08.08.2018
Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Medieninformation

Erfolgsgeschichte Schulsanierungsprogramm des Landes: Fertigstellung des Neubaus in der Gemeinschaftsschule „Friedrich von Hardenberg“ in Greußen

„Mit der Fertigstellung der Gemeinschaftsschule in Greußen zeigt sich erneut, dass sich unser Schulbauprogramm zu einem echten Renner entwickelt hat. Wir haben seit dem Start für 36 Schulen wirklich grundlegende Investitionen ermöglicht und lösen einen langen Investitionsstau allmählich auf. Zudem wurden Projektfördermittel und Zuweisungen deutlich erhöht. Im Doppelhaushalt 2018/2019 stehen rund 240 Millionen Euro für Investitionen an Schulgebäuden und Schulsporthallen in Thüringen bereit. Wir werden noch in diesem Jahr für weitere 29 Schulen die Sanierungsinvestitionen bewilligen“, sagte heute Infrastrukturministerin Birgit Keller beim Lehrerempfang in Greußen.

Die Gemeinschaftsschule „Friedrich von Hardenberg“ wurde im Schuljahr 2016/17 gegründet und führte die Schüler der bisherigen Regelschule und des Gymnasiums zusammen. Im vergangenen Schuljahr (2017/18) die lernten hier 519 Schüler in 24 Klassen. Geplant ist perspektivisch weiterhin, auch die Grundschule in die Gemeinschaftsschule aufzunehmen.

Das Fördervorhaben umfasste die Errichtung eines neuen Schulgebäudes, der Rückbau des alten Schulgebäudes, die Erweiterung der vorhandenen Schulsporthalle, die Neustrukturierung der Außenanlagen sowie die Herstellung von Stellplätzen und Außensportanlagen. Zur Sanierung der insgesamt 13,5 Mio. € teuren Maßnahme stellt das TMIL 5 Mio. € zur Verfügung.

Das Gebäude ist fertiggestellt, sodass darin der Schulbetrieb für die Schüler der Grundschule und der Gemeinschaftsschule am 13. August 2018 aufgenommen werden kann.

Hintergrund:

Die Thüringer Landesregierung hatte 2015 ein Schulinvestitionsprogramm aufgelegt. Seitdem konnten bereits 28 staatliche und acht freie Schulen Zuwendungsbescheide in Höhe von insgesamt mehr als 70 Millionen Euro erhalten. Dieses Jahr werden wahrscheinlich weitere 25 staatliche und vier freie Schulen in die Schulbauförderprogramme aufgenommen werden. Dafür stehen 100 Millionen Euro als Projektfördermittel bereit.

Aufgrund des weiterhin hohen Investitionsbedarfs an Schulen hat die Landesregierung das Schulinvestitionsprogramm im Jahr 2018 aufgestockt. Zudem wurden durch die Nutzung und Kofinanzierung eines vom Bund neu aufgelegten Programms zur Verbesserung der Schulinfrastruktur finanzschwacher Kommunen ab dem Jahr 2018 weitere finanzielle Spielräume in Höhe von etwa 80 Millionen Euro eröffnet. Darüber hinaus hat das Land die jährliche Schulinvestitionspauschale in Höhe von 15 Millionen Euro im Doppelhaushalt 2018/2019 auf jeweils 40 Millionen Euro erhöht. Der Doppelhaushalt 2018/2019 sieht somit insgesamt 240 Millionen Euro für Schulinvestitionen vor.

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