14.02.2014
Thüringer Ministerium für Bau Landesentwicklung und Verkehr

Medieninformation 42/2014

IBA-Impuls für Stadtentwicklung Apolda

Carius: Bahnhofs-Areal wird Kreativwerkstatt für Internationale Bauausstellung Thüringen

Die Internationale Bauausstellung IBA Thüringen und die Stadt Apolda vereinbarten heute (Freitag) einen ‚Letter of Intent‘ zum Projekt ‚IBA Bahnhof Apolda‘. Der Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, der Geschäftsführer der IBA Thüringen GmbH, Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, der Bürgermeister der Stadt Apolda, Rüdiger Eisenbrand, der Geschäftsführer der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen GmbH, Frank Krätzschmar und Mike Mohring, MdL unterzeichneten hierzu im Rathaus Apolda eine entsprechende Absichtserklärung über die IBA Pläne für das Bahnhof-Gelände der Stadt.

„Gemeinsam mit der Stadt wollen wir in einem landesweit ersten Projekt den ‚IBA Bahnhof Apolda‘ und sein Umfeld neu gestalten“, sagte der Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, heute bei der Unterzeichnung im Rathaus. „Noch in diesem Jahr wollen wir mit einem Workshop den Projektentwicklungsprozess beginnen. Im Herbst könnten die ersten Studentenarbeiten in der Bahnhofshalle ausgestellt werden und ein IBA Symposium zur Nachnutzung ehemaliger Bahnhofgebäude stattfinden. Eine Studierendenwerkstatt wird in dem künftigen ‚IBA Campus.Lab‘ Raum für ihre Arbeit bis zum IBA Finale im Jahr 2023 finden. Wir schaffen mit dem ‚IBA Bahnhof Apolda‘ eine studentische Kreativwerkstatt für ganz Thüringen.“

Die IBA Thüringen will mit der Revitalisierung des Bahnhofs Apolda auf zentrale demografische Herausforderungen reagieren. Junge Menschen sollen für Apolda interessiert werden. Unter Obhut der IBA Thüringen soll mit dem Studierhaus ein besonderer Arbeitsort für Studenten geschaffen werden. Die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) wird den Bahnhof und das zughörige Areal mit einer Größe von rund 1,4 Hektar erwerben und sanieren. Neben der Werkstatt werden beim Ausbau des Bahnhofsgebäudes bis 2015 auch Studentenappartements hergestellt. Die Stadt Apolda beabsichtigt, die Geschäftsstelle der Landesgartenschau im Empfangsgebäude einzurichten.

Der Bereich um den Bahnhof ist Teil der zentralen Achse der Stadt bis zur ‚Herressener Promenade‘ und damit ein Entwicklungsschwerpunkt für die Landesgartenschau 2017. Die Stadt Apolda ist eine jener Mittelstädte, die die Thüringer Siedlungsstruktur prägen und gerade im Kontext des demografischen Wandels auch künftig Ankerpunkte im ländlichen Raum bilden müssen. Der notwendige Strukturwandel soll durch die Landesgartenschau und den IBA-Prozess vorangetrieben werden. Die Revitalisierung des Bahnhofsumfeldes kann beispielgebend für weitere brachliegende Bahnareale in Thüringen sein.

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