19.12.2016
Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Medieninformation

Bauministerin Keller übergibt ersten Förderbescheid für Wohnungsneubau in Schmölln

Die Thüringer Bauministerin Birgit Keller hat heute in Schmölln den ersten Förderbescheid der neugestalteten Wohnungsbauförderung an die Wohnungsgesellschaft Schmölln übergeben.

Die Thüringer Bauministerin Birgit Keller hat heute in Schmölln den ersten Förderbescheid der neugestalteten Wohnungsbauförderung an die Wohnungsgesellschaft Schmölln übergeben. „Das Bauprojekt in der Gartenstraße 28 in Schmölln ist der erste Neubau, der im Rahmen der neuen Wohnungsbauförderung des Landes bewilligt werden konnte“, sagt Verkehrsministerin Birgit Keller. „Mit dem Programm erhöhen wir die Attraktivität der Innenstädte und gewährleisten guten und günstigen Wohnraum vor allem für Menschen mit geringem Einkommen.“

Der Bau der sechs Wohnungen, davon eine altersgerecht, wird mit 1.089.900 Euro Fördermitteln vom Land unterstützt. Das Förderdarlehen beträgt 850.000 Euro, der Rest wird als Zuschuss gewährt.

Mit dem 15 prozentigen Baukostenzuschuss auf die Gesamtkosten konnte die in der Wohnungsbaurichtlinie für Schmölln festgeschriebene angemessene Miete von 4,90 €/m² erreicht werden. Die Wohnungsbaugesellschaft Schmölln garantiert damit, dass die fairen Mieten für die kommenden 20 Jahre sicher sind.

„Die Gartenstraße in Schmölln zeigt, dass eine erfolgreiche Förderung des sozialen Wohnungsbaus möglich ist. Mit unserem Förderprogramm können wir angemessene ortsübliche und sozialverträgliche Mieten verwirklichen. Denn nur mit preiswertem Wohnraum stellen wir sicher, dass alle Menschen gut wohnen können“, so Keller.

Hintergrund:

Für die Förderprogramme im sozialen Wohnungsbau hat die neue Landesregierung im Frühjahr die Förderrichtlinien überarbeitet. Die ersten Anmeldungen zeigen bislang eine gute Nachfrage nach den Fördermitteln.

Für das Modernisierungsprogramm stehen dieses Jahr 16 Millionen Euro als Verpflichtungsrahmen zur Verfügung. Bereits jetzt sind für sechs Vorhaben mit insgesamt 214 Wohneinheiten knapp 15 Millionen Euro gebunden.

Für das Neubauprogramm (Innenstadtstabilisierungsprogramm) steht ein Verpflichtungsrahmen von 26 Millionen Euro für 2016 zur Verfügung. Für 24 angemeldete Vorhaben mit insgesamt 266 Wohnungen wurden 23,3 Millionen Euro eingeplant. Das ist ein starker Auftakt der beiden Programme.

Auch im Barrierereduzierungsprogramm wurden die eingeplanten Fördermittel von 5 Millionen Euro gut nachgefragt. Deswegen wurde das Programm auf 9 Millionen Euro aufgestockt. Es wurden 43 Anträge mit einem Volumen von 7,5 Millionen Euro bewilligt und es liegen bereits weitere 17 Anträge mit einem Volumen von 840.700 Euro vor. Die Vorhaben umfassen insgesamt 1.142 Wohneinheiten.

Darüber hinaus wurden im Rahmen des ‚Sanierungsbonus‘ seit dem Programmstart Zuschüsse von rund 4,25 Millionen Euro zur Modernisierung selbstgenutzter Wohnungen an über 300 einkommensschwache Hauseigentümer gewährt.

Die vier Säulen des neuen Konzepts der Thüringer Wohnungspolitik sind die Neuausrichtung der Förderprogramme des sozialen Wohnungsbaus, die Einführung einer Mietpreisbremse in den Städten mit angespannten Wohnungsmärkten (Erfurt und Jena), die individuelle Subjektförderung einkommensschwacher Mieter durch die Zahlung von Wohngeld und die Zusammenarbeit mit den Kommunen zur Schaffung eines ausreichenden Wohnraumangebotes auch durch Neubaumaßnahmen.

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