03.02.2017
Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Medieninformation

Land fördert Schlossschule in Neustadt/Orla mit 870.000 Euro

Das Land Thüringen fördert die Sanierung der Schlossschule in Neustadt an der Orla. Baustaatssekretär Dr. Klaus Sühl übergibt heute symbolisch den Förderbescheid über 871.600 Euro an den Schulträger, die AWO Saale-Orla-Kreis, und eröffnet den letzten Bauabschnitt mit einem Spatenstich. „Die Schlossschule sichert den Erhalt der Klosteranlage, erhöht die Attraktivität der Stadt und stärkt den Wirtschafts- und Wohnstandort Neustadt an der Orla“, sagt Sühl. „Das Geld ist in der Schulsanierung und damit in der Bildung von Kindern und Jugendlichen bestmöglich angelegt.“

Im vierten und letzten Bauabschnitt wird der Ostflügel der Klosterkirche saniert. In dem bislang ungenutzten Gebäudeteil werden künftig die Gymnasialstufen untergebracht. Die Förderung wird über das neue Ersatzschulprogramm des Landes finanziert. „Der vom Land geförderte Schulumbau ist eine Investition in die Zukunft der Stadt und ein weiterer Schritt, mit dem wir den Investitionsstau an den Thüringer Schulen beheben“, so Sühl. Das Projekt wurde im Bewilligungsjahr 2016 angemeldet, die Gesamtkosten betragen 1,5 Millionen Euro.

„Die Sanierungsmaßnahmen an Schloss und Klosterkirche sind ein besonders gelungenes Beispiel für eine nachhaltige Stadtentwicklung“, so Sühl. In drei Abschnitten wurden bisher die historischen Gebäude saniert, die Gesamtkosten für alle Baumaßnahmen liegen bei rund sechs Millionen Euro. Die Hälfte der Kosten wurde mit Mitteln der Städtebauförderung und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gefördert.

Hintergrund:

Die bestehende Schulbauförderung wurde in dieser Legislaturperiode durch das Schulinvestitionsprogramm mit zusätzlichen 150 Millionen Euro erheblich erweitert. 2016 erhielten 17 Schulen Förderbescheide über insgesamt 32 Millionen Euro. Für 2017 sind bisher über 35 Millionen Euro für 14 Schulen gebunden.

Gemeinsam mit den Schulträgern wird das Bauministerium voraussichtlich 40 bis 60 Schulgebäude grundlegend herrichten. Mit der neuen Schulbauförderrichtlinie werden die Fördermittel außerdem nachhaltiger eingesetzt. So müssen die Antragsteller nachweisen, dass auch im demografischen Wandel die Schulen bei Neubauten 25 Jahre und bei Sanierungen für die kommenden 15 Jahre ausgelastet sein werden.

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