05.02.2019
Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Medieninformation

Bodelschwingh-Hof Mechterstädt investiert in sozialen Wohnungsbau

2,1 Mio. Euro für Neubau von rollstuhlgerechten und barrierefreien Wohnungen in Friedrichroda

„Wohnen ist kein Gut wie jedes andere, sondern ein existenzielles Grundbedürfnis. Wir brauchen gutes und bezahlbares Wohnen in Stadt und Land. Und wir brauchen ausreichend barrierearmen und behindertengerechten Wohnraum“, forderte Baustaatssekretär Dr. Klaus Sühl heute (5. Februar 2019) in Friedrichroda (Landkreis Gotha). „Deshalb benötigen wir mehr sozialen Wohnungsbau.“

Zum Bau von sechs rollstuhlgerechten und sechs barrierefreien Wohnungen auf einer innerstädtischen Brache in Friedrichroda übergab der Staatssekretär heute einen Förderbescheid über fast 1,6 Millionen Euro aus dem Innenstadtstabilisierungsprogramm des sozialen Wohnungsbaus an den Vorstandsvorsitzenden des Bodelschwingh-Hofes Mechterstädt, Thomas Gurski. Die zwölf Wohnungen in dem Neubau werden eine Wohnfläche von 609 Quadratmetern haben und knapp 2,1 Millionen Euro kosten. Das Bauvorhaben ist der erste von drei Bauabschnitten. Es sollen später noch ein Wohnheim für Kinder und Jugendliche mit Behinderung und ein Gebäude mit weiteren Wohnungen sowie Beschäftigungs- und Betreuungsräumen und einem Café entstehen.

Hintergrund:

Thüringen stellt jährlich 50 Millionen Euro für den Sozialen Wohnungsbau bereit. Diese Mittel kann die Wohnungswirtschaft über verschiedene Förderprogramme im Bereich Neubau und Sanierung als Darlehen oder Zuschuss für den Sozialen Wohnungsbau abrufen. Der Anteil der Förderdarlehen beim Innenstadtstabilisierungsprogramm und bei dem Thüringer Modernisierungsprogramm Mietwohnung beträgt bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten. Insbesondere die Kombination aus Baudarlehen, Tilgungs- und Bauzuschüssen haben dazu geführt, dass sich die Wohnungsbauförderung vor allem im Mietwohnungsneubau seit 2016 einer wieder steigenden Nachfrage erfreut. 2018 konnte so im Innenstadtstabilisierungsprogramm der Neubau von 232 Wohnungen in 13 Kommunen des Freistaats gefördert werden. Darüber hinaus wurde im Modernisierungsprogramm die Sanierung von weiteren 209 Wohnungen unterstützt. Besonders zugelegt hat ferner das Barrierereduzierungsprogramm zum Umbau von Wohnungen in behinderten- und altengerechten Wohnraum. 2018 mussten die eingeplanten Mittel in Höhe von fünf Millionen Euro insgesamt dreimal auf letztlich 13,5 Millionen Euro erhöht werden.

„Es wird wieder investiert im sozialen Wohnungsbau. Derzeit befinden sich 1040 Wohnungen in der Realisierung und circa 500 weitere Wohnungen sind in der Planung. Das ist gut so und das wollen wir stärken“, sagt Staatssekretär Sühl.

gez. Antje Hellmann
Pressesprecherin

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