Netzwerk Gentechnikfreie Regionen

Rapsfeld wird durch eine Lupe betrachtet

Europäisches Netzwerk Gentechnikfreier Regionen

Seit 2010 ist Thüringen Mitglied im Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen

Auf der Basis des Landtagsbeschlusses (Thüringen: Aktiv gegen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen, DS 5/1152) vom 17. Juni 2010 sowie dem Kabinettbeschluss vom 9. November 2010 trat Thüringen dem Europäischen Netzwerk "Gentechnikfreie Regionen" bei.

Herr Minister Lauinger: „Dies war ein wichtiges Signal für die Mehrheit der Thüringerinnen und Thüringer. Der Freistaat war damit Vorreiter für den Beitritt weiterer deutscher Bundesländer in den folgenden Jahren.“

Um dem Ziel, selbstbestimmt eine gentechnikfreie Zone bilden zu können, politischen Nachdruck zu verleihen, unterzeichnen die Mitglieder des Netzwerkes die "Charter of the regions and local authorities of europe on the subject of coexistence of genetically modified crops with traditional and organic farming".

Die Mitglieder des Netzwerks fordern das Recht der europäischen Regionen (in Deutschland die Bundesländer), sich als gentechnikfrei bezeichnen zu dürfen. Darüber hinaus setzen sich die Mitglieder für den Schutz von Bio-Saatgut wie auch konventionellem Saatgut vor gentechnischer Verunreinigung ein. Diese Forderungen sollen dazu beitragen, dass die hohe Qualität der landwirtschaftlichen Produktion, die Kleinteiligkeit und die regionalen Eigenheiten der europäischen Landwirtschaft und Regionen bei der Zulassung von gentechnisch verändertem Saatgut berücksichtigt werden.

Das Europäische Netzwerk nahm seine Arbeit im November 2003 auf. Zunächst schlossen sich zehn Regionen Europas zusammen, die an die EU-Kommission appellierten, gentechnikfreie Landwirtschaft zu ermöglichen und nicht durch mangelhafte Regelegungen zu gefährden. Getragen wird das Netzwerk von den Gründungsmitgliedern Oberösterreich und der Toskana. Inzwischen ist das Netzwerk auf über 60 Regionen angewachsen.

Die Mitglieder des Netzwerkes beziehen zu aktuellen europäischen Entwicklungen Stellung in Positionspapieren. Sie nehmen alle ihnen verfügbaren Möglichkeiten wahr, um Einfluss auf den europäischen Entscheidungsprozess zu nehmen. Unter anderem werden Diskussionsveranstaltungen mit Entscheidungsträgern der EU-Kommission und des EU-Parlaments durchgeführt. Das Netzwerk richtet regelmäßig sog. Jahreskonferenzen zu besonderen Themen aus, um die Netzwerkpositionen zu verdeutlichen. Thüringen richtete eine Konferenz im Jahre 2012 im Erfurter Landtag aus, deren Ergebnis in der sog. Erfurter Deklaration Eingang fand.

 

Europäischen Netzwerk "Gentechnikfreie Regionen"

Charta der Gentechnikfreien Regionen
PDF-Dokument in Englischer Sprache

IX. Jahrestagung des Europäischen Netzwerkes Gentechnikfreier Regionen

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