sporttalente“, warb er. Er freue sich, dass sich auch diesmal eine Reihe von Unternehmen beteiligt habe. „Wenn der Name ‚Thüringen‘ oder ‚Oberhof’ auch überregional immer wieder positiv in den Schlagzeilen ist, haben alle etwas davon“, sagte er.

Als „Gegenleistung“ für die Unterstützung des Landes wird Rodel-Ass Benecken ab sofort das Logo „thueringen-entdecken.de“ der Thüringer Tourismuskampagne auf Wärme-, Regen- und Sportbekleidung tragen. Auch auf Pressekonferenzen des Sportlers kann künftig dieses Logo präsentiert werden. Außerdem verpflichtet er sich zur Unterstützung von Kommunikations- und Werbemaßnahmen der Thüringer Tourismus GmbH (TTG) für den Wintertourismus.

TSBV-Präsident Walter Botschatzki freut sich über die willkommene Verstärkung seines Verbands. „Junge Sportler, die hier in Thüringen ihre sportlichen Grundlagen gelegt haben, sollten wir nicht ziehen lassen, wenn sie die ersten Erfolge einfahren“, sagte er. Insofern hätten die Sponsoring-Aktivitä¬ten Modellcharakter: „Es muss uns gelingen, die Unterstützung des Sports aus Wirtschaft und Gesellschaft heraus künftig noch besser zu organisieren, wenn möglich zu institutionalisieren.“

Nicht zuletzt deshalb hat sich Ende 2012 beim Thüringer Wirtschaftsministerium ein Forum „Wirtschaft und Sport“ als Kommunikationsplattform für Unternehmer und Sportler gegründet, das die Zusammenarbeit beider Seiten intensivieren will. Dem Forum gehören eine Reihe von aktiven und ehemaligen Sportlern sowie ein Pool von Wirtschaftsunternehmen an; das Forum ist offen für weitere Unterstützer.


 

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