17.06.2019
Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Medieninformation

Terminhinweis: Ministerin Keller zum „Ortsgespräch – Leben im ländlichen Raum“ in Thüringens kleinster Gemeinde Kleinbockedra

Zeit: 19. Juni 2019, 17.00 Uhr
Ort: Gemeindehaus, Dorfstraße 15, Kleinbockedra

Das vierte Ortsgespräch 2019 findet am Mittwoch (19. Juni) in der kleinsten Gemeinde Thüringens statt: Kleinbockedra im Saale-Holzland-Kreis. Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Birgit Keller bereist in diesem Jahr sechs Orte im Freistaat. „Egal wie groß die Orte im Freistaat sind, alle haben sie eine Geschichte, sind Heimat für Menschen, haben ihre Vorzüge und Probleme. Ich freue mich über die Einladung nach Kleinbockedra, um mit den Menschen dort über ihre Pläne und Ideen für ihren Ort zu sprechen“, so Keller. „Investitionen in den ländlichen Raum sind überlebenswichtig für die Landeskultur. Wir schöpfen alle Möglichkeiten aus, gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Landesteilen zu erhalten und allen Orten eine Zukunft zu sichern.“

Die Gemeinde Kleinbockedra hat 37 Einwohner. Die 16 Häuser des Ortes liegen nur sechs Kilometer von Jena entfernt. „Wie viele andere Orte, vor allem im ländlichen Raum, hat Kleinbockedra die demografische Entwicklung zu bewältigen. Die Menschen im Ort werden älter, es fehlt der Nachwuchs oder Zuzug junger Familien. Hier bietet die Nähe zur prosperierenden Stadt Jena eine große Chance“, so Keller.

Die Gemeinde hat in der Vergangenheit bereits viel geleistet, um die Lebensqualität der Einwohner zu erhalten und zu verbessern. „Die grundhafte Erneuerung des Dorfplatzes und des Mischwasser-Kanals in Kleinbockedra konnten wir 2017 mit über 100.000 Euro Fördermitteln der Dorfentwicklung unterstützen“, sagt Keller. „Für die Regionalentwicklung der Gemeinden im Saale-Holzland-Kreis erhielt die Regionale Arbeitsgemeinschaft zudem 160.000 Euro.“

Bei dem Ortsgespräch in Kleinbockedra stehen vor allem die Themen Verbesserung der Nahverkehrsanbindung und Strategien für den Zuzug junger Familien im Vordergrund. Dazu sprechen auch Impulsgeber aus dem Ort. „Wir unterstützen die Entwicklung des Ortes. Wir können die ländlichen Räume nur gemeinsam mit den Menschen gestalten – sie sind die Experten vor Ort“, so Keller.

Bei den Ortgesprächen werden unter anderem Themen wie gutes Wohnen, eine zukunftsfähige Daseinsvorsorge, eine bedarfsgerechte Mobilität und eine moderne Landwirtschaft besprochen. Die Veranstaltung ist öffentlich. Neben Ministerin Keller sind lokale Akteure aus Kommunen und Vereinen als Gesprächspartner anwesend und stellen nachahmenswerte Projekte vor. Dabei besteht genügend Raum für Fragen und Diskussionen.

Bereits 2018 führte die Ministerin vier Ortsgespräche in verschiedenen Regionen Thüringens. Die Resultate der Dialoge wurden in einer Zukunftswerkstatt zu einem Handlungskonzept zusammengefasst. Erste Arbeitsaufträge aus den Veranstaltungen werden bereits bearbeitet und die Ergebnisse im Laufe des Jahres 2019 präsentiert. Keller nennt ein Beispiel: „Bei den Ortsgesprächen 2018 wurde vielfach der Wunsch nach mehr persönlicher Beratung geäußert. Wir haben deshalb ein Infotelefon eingerichtet und können nun schnell die richtigen Ansprechpartner und eine zielgenauere Beratung vermitteln. Damit unterstützen wir insbesondere die Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und sich dafür einsetzen, dass der ländliche Raum attraktiv bleibt.“

Neben den inhaltlichen Aspekten haben die Ortsgespräche für Ministerin Keller die wichtige Funktion, die Kommunikation zwischen Bürgern und Politik zu stärken: „Der Austausch darf nicht nur im digitalen Raum stattfinden, sondern muss wieder mehr im unmittelbaren Lebensumfeld der Menschen erfolgen. Ich will die besten Ergebnisse in der Entwicklung des ländlichen Raums erzielen. Deshalb rede ich mit den Leuten in den Dörfern und kleinen Städten über Konzepte und Ideen. Die Menschen vor Ort wissen am besten, was ihre Region braucht – und wir können von ihnen lernen.“

Für die Ortsgespräche 2019 konnten sich die Gemeinden als Gastgeber beim Ministerium bewerben. Von den 48 Bewerbungen wurden sechs Orte von einer Jury ausgewählt. „Das Interesse an den Ortsgesprächen ist ungebrochen. Beim ersten Ortsgespräch im Februar 2019 in Rhönblick hatten wir einen neuen Besucherrekord und auch in Göpfersdorf im März und Gerstungen im Mai waren die Säle bis auf den letzten Stuhl besetzt. Nun bin ich gespannt auf den Austausch mit den Menschen in Kleinbockedra“, so die Ministerin.

Mittwoch, 19. Juni 2019:

17:00 Uhr
Projektrundgang mit Ministerin Keller (presseöffentlich)
Treffpunkt: Gemeindehaus, Dorfstraße 15, Kleinbockedra

17:45 Uhr
Beginn des Ortsgesprächs im Gemeindehaus, Dorfstraße 15, Kleinbockedra

Ansprechpartner für die Presse während der Ortsgespräche ist Martin Gerlach. Er ist per Mail (martin.gerlach{at}tmil.thueringen{punkt}de) sowie über Handy (0162 2813211) erreichbar.

Wegweiser

Aktionen

Thueringen Monitor Klein www.bildungsfreistellung.de Thueringer Kampagne Wir sind Energie-Gewinner.

Serviceportal – Bürger

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Unternehmen

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Weitere

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Servicebereich

Publikationen