10.04.2013
Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr

Medieninformation 67/2013

Frühling löst Frostwetter ab

Carius präsentiert 10. Straßenzustandsbericht

„Dieser Winter war lang, oft eiskalt und schneereich. Seit Anfang der Woche kann unsere Flotte der 255 Räumfahrzeuge allerdings einen Gang zurückschalten. Unser Winterdienst wird in dieser Saison, die von Ende Oktober bis nach Ostern reichte, seinen intensivsten Einsatz der vergangenen zehn Jahre geleistet haben. Auf den Landesstraßen genauso wie auf den Bundesfernstraßen. Und das zum Teil rund um die Uhr.“ Das sagte heute (Mittwoch) Verkehrsminister Christian Carius bei der Vorstellung des 10. Straßenzustandsberichts der Winterdienstsaison 2012/2013 in Erfurt.

„Jetzt hoffen wir, dass sich endlich der Frühling durchsetzt. Wir müssen uns dringend eine Übersicht über die Frostschäden an den Straßen verschaffen. Wenn die Temperaturen weiter steigen, können wir zügig mit der Schadensbeseitigung beginnen“, so der Minister weiter. „Die Kosten dafür werden ein Vielfaches der Reparaturaufwendungen nach dem milden Vorjahreswinter (3,3 Millionen Euro) betragen.“

Der Streusalzverbrauch auf den Autobahnen und Bundes- und Landesstraßen des Freistaats sank von wöchentlich rund 10.000 Tonnen im März auf weniger als 4.000 Tonnen pro Woche in den Osterferien. Der Gesamtverbrauch beläuft sich damit auf über 138.000 Tonnen Streusalz. Er liegt damit bereits mehr als doppelt so hoch wie im letzten milderen Winter 2011/12 (54.000 Tonnen) und hat selbst den Verbrauch des strengen Winters 2010/11 mit gut 110.000 Tonnen übertroffen. In den Vorratslagern, die durch vertraglich abgesicherte Nachbestellungen bereits für den nächsten Winter langsam wieder aufgefüllt werden, stehen derzeit rund 25.000 Tonnen zur Verfügung. Die Kosten für den Winterdienst betragen bislang knapp 39 Millionen Euro und übertreffen damit die Gesamtausgaben für den schneearmen Vorjahreswinter von gut 28 Millionen Euro. Die Aufwendungen werden bis zur Abrechnung der kompletten Saison damit auch die Kosten der beiden strengen Winter zwischen 2009 und 2011 von rund 40 Millionen Euro pro Saison deutlich übertreffen.

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