23.11.2016
Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Medieninformation

Große Nachfrage nach Förderung für Ökolandbau

Viele Landwirte nutzen die Förderung durch KULAP-Gelder, um auf ökologische Landwirtschaft umzusteigen oder sie beizubehalten. Das bedeutet positive Effekte für Klima, Umwelt und das Tierwohl.

Viele Landwirte nutzen die Förderung durch KULAP-Gelder, um auf ökologische Landwirtschaft umzusteigen oder sie beizubehalten. Das bedeutet positive Effekte für Klima, Umwelt und das Tierwohl.

Die Bewilligungen der 2016 gestellten Anträge auf Teilnahme am Programm KULAP2014 wurden planmäßig abgeschlossen. Mit der Versendung der Bescheide am 23.11.2016 haben die Landwirte nun eine verbindliche Zusage vor Beginn der fünfjährigen Verpflichtung.

Schon mit der Antragstellung zeichnete sich eine hohe Nachfrage nach der Ökolandbauförderung ab. Für eine Fläche von 3.525 Hektar wurden Anträge auf die Förderung zur Umstellung auf ökologischen Landbau gestellt.

„Damit wurden die Prognosen weit übertroffen“, sagt Thüringens Landwirtschaftsministerin Birgit Keller. „Das ist ein Zeichen dafür, dass die Initiativen aus unserem ÖkoAktionsplan erste Erfolge zeigen.“

Neben den Anträgen auf Umstellung der Bewirtschaftungsweise auf ökologischen Landbau wurden auch Anträge auf die so genannte Öko-Beibehaltungsförderung gestellt. Die können Landwirte in Anspruch nehmen, die ihren Betrieb bereits ökologisch bewirtschaften. Dies erfolgte für eine Fläche von 578 Hektar.

Insgesamt fließen damit für den fünfjährigen Verpflichtungszeitraum weitere 5,65 Millionen Euro in die Förderung des Ökolandbaus.

Die Antragstellung für neue Flächen mit Agrar-, Umwelt- und Klimamaßnahmen des KULAP2014 betrug insgesamt 4.220 Hektar und 3,4 Millionen Euro für den folgenden fünfjährigen Verpflichtungszeitraum. Den Hauptanteil daran haben die Maßnahmen des Naturschutzes auf Dauergrünland mit einem Umfang von 910 Hektar und 1,58 Millionen Euro.

Bis spätestens Mai 2017 besteht die Möglichkeit, neue Anträge im Rahmen des KULAP-Programms zu stellen. Hier wird die Änderung des Entwicklungsplanes ländlicher Raum zur Wirkung kommen. Damit wird die Grünlandmaßnahme „Artenreiches Grünland“ wieder Bestandteil des Antragsverfahrens, ebenso die Maßnahme Rotmilanschutz.

Ökoaktionsplan Okoaktionsplan (2.0 MB) PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.

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