12.09.2018
Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Medieninformation

Terminhinweis:
Ministerin Keller bei Stadtumbaubereisung in Weimar am 13. September 2018

Ort: 99423 Weimar, Herderplatz 14
Zeit: 13. September 2018 10.00 Uhr

„Ziel der Stadtumbaubereisungen ist ein Erfahrungs- und Wissensaustausch mit den kommunalen Vertretern sowie engagierten Bürgern zu Themen und Fragen der Stadtentwicklung und der Städtebauförderung“, sagt Thüringens Bauministerin Birgit Keller vorab.

Die Stadt Weimar hat im Gegensatz zu vielen anderen Städten kaum Einwohnerverluste zu verzeichnen sondern eine positive Zuwanderungsbilanz. Eine Fortsetzung dieses Trends wird prognostiziert. Während die Innenstadt von den Zuwächsen profitiert hat, ist es bei den Vororten gelungen, die Einwohneranzahl stabil zu halten. Hier gab es erhebliche Anstrengungen zur Aufwertung von Wohnungen, des Wohnumfelds und soziokultureller Einrichtungen sowie einen moderaten Rückbaus des Bestands.

Es existiert eine sehr hohe Nachfrage nach Grundstücken für den Neubau von Wohnungen und Eigenheimen, und es gibt signifikante Verschiebungen im Altersaufbau. Weimar ist als Universitätsstadt für jüngere Menschen und für Rentner vor allem wegen dem Kulturangebot ein attraktiver Lebens- und Wohnort. Die Weimarer Klassikstätten, die Nachwirkungen der „Kulturstadt Europas im Jahr 1999“ und beispielsweise der Bau des „Neuen Bauhaus-Museums“ steigern die ohnehin schon traditionell charakteristische Anziehungskraft der Stadt.

Weimar ging auch neue Wege beim Umgang mit innerstädtischen Konversionsflächen und Brachen (z.B. „Neues Bauen am Horn“ – individuelle Eigenheime) oder mit der Weiterentwicklung von Plattenbaugebieten (Weimar-Nord EXPO 2000 Projekt in Hannover) mit weit fortgeschrittenem Sanierungsstand und Versuchen zur Mischung der sozialen Zusammensetzung.
Die Bereitstellung eines auch sozial ausgewogenen Angebots an Wohnungen und Wohnbauflächen soll zur Aktualisierung des Stadtentwicklungskonzepts beitragen. Das TMIL wird dazu die notwendige Unterstützung leisten.

Hintergrund:
Seit 1991 wurden in Thüringen ca. 3,3 Milliarden Euro Finanzhilfen des Bundes und des Freistaates für die Städtebauförderung eingesetzt. Damit wurden die Kommunen unterstützt, den wirtschaftlichen, demographischen, sozialen und ökologischen Wandel städtebaulich zu meistern. Jeder einzelne Euro Städtebauförderung stößt etwa sieben Euro städtebauliche Investitionen an. Mit Beginn des Förderprogramms Stadtumbau-Ost im Jahr 2002 hatte der Freistaat eine Begleitforschung initiiert. 42 Thüringer Stadtumbaukommunen werden in einem thematisch breit angelegten Monitoring untersucht.

Ministerin Birgit Keller startete im August 2016 in Pößneck neue Stadtumbaubereisungen und besuchte außerdem Apolda, Suhl, Sondershausen, Altenburg, Arnstadt, Mühlhausen, Meiningen, Rositz, Eisenach, Weida und Meuselwitz.



Tagesablauf für den 13. September 2018 in der Stadt Weimar

10:00 Uhr – 10:05 Uhr: Begrüßung und Einleitung durch Ministerin Birgit Keller und Dr. Claudia Kolb, Beigeordnete für Bauen und Stadtentwicklung i.V. von Oberbürgermeister Peter Kleine
10:05 Uhr – 10:20 Uhr: Kurzvortrag der Stadt Weimar zur Strategie Stadtentwicklung
10:20 Uhr – 11:20 Uhr: Stadtrundgang zu Schwerpunkten des Stadtumbaus im ausgewählten Sanierungsgebiet „Weimar Innenstadt“

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