24. Thüringer Tierschutzpreis verliehen

Die Preisträgerinnen und Preisträger des 24. Thüringer Tierschutzpreises
Die Preisträgerinnen und Preisträger des 24. Thüringer Tierschutzpreises

Die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner (DIE LINKE) hat am Dienstag, den 16. Oktober, in Heiligenstadt den 24. Thüringer Tierschutzpreis verliehen.

Sozialministerin Heike Werner sagte: „Der ethische Anspruch im Tierschutz ist das Eine, die gesellschaftliche Wirklichkeit im Umgang mit Tieren leider allzu oft das Andere. Umso beharrlicher müssen wir für den Tierschutz am Ball bleiben. Umso wichtiger sind Vorbilder. Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger sind leuchtende Wegweiser für einen aktiven Tierschutz aus der Mitte der Gesellschaft. Sie fordern uns heraus, über unser Verhältnis zur Umwelt und unser Verhalten gegenüber Tieren nachzudenken.“

In diesem Jahr wurden insgesamt 16 Einsendungen mit Vorschlägen für den Tierschutzpreis eingereicht. Es wurden sechs Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt. Dabei gehen drei Preise an landwirtschaftliche Unternehmen für ihre beispielhafte artgerechte Tierhaltung. Weitere drei Preise gehen an Personen, die sich herausragend im karitativen Tierschutz engagieren. Jede Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro dotiert.

Mit dem Thüringer Tierschutzpreis werden ausgezeichnet:

·         Irene Sander aus Heiligenstadt erhält den Preis für eine außerordentliche ehrenamtliche Arbeit als Vereinsvorsitzende des Tierschutzvereins Heiligenstadt und Umgebung e. V.

·         Helga König aus Erfurt wird für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr hohes Engagement gegenüber streunenden kranken und abgemagerten Straßenkatzen geehrt.

·         Der Verein „die Seelentröster – Tiere helfen Menschen“ e. V. aus Rudolstadt erhält für seine Arbeit zur Rettung von Tieren aus schlechter Haltung und das Zusammenführen dieser Tiere mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen den Thüringer Tierschutzpreis.

·         Der Landwirtschaftsbetrieb Udo Weilepp aus Rastenberg steht für eine tierschutzgerechte Art und Weise der Haltung von Schweinen in einem Außenklimastall mit überdachtem Außenbereich.

·         Die Agrargenossenschaft Teichel e. G. aus Remda-Teichel, OT Teichröda, wird für die tierschutzgerechte Haltung von Milchvieh in einem großzügigen Offenklimastall gewürdigt.

·         Angela Patzer und Klaus Patzer aus Ullersreuth bei Hirschberg werden für eine tierschutzgerechte Haltung von Mutterkühen und Schweinen geehrt.

Im Anschluss an die Ehrung der Preisträgerinnen und Preisträger bestand die Möglichkeit, das Tierheim Heiligenstadt, deren Vereinsvorsitzende eine der Ausgezeichneten ist, zu besuchen. Die Hunde und Katzen freuten sich sehr über die Streicheleinheiten der Besucherinnen und Besucher.

Verleihung des 24. Thüringer Tierschutzpreises

Irene Sander wird als Vorsitzende der Tierschutzvereins Heiligenstadt geehrt


Helga König ist Preisträgerin für ihren Einsatz für Straßenkatzen


Der Verein Seelentröster erhält den Tierschutzpreis für die Rettung von Tieren aus schlechter Haltung


Der Landwirtschaftsbetrieb Udo Weilepp für für seine tierschutzgerechte Schweinehaltung ausgezeichnet


Die Agrargenossenschaft Teichel wird für tierschutzgerechte Milchviehhaltung geehrt


Angela und Klaus Patzer erhalten den Tierschutzpreis für tierschutzgerechte Haltung von Mutterkühen und Schweinen


Im Anschluss wurde das Tierheim Heiligenstadt besucht, deren Vereinsvorsitzende die Preisträgerin Irene Sander ist



Hintergrund:

Mit dem Thüringer Tierschutzpreis werden Einzelpersonen oder Gruppen ausgezeichnet, die sich im Freistaat Thüringen durch besonderes Engagement und Initiativen zur Förderung des Tierschutzes hervorgetan haben. In vielen Bereichen kann im Rahmen der jeweiligen Einflusssphäre zum Schutz und Wohl der Tiere beigetragen werden. In diesem Sinne stellt der Tierschutzpreis einen Beitrag zu einer konsequenten Umsetzung des Staatsziels Tierschutz im Grundgesetz sowie in der Verfassung des Freistaates Thüringen dar.

Der Tierschutzpreis ist dotiert mit jährlich maximal 6.000 Euro. Eine jährliche Preisverleihung ist in den Bereichen „karitativer Tierschutz“ und „artgerechte Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere“ jeweils zu gleichen Teilen vorgesehen, wobei eine Aufteilung in diesen Bereichen auf bis zu drei Preisträgerinnen oder Preisträgern möglich ist. Jedes zweite Jahr, erstmals 2019, erfolgt zusätzlich eine Preisverleihung in dem Bereich „Entwicklung von geeigneten Alternativmethoden zu Tierversuchen“, wofür eine Summe von maximal 12.000 Euro vorgesehen ist.

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