24.09.2014
Thüringer Ministerium für Bau Landesentwicklung und Verkehr

Medieninformation 264/2014

19. Thüringer Regionalplanertagung

Klaan: Qualifizierungsphase für Zentrale Orte durch kommunale Zusammenarbeit gestalten!

„Stadt und Land bilden im neuen Landesentwicklungsprogramm LEP 2025 eine untrennbare Einheit und stellen keine Gegensätze dar. Wir wollen die regionale Verflechtung weiter stärken. Deshalb definiert das LEP erstmals für Thüringen sogenannte mittelzentrale Funktionsräume. Städtische Mittelzentren bilden dabei mit ihrem Umland ‚Verantwortungsgemeinschaften‘ für die Daseinsvorsorge. Für die Versorgung der Bürger mit Bildungs-, Gesundheits-, Handels- und Verwaltungsstandorten bedarf es starker Zentraler Orte als Ankerpunkte und Impulsgeber in ihrer Region. Das LEP 2025 sieht daher eine dreijährige Qualifizierungsphase zur Stärkung dieser Zentren vor“, sagte heute (Mittwoch) die Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan, in Sonneberg.

Zur Eröffnung der 19. Thüringer Regionalplanertagung referierte die Staatssekretärin über ‚Landesplanerische Erfordernisse im Kontext regionaler Entwicklungs- und Gestaltungsmöglichkeiten‘. Die in diesem Jahr von der Regionalen Planungsgemeinschaft Südwestthüringen als Hauptveranstalter vorbereitete Tagung setzt ihren inhaltlichen Schwerpunkt auf die Umsetzung des neuen LEP 2025 durch die Regionalplanung. Mit dem Programm wird eine neue Vorgehensweise zur Festlegung der sogenannten Zentralen Orte beschritten. Im Mittelpunkt steht dabei eine dreijährige Übergangs- und Qualifizierungsphase bis zur Festlegung der Zentren im LEP. Die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) erarbeitet derzeit einen ‚Leitfaden für Zentrale Orte‘, um die zentralörtlichen Funktionen durch freiwillige interkommunale Zusammenarbeit zu erhöhen. Der Leitfaden soll sowohl Möglichkeiten für die dauerhafte Einstufung als Zentrum im LEP durch freiwillige interkommunale Zusammenarbeit aufzeigen, als auch Vorschläge für die Begleitung dieses Prozesses durch die Landesregierung umfassen.

„Wenn wir auf Thüringen im Jahr 2025 blicken brauchen wir Kommunen, die gestärkt den demografischen Herausforderungen vor Ort gegenüberstehen und deren Stärke auf die Region ausstrahlt“, so Klaan weiter. „Nur mit starken Städten und Gemeinden können gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Teilen des Landes gesichert werden. Das neue LEP 2025 stärkt dabei die Funktion der Grundzentren als Zentrale Orte. Die Regionalplanung kann dies mit konkreten Erfordernissen untersetzen und somit zielgerichtet steuern. Der Leitfaden der LEG ist dabei Arbeitshilfe für potenzielle Zentrale Orte, um ihre Chancen durch freiwillige interkommunale Zusammenarbeit zu erhöhen und sich als Ankerpunkte in ihrer Region zu etablieren.“

Klaan 400 Regionalkonferenz
Staatssekretärin Inge Klaan zur 19. Regionalplanertagung am 24. September 2014 in Sonneberg

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