23.10.2017
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Medieninformation

23.10.2017

Thüringer Landesmarketing neu ausgerichtet

Tiefensee: Standortkampagne wird emotionaler und digitaler / Künftig mehr Online als Print

Die Standortkampagne „Das ist Thüringen“ wird neu ausgerichtet. Das Landesmarketing solle persönlicher und emotionaler werden, kündigte Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee heute an. „Wir stel­len künftig Frauen und Männer in den Mittelpunkt, die hier in Thüringen z.B. als Unternehmerinnen, Forscher, Künsterinnen oder Sportler er­folgreich sind“, sagte Tiefensee. Zugleich setze man stärker auf soziale Medien und neue Werbeformen wie das Content oder Influencer Marke­ting. „Die bisherige klassische Anzeigenkampagne fahren wir zugun­sten eines modernen Online-Marketings in den kommenden Jahren zurück“, so der Minister. Bereits 2018 fließt erstmals mehr als die Hälfte des zur Verfügung stehenden Mediabudgets (d.h. Mittel für werbliche Schaltungen) in diese neuen Online-Formate.

 

Grund für die Neuausrichtung: Bislang standen auch die Marketingaktivitäten des Landes ganz im Zeichen des wirtschaftlichen Wiederaufbaus seit 1990. „Das Ziel, Investoren anzulocken und Arbeitsplätze zu schaffen, bestimmte auch die Ausrichtung unserer Standortwerbung“, sagte Tiefensee. Inzwi­schen sei das Land aber mit neuen Herausforderungen konfrontiert: „Für uns wird es immer wichtiger, Menschen – gerade auch qualifizierte Fachkräfte – in Thüringen zu halten oder für einen Zuzug nach Thüringen zu gewinnen“, so Tiefensee. Daher ziele der neue Kampagnenansatz vor allem darauf ab, ein positives Bild von Thüringen als Lebens-, Wohn-, Arbeits- oder Studienort zu erzeugen. „Statt ‚Investitionsbedingungen‘ oder ‚Standortfaktoren‘ stellen wir reale Personen ins Zentrum unserer Kampagne, die hier gern leben und erfolgreich arbeiten.“

 

Unter dem Motto „Ich bin ein Thüringer aus …“ oder „Ich bin eine Thüringerin aus …“ sollen dabei individuelle Geschichten von Menschen über den Frei­staat erzählt werden und über ihre Gründe, dass sie Thüringen als Wahlhei­mat erkoren haben. Beispiele für Menschen, die sich bereits für die Thürin­gen-Kampagne zur Verfügung gestellt haben, sind der Speerwerfer Thomas Röhler, die junge Bloggerin Veronique Sophie Schröter, der Inhaber der Weinbar Weimar, Philipp Heine, die Studentin Ushree Barua aus Chittagong (Bangladesh), der Chemiker und Batterieforscher Professor Ulrich Schubert oder der Sternekoch Marcello Fabbri. Bei der Auswahl dieser Testimonials („Bekenner“) komme es nicht auf Bekanntheit oder „Glamourfaktor“ an – sondern darauf, dass diese Personen etwas Interessantes zu erzählen haben, betonte der Minister. Denn schließlich werden die Testimonials nicht nur auf Anzeigen oder Plakaten erscheinen – jede dieser Personen steht zugleich auch im Mittelpunkt einer Geschichte, die in Form von Porträts, Interviews, Sachberichten oder Videos online publiziert und über unter­schiedliche digitale Kanäle beworben werden soll. „Dieser Form des ‚Content Marketings‘ werden wir künftig mehr Platz in unserer Kampagne einräumen.“

 

Zur Realisierung dieses Marketing-Ansatzes werden redaktionelle Koopera­tionen mit großen nationalen Verlagshäusern geschlossen, z.B. mit den On­lineangeboten der WELT, SPIEGEL und der FAZ. Als erstes gehen am heuti­gen Montag (23.10.2017) die ersten Texte auf WELT.de online. Es folgen Beiträge in SPIEGEL Online, SPIEGEL TV und FAZ.net. Im Zusammenhang damit wurde auch die zentrale Werbeseite des Freistaats, www.das-ist-thueringen.de, gründlich überarbeitet und komplett neu gestaltet.

 

Großen Wert habe er allerdings von Anfang an darauf gelegt, in der werb­lichen Darstellung des Landes Übertreibungen und Überzeichnungen zu vermeiden, so Tiefensee: „Das Bild Thüringens ist geprägt von positiv-bewahrenden Werten wie Gemeinschaft, Familie, gesunde Umgebung, intakte Natur, aktiver Lebensstil. Auf diese Werte werden wir uns konzen­trieren und Thüringen als ein modernes Land mit hoher Lebensqualität und einem guten Umfeld für Familien zeigen.“

 

Für das Thüringer Landesmarketing, das das Wirtschafts- und Wissen­schaftsministerium im Auftrag der Landesregierung verantwortet, arbeitet der Freistaat mit der Agentur KNSK aus Hamburg zusammen, die auch für die Überarbeitung der Kampagne zuständig war. Für das Landesmarketing stellt der Freistaat jährlich rund 3,5 Millionen Euro bereit.

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