19.12.2016
Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Medieninformation

Land fördert Sanierung des Gymnasiums Schmölln mit 2 Millionen Euro

Für die Sanierung und Erweiterung des Roman-Herzog-Gymnasiums übergab heute Thüringens Bauministerin Birgit Keller einen Förderbescheid an die Landrätin des Landkreises Altenburger Land, Michaele Sojka.

Für die Sanierung und Erweiterung des Roman-Herzog-Gymnasiums übergab heute Thüringens Bauministerin Birgit Keller einen Förderbescheid an die Landrätin des Landkreises Altenburger Land, Michaele Sojka. „Wir fördern den Umbau der Schule mit fast zwei Millionen Euro, damit die Schüler künftig in einem gemeinsamen Gebäude lernen können, das barrierefrei und energetisch saniert sein wird“, so Keller. „Es ist das einzige Gymnasium in Schmölln. Wir erwarten, dass die Schülerzahlen steigen werden. Der vom Land geförderte Schulumbau ist eine Investition in die Zukunft der Stadt Schmölln.“

Die Förderung des Umbaus des Roman-Herzog-Gymnasiums in Schmölln wird über das neue Schulinvestitionsprogramm finanziert, das dazu dient den Investitionsstau an den Thüringer Schulen zu beenden. Insgesamt kostet es 3,28 Millionen Euro, die Schule barrierefrei und energetisch zu sanieren und zu erweitern. Das Land unterstützt das Bauvorhaben mit 1,913 Millionen Euro.

Ziel des Umbaus ist es, die Schule zu vergrößern, um einen reibungslosen Unterricht zu garantieren. Bisher findet der Unterricht in zwei Schulgebäuden statt, die 1,5 Kilometer voneinander entfernt sind. Eine Standortanalyse ergab, dass bis 2025/26 die Zahl der Schüler von aktuell 375 auf 445 steigen wird. „Es ist eine gute Nachricht, dass die Schülerzahlen steigen. Wir müssen dafür sorgen, dass die Kinder auch künftig optimale Bildungsbedingungen haben“, so Keller bei der Übergabe des Förderbescheides.

Hintergrund:

Die bestehende Schulbauförderung wurde in dieser Legislaturperiode durch das Investitionsprogramm mit zusätzlichen 150 Millionen Euro erheblich erweitert. 2016 erhielten 17 Schulen Förderbescheide über insgesamt 29 Millionen Euro.

Gemeinsam mit den staatlichen Schulträgern wird das Bauministerium voraussichtlich 40 bis 60 Schulgebäude grundlegend herrichten. Mit der neuen Schulbauförderrichtlinie können die Fördermittel zielgenauer und nachhaltiger eingesetzt werden. So müssen die Antragsteller nachweisen, dass auch im demografischen Wandel die Schulen bei Neubauten 25 Jahre und bei Sanierungen für die kommenden 15 Jahre ausgelastet sein werden.

Ferner sollen die Schulen durch die Sanierung barrierefrei werden, um eine inklusive Beschulung zu ermöglichen. Gefördert werden Sanierung, Umbau, Erweiterung und Neubau von Schulgebäuden und Schulsporthallen. Der Fördersatz beträgt zwei Drittel der zuwendungsfähigen Kosten und erhöht sich auf 80 Prozent, wenn besondere energetische Standards eingehalten werden. Bei Vollsanierungen ist dies ein Primärenergiebedarf der mindestens 40 Prozent unter der jeweils gültigen Energieeinsparverordnung liegt. Bei Neubauten wird ein CO²-neutraler Primärenergiebedarf gefordert. Das Gebäude soll mindestens so viel Energie aus regenerativen Quellen erzeugen, wie es selbst verbraucht.

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