04.10.2018
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Medieninformation

04.10.2018

Thüringen baut Hochschulkooperationen nach Argentinien aus

Tiefensee: Hochschulen als Türöffner für künftige Wirtschaftskooperationen

Thüringen vertieft den akademischen Austausch mit Argentinien. Dazu wurden in dieser Woche während der Reise der Thüringer Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation in das südamerikanische Land insgesamt vier Kooperationsvereinbarungen zwischen Hochschulen beider Seiten unterzeichnet. Sie sehen insbesondere einen regelmäßigen Studenten- und Dozentenaustausch sowie gemeinsame Forschungsprojekte vor.

So hat die Fachhochschule Erfurt eine Kooperationsvereinbarung mit der Universidad de Tucumán über den Austausch von Studierenden der Fachrichtung Bauingenieurwesen abgeschlossen. Voraussichtlich im kommenden Jahr werden die ersten argentinischen Studierenden aus San Miguel de Tucumán – der Partnerstadt der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt – in Thüringen erwartet. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) weitet ihre seit 2015 bestehende Kooperation mit dem Lehr- und Forschungsklinikum „Hospital Italiano“ in Buenos Aires aus. Konkret sollen künftig neurowissenschaftliche Fragestellungen der Wahrnehmung von Emotion und Identität, Autismus sowie neuronale Mechanismen der Gesichtserkennung und Personenwahrnehmung untersucht werden, wobei die FSU vor allem die Grundlagenforschung und das Hospital Italiano klinische Studien verantwortet. Zwei weitere unterzeichnete Vereinbarungen der FSU Jena mit der Universidad Nacional de Moreno in Buenos Aires und der Universidad Nacional mit verschiedenen Standorten in der Provinz Rio Negro im nördlichen Patagonien haben ebenfalls einen regelmäßigen Studierenden- und Dozentenaustausch zum Ziel.

„Deutsche Hochschulen haben in Argentinien einen hervorragenden Ruf und sind als Kooperationspartner gefragt“, sagte Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee anlässlich der Unterzeichnungen. Vor allem auf naturwissenschaftlich-technischem Gebiet und im Bereich der Lehre suchten die insgesamt sehr gut ausgestatteten argentinischen Universitäten derzeit intensiv nach Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit deutschen Hochschulen. „Das bietet auch für Thüringer Hochschulen große Chancen, sich frühzeitig als Forschungs- und Ausbildungspartner zu etablieren und gleichzeitig als Türöffner für künftige Wirtschaftskooperationen zu fungieren.“

Einschließlich der neu unterzeichneten Verträge unterhalten die Thüringer Hochschulen nunmehr 24 Kooperationsbeziehungen zu Hochschulen in Argentinien, darunter allein die FSU 13 und die FH Erfurt eine. Derzeit sind insgesamt etwa 1,5 Millionen Studierende an den 115 staatlichen und privaten Hochschulen des Landes eingeschrieben.

Peggy Hoy
Stv. Pressesprecherin

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