01.07.2019
Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Medieninformation

Neue Förderung für Modellprojekte im ländlichen Raum

Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Birgit Keller kündigte heute (01.07.2019) in Stadtilm eine neue Förderrichtlinie für Modellprojekte der Regionalentwicklung an

Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Birgit Keller kündigte heute (01.07.2019) in Stadtilm eine neue Förderrichtlinie für Modellprojekte der Regionalentwicklung an. „Nach den sehr guten Erfahrungen planen wir, die Förderung zu verstetigen. Mehr als eine Million Euro pro Jahr stehen dann für innovative Projekte bereit, die sich mit der Daseinsvorsorge in Zeiten des demografischen Wandels befassen“, sagte Ministerin Keller

Bei der heutigen Veranstaltung „Modellprojekte der Regionalentwicklung“ in Stadtilm wurden fünf beispielgebende Projekte vorgestellt, die modellhaft auch auf andere Regionen übertragen werden können. Ende 2016 wählte das Ministerium aus 173 Bewerbungen fünf Modellprojekte aus und stellte eine finanzielle Unterstützung von 1,2 Millionen Euro bereit. Antragsteller waren neben juristischen Personen des privaten Rechts überwiegend kommunale Gebietskörperschaften.

 „Wir waren von den vielen Bewerbungen positiv überrascht und sind von den Ergebnissen der Modellprojekte überzeugt. Besonders beeindruckte mich, dass in den Projekten sehr viel bürgerschaftliches Engagement steckt“, so Keller. „Mit der geplanten Richtlinie ergänzen wir die vorhandene Förderkulisse für die ländlichen Regionen. Eine stärkere Unterstützung von Projekten im ländlichen Raum war auch ein Wunsch, der von den Menschen bei den Ortsgesprächen geäußert wurde. Nun haben wir ein Instrument geschaffen, über das wir alle Thüringer Landkreise, Kommunen, Verbände und Vereine erreichen.“, so Keller. Die neue Richtlinie befindet sich derzeit noch in der finalen behördlichen Abstimmung.

Ministerin Keller betonte, dass die vorgestellten Modellprojekte exemplarisch Lösungen für die Herausforderungen des demografischen Wandels vieler Gemeinden im Freistaat bieten. Die Multisportanlage am Viaduktplatz in Stadtilm wurde in einem breiten Beteiligungsverfahren mit und für Jugendliche konzipiert und umgesetzt, um ihnen einen Treffpunkt zur Freizeitgestaltung zu ermöglichen.

Die Burg Posterstein wurde zu einem Zentrum für Wohnen, Arbeiten und Kultur entwickelt, dass viele Funktionen der Daseinsvorsorge abdeckt und an einem Ort bündelt.

Eine kostenlose Info-App des Zweckverbandes Allianz Thüringer Becken bietet eine interkommunale, digitale Informationsplattform zu Angeboten der Daseinsvorsorge in den Gemeinden Buttstädt, Kindelbrück, Sömmerda und Straußfurt.

Mit dem RadBus Eichsfeld ermöglicht der Nachverkehrsanbieter in der Region Eichsfeld eine flexiblere Mobilität im ländlichen Raum, indem die Erreichbarkeit von Orten ohne unmittelbare Busanbindung verbessert wird.

 Auf dem Gelände des Schlosses in Bedheim wurde der Bau eines multifunktionalen Wirtschaftsgebäudes gefördert, dass in Selbstbauweise errichtet wurde, bereits vorhandene Angebote ergänzt und die Attraktivität des Ortes für junge Familien erhöht.

 „Die Modellhaftigkeit stand dabei stets im Vordergrund. Die Projekte sind regionalspezifisch erarbeitet und dennoch so konzipiert, dass sie modifiziert auf andere Regionen Thüringens übertragen werden können“, so Keller. 

Modellprojekte der Regionalentwicklung - Broschüre

Modellprojekte der Regionalentwicklung - Präsentation

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