08.08.2018
Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Medieninformation

Moderne Polizeiliegenschaft nimmt Gestalt an

„Mit diesem Mammutprojekt werden moderne Arbeitsbedingungen geschaffen und ein Beitrag zur Stadtentwicklung geleistet. Die zweitgrößten Baustelle des Auftraggebers Freistaat Thüringen zeigt auch, wie sich das ehemalige Kasernengelände wandelt“, sagte heute Infrastrukturministerin Birgit Keller beim Besuch auf dem Baustellengelände „Kranichfelder Straße“ in Erfurt.

Der Besuch der Baustelle war auch Anlass, zum zehnjährigen Bestehen des Landesamtes für Bau und Verkehr Bilanz zu ziehen: „Ein Bauvolumen von über einer Milliarde Euro in öffentliche Hochbauten und mehr als 3,3 Milliarden Euro in Bundes- und Landesstraßen innerhalb von zehn Jahren reibungslos zu stemmen, sprechen für sich. Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Behörde.“

Mit einem Investitionsvolumen von rund 113 Mio. EUR ist der Umbau des Geländes der Polizeidienststellen des Landes das größte Bauvorhaben des Freistaates Thüringen nach dem Jenaer Universitätsklinikum seit 1990. Aus dem rd. 11 ha großen Areal einer ehemaligen Panzerkaserne entwickelt sich sukzessive eine moderne Polizeiliegenschaft. Mit der Baumaßnahme werden zeitgemäße Arbeitsbedingungen für die Bediensteten des Landeskriminalamtes, der Bereitschaftspolizei und der Kriminalpolizeiinspektion geschaffen. Darüber hinaus wird auch ein wichtiger Beitrag zur Stadtentwicklung durch den Freistaat geleistet.

Landesamt für Bau und Verkehr vergibt 75.000 Aufträge

Seit 2008 ist die Baukompetenz des Freistaates Thüringen im Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV) gebündelt. Als Dienstleistungsbehörde trägt es dafür Sorge, dass öffentliche Hochbauten wie Hochschulen, Gerichtsgebäude oder Behörden funktional und zeitgemäß errichtet, erneuert und instandgehalten werden. Zudem hat es zur Aufgabe, allen Verkehrsteilnehmern in Thüringen ein intaktes und leistungsfähiges Straßenverkehrsnetz zur Verfügung zu stellen.

In den vergangenen 10 Jahren wurden über eine Milliarde Euro in öffentliche Hochbauten und mehr als 3,3 Mrd. € in Bundes- und Landesstraßen investiert. In dieser Zeit ergingen rund 75.000 Aufträge an Bauunternehmen, Architektur- und Ingenieurbüros. Damit ist das Landesamt ein wichtiger Auftraggeber für Handwerk, Baugewerbe und freiberuflich Tätige. Die Themenvielfalt reicht heute von Netzbeeinflussungsanlagen, Falschfahrererkennung sowie vernetzten Mobilitätsangeboten bis hin zu hochautomatisierten Forschungs- und Laborgebäuden. Bei aller Veränderung ist jedoch eine Konstante zu spüren: Die Begeisterung der Bediensteten für ihre Projekte – ganz gleich ob es sich um ein Gebäude, eine Straße oder eine Brücke handelt.

Markus Brämer, der Präsident des TLBV, ist überzeugt vom Mehrwert der geleisteten Arbeit: „Wir schaffen die infrastrukturellen Voraussetzungen für einen modernen und zukunftsfähigen Freistaat Thüringen, als einen attraktiven und vielfältigen Lebens-, Wohn- sowie Wirtschafts- und Investitionsstandort in der Mitte Europas.“

Eine zum Jubiläum erstellte Broschüre gibt Einblicke in die vielfältige Arbeit des TLBV: https://www.thueringen.de/th9/tlbv/10jahre/index.aspxindex.aspx 

 

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