26.04.2015
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Medieninformation

26.04.2015

Ab sofort um „Thüringer Gründerprämie“ bewerben!

Bewerbungsfrist: 29. Mai / Tiefensee: Unterstützung für innovative Gründungen aus Unternehmen heraus

Die neue „Thüringer Gründerprämie“ startet: Ab sofort können sich po­tentielle Existenzgründer aus Thüringen mit ihrer Unternehmensidee um die Förderung bewerben. Die Prämie umfasst einen monat­lichen Zu­schuss von bis zu 3.000 Euro während einer einjährigen Vorgründungs­phase. Be­wer­bungsfrist für die erste Förderrunde ist der 29. Mai 2015. Die Förderung startet nach Verabschiedung des Landeshaus­halts. Vorgeschal­tet ist eine Erstberatung durch das Thüringer Zentrum für Existenzgrün­dungen und Unternehmertum (ThEx).

Mit dem neuen Förderinstrument werde die letzte Förderlücke im Exis­tenzgründungsbereich in Thüringen geschlossen, sagte Wirtschaftsmi­nister Wolfgang Tiefensee. „Wir bieten in Thüringen von der Unterneh­mens­idee über Coaching, Beratung und die Bereitstellung von Risiko­kapital bis zu den ersten Schritten als selbständiger Un­ternehmer ein geschlossenes, abgestimmtes Fördersystem für Existenzgründer an“, sagte der Minister: „Damit ist Thüringen in Sachen Existenzgründungen Vorreiter und Vorbild in Deutschland.“

Die Gründerprämie ermöglicht es Menschen, die aus einer sozialversiche­rungspflichtigen Beschäftigung heraus ein Unternehmen gründen wollen, sich über einen Zeitraum von bis zu zwölf Monaten ausschließlich der Grün­dungsvorbereitung zu widmen. In diesem Zeitraum erhalten sie einen monat­lichen Zuschuss zum Lebensunter­halt – bei Beschäftigten mit Hochschulab­schluss liegt die­se Prämie bei 3.000 Euro, bei allen anderen bei 2.000 Euro. Dadurch soll Gründungsinteressierten die nötige Zeit eingeräumt werden, um losgelöst von beruflichen Verpflichtungen ihr Un­ternehmen auf den Weg zu bringen.

Gerade Beschäftigte in Unternehmen hätten oft vielver­sprechende und innovative Gründungsideen und könnten bei deren Umset­zung zumeist auch mit der Un­terstützung ihres Arbeitgebers rechnen, sagte Tiefensee – „viele scheuen aber den Schritt aus dem geregelten Angestell­tendasein in eine Selbstän­digkeit“. „Der Großteil der wirtschaftlich erfolgrei­chen Gründungen in Deutschland – rund 80 Prozent – erfolgt aus einem An­gestelltenverhältnis heraus“, sagte der Minister. Anders als für Gründungen aus der Arbeitslosigkeit oder dem wissenschaftlichen Umfeld heraus gebe es für eine vernünftige Vorbereitung solcher Start-ups aber bisher kaum finan­zielle Unterstützung. „Mit der Gründungsprämie wollen wir ein Angebot machen, damit die Unsicherheiten der ersten Zeit abgemildert wer­den und der Gründer sich vollständig auf sein Vorhaben konzentrieren kann.“ Damit wer­de zugleich ein zentrales Versprechen der neuen Regierung in Rekord­zeit eingelöst.

Das Wirtschaftsministerium geht davon aus, dass bis zu 30 Prämien pro Jahr vergeben werden können. Wesentliche Bedingung: Die geförderten Vorha­ben müssen sich durch einen hohen Innovationsgrad auszeichnen – d.h. es muss um neue Produkte oder Dienstleistungen, um effizientere Prozesse oder eine neue Marktzugangsstrategie gehen. Das zu gründende Unterneh­men soll sich zudem durch eine hohe wirtschaftliche Bedeutung auszeich­nen. Es muss also absehbar sein, dass das neue Unternehmen ein hohes Wachstum bei Umsatz und Beschäftigung erreichen kann.

„Neben der finanziellen Absicherung profitieren die geförderten Gründungs­interessierten von der Begleitung und Beratung durch das Thüringer Zentrum für Existenzgründung und Unternehmertum. Mit der Prämie bekommen sie die Möglichkeit, sich mit ihrer ganzen Kraft auf das eigene Vorhaben zu konzentrieren“, so Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der IHK Erfurt.

„Alle diejenigen, die bisher in ihrer Freizeit die Gründung des eigenen Unter­nehmens vorbereitet haben, sind nun aufgerufen, sich zu bewerben“, sagte ThEx-Leiter Dirk Wegler. Interessierte erhalten alle Informationen zur Be­werbung unter www.thex.de oder der Telefonnummer 0800-thexde. Im An­schluss kann ein Antrag bei der Gesell­schaft für Arbeits- und Wirtschaftsför­derung (GfAW) eingereicht werden – Informationen dazu unter www.gfaw-thueringen.de.

 

 

Stephan Krauß

Pressesprecher

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