16.12.2016
Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Medieninformation

EU-Gelder für Thüringen für den interregionalen Austausch über einen umweltschonenden Nahverkehr

Projekt „OptiTrans“ (Optimisation of Public Transport for Green Mobility) wird mit ca. 1,1 Mio. Euro gefördert

Europastaatssekretärin Dr. Winter beglückwünscht das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft zur Entscheidung der Europäischen Kommission, das vom Ministerium initiierte Projekt „OptiTrans“ (Optimisation of Public Transport for Green Mobility) mit ca. 1,1 Mio. Euro zu fördern. In den kommenden fünf Jahren wird Thüringen zusammen mit Partnern aus Rumänien, Kroatien, Estland, Griechenland und Spanien untersuchen, wie öffentliche Transportsysteme attraktiver und schadstoffärmer werden können.

„Die Erfahrungen aus den anderen Ländern wollen wir nutzen, um leistungsfähige und moderne Verkehrssysteme zu gewährleisten“, sagt Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller. „Die Herausforderungen gemeinsam zu meistern, Wissen und Erkenntnisse auszutauschen und damit voneinander zu lernen, ist die große Stärke des gemeinsamen Projektes.“

Dies beinhaltet einen Austausch über die „beste Praxis“, unter anderem über:

· Fahrgastkomfort (einschl. WLAN an Haltepunkten bzw. in Fahrzeugen)
· Fahrgastbeteiligung (Fahrgastbeiräte, Beteiligung bei der Aufstellung von Verkehrsplänen)
· Tarife & Fahrscheinwesen (Verbundtarife, Abonnements, elektronisches Ticketing)
· Intermodalität (umweltfreundliche Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger)
· Flächenabdeckung, Taktung und flexible Bedienformen
· Öffentlichkeitsarbeit/Kampagnen zur Fahrgastgewinnung.

Um die Maßnahmen nachhaltig umzusetzen und dauerhaft in der Verkehrspolitik zu verankern, werden alle Partner Aktionspläne in Anlehnung an bestehende Verkehrs- bzw. Mobilitätsstrategien erarbeiten.
Die Finanzierung kommt aus dem EU-Programm INTERREG Europe (2014-2020). Dies zielt darauf ab, die Leistungsfähigkeit politischer Maßnahmen und Programme für die regionale Entwicklung zu verbessern. Behörden in ganz Europa können im Rahmen von INTERREG Europe gemeinsame Problemlösungen bspw. zu Fragen der regionalen Entwicklung, Innovation oder Nachhaltigkeit erarbeiten und sich über gute Praktiken austauschen.


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