Geschichte des Landgerichts Meiningen

Verleihung der Gerichtsbarkeit an die Stadt Meiningen im Jahr 1153

Nach der Einführung des Reichsgerichtsverfassungsgesetzes wurde 1879 für die Sachsen-Meiningischen Kreise Hildburghausen, Sonneberg und Meiningen für die Preußischen Kreise Schleusingen und Schmalkalden sowie für das Herzogtum Coburg ein gemeinschaftliches Landgericht mit dem Sitz in Meiningen eingerichtet.

Die Gliederung des Landgerichts erfolgte in drei Zivilkammern, die im Einzelnen für das Meiningische Gebiet des Landgerichtsbezirkes sowie  für Angelegenheiten, deren Erledigung die Kompetenz für den ganzen Landgerichtssprengel voraussetzte, für die Preußischen Kreise des Herzogtums Coburg zuständig waren.

Ferner bestanden eine Kammer für Handelssachen in Coburg, deren Amtsbereich das Herzogtum Coburg umfasste sowie zwei Strafkammern bei dem gemeinschaftlichen Landgericht.

Der Bezug des ersten großen Gebäudes in der Bismarckstraße 14 (heute Neu-Ulmer-Straße) erfolgte Ende des Jahres 1878.

Am 23. Februar 1945 wurde das Gebäude bei einem Bombenangriff vollständig zerstört.

Im Jahr 1945 zog das Gericht in das ehemalige Gebäude der Bank für Thüringen um, welches bis dato von der Deutschen Bank genutzt wurde.

Das Landgericht Meiningen bestand nach der Bildung des Landes Thüringen bis zum Jahr 1952 fort.

Von 1952 bis 1990 trug es den Namen Bezirksgericht und war in der ehemaligen DDR für das Territorium des Bezirkes Suhl zuständig.

Im November des Jahres 1993 erfolgte die Neugründung des Landgerichtsbezirks Meiningen.

Der Umzug in das neue Justizzentrum Meiningen fand im Jahr 2001 statt.

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