15.08.2017
Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Medieninformation

5 Mio. Euro für Humboldt-Gymnasium

Sanierung der Nordhäuser Schule im Rahmen des Schulinvestitionsprogramms
über 150 Mio. €

„Die Schulbauförderung gehört zu den Schwerpunktprojekten dieser Landesregierung“, sagte heute Infrastrukturministerin Birgit Keller bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids über fünf Millionen Euro zur Sanierung des Gymnasiums „Wilhelm von Humboldt“ an Landrat Matthias Jendricke in Nordhausen.

„Gute Schulen brauchen zeitgemäße und attraktive Rahmenbedingungen. Hierfür brauchen wir neben qualifizierten Lehrern und guten pädagogischen Konzepten auch moderne Schulgebäude“, so Keller weiter. „Insbesondere der barrierefreie Umbau unserer Schulgebäude ist dringend notwendig, wenn künftig noch viel mehr Kinder und Jugendliche inklusiv beschult werden.“

„Mit unserem Schulinvestitionsprogramm über 150 Millionen Euro binnen fünf Jahren löst die rot-rot-grüne Koalition den über viele Jahre entstandenen Investitionsstau an den Schulen langsam auf. Aufgrund des erheblichen Investitionsbedarfs an den Thüringer Schulgebäuden setze ich mich für eine Fortführung des Programms auch in der kommenden Legislaturperiode ein“, sagte die Ministerin.

Hintergrund:
Das Hauptgebäude des Wilhelm-von-Humboldt-Gymnasiums in der Nordhäuser Blasiistraße soll bis 2020 für über 13 Millionen Euro saniert, barrierefrei umgebaut und durch den Anbau eines Südflügels erweitert werden. Im Anschlussbereich zwischen Neu- und Altbau wird ein Aufzug vorgesehen, der alle Ebenen barrierefrei erschließt. Nach der vom Kreistag beschlossenen Schulnetzplanung setzt sich die Entwicklung der Schule von einem heute drei- teilweise vierzügigen Gymnasium bis 2030 zur vollen Vier- und teilweisen Fünfzügigkeit mit 34 Klassen fort. Die langfristige Nachhaltigkeit der geförderten Investition ist somit gesichert.

Die Auswahl der geförderten Objekte im Schulbauinvestitionsprogramm erfolgt auf Grundlage der Schulbauförderrichtlinie. Mit ihr werden die Fördermittel zielgenau und nachhaltig eingesetzt. So müssen die Antragsteller nachweisen, dass auch im demografischen Wandel die Schulen bei Neubauten 25 Jahre und bei Sanierungen für die kommenden 15 Jahre ausgelastet sein werden. Ferner sollen die Schulen durch die Sanierung barrierefrei werden, um eine inklusive Beschulung zu ermöglichen. Gefördert werden Sanierung, Umbau, Erweiterung und Neubau von Schulgebäuden und Schulsporthallen.


gez. Antje Hellmann
Pressesprecherin

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