01.08.2018
Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Medieninformation

Herrenhaus auf Burgberg Posterstein erwacht aus Dornröschenschlaf

Infrastrukturministerin Keller fördert Sanierung mit Mitteln der Dorfentwicklung und als Modellprojekt der Regionalentwicklung

„Das Herrenhaus auf dem Burgberg Posterstein ist ein hervorragendes Modellprojekt für die Neuausrichtung unserer integrierten ländlichen Entwicklung. Der Förderverein des Burgbergs und die Bewohner Postersteins haben ein Feuerwerk an Ideen aufgeboten, um den Burgberg wieder zum Zentrum des Gemeindelebens zu machen. Eine vergleichbare Ideenfülle erwarte ich auf unseren vier Dialogforen, die sich im September und Oktober in allen Landesteilen mit der Zukunft des ländlichen Raums auseinandersetzen. Meine Einladung geht an die Postersteiner und alle Akteure im ländlichen Raum vor Ort, ihre Vorstellungen in unsere Zukunftswerkstatt einzubringen“, sagte heute Birgit Keller, Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, auf ihrer Sommertour bei der Besichtigung der Sanierungsfortschritte am Herrenhaus auf dem Burgberg Posterstein im Altenburger Land.

Das Herrenhaus von Posterstein zeigt eindrucksvoll, welche Erfolge erzielt werden können, wenn großes bürgerschaftliches Engagement und verschiedene Fördermittel zusammentreffen. Der eigens gegründete Förderverein Burgberg Posterstein erwarb 2015 das zuletzt als Kinderheim genutzte und seit 1993 leerstehende Herrenhaus aus Privatbesitz. Eine Machbarkeitsstudie stellte unter dem Titel „Gemeinsam nicht einsam – Neues Leben auf dem Land“ neue Nutzungsmöglichkeiten vor, um den Burgberg wieder zu einem lebendigen Zentrum des Gemeindelebens zu entwickeln. So wurde aber 2016 das Herrenhaus saniert und in einem Modellprojekt die heute eingeweihten Räume (ein Sportraum, ein Behandlungsraum für Ärzte und Therapeuten und ein Pflegebad) errichtet. Als weitere Nutzungsmöglichkeiten entstehen im Herrenhaus acht Wohnungen, zwei Ferienappartements, ein Café, eine Erlebnisbrauerei und das Sprechzimmer des Bürgermeisters.

Die Finanzierung eines solchen Projekts ist nur mit einem ganzen Strauß verschiedenster Fördermittel möglich. In Posterstein kamen folgende Förderprogramme zu Anwendung:
 Dorfentwicklung: 1,86 Mio. € für Gebäudesanierung
 LEADER knapp 90.000 € Förderung für Café und Dorfladen
 Revitalisierung knapp 60.000 € Förderung für Abbrucharbeiten
 und die Förderung der heute einzuweihenden Räume als
Modellprojekt der Regionalentwicklung mit knapp 200.000 €.

„Bei dieser Vielfalt an Nutzungsmöglichkeiten ist es mir um die Zukunft des Burgbergs in Posterstein nicht bange“, stellte Ministerin Keller nach der Besichtigung fest. „So wird der ländliche Raum mit Leben erfüllt und auch für junge Leute interessant. Gleichzeitig wird durch die Infrastruktur auch älteren Menschen das Leben auf dem Land weiterhin ermöglicht.“

Ministerin Keller besucht heute im Rahmen ihrer 3. Sommertour 2018 Projekte und Orte in Ost- und Mittelthüringen. Nach dem Besuch in Posterstein fährt sie weiter nach Gera, um sich bei einem Stadtrundgang über das Projekt Ostschule und den Projektstand bei ‚Geras Neue Mitte‘, Kultur- und Kongresszentrum sowie Campus Rutheneum zu informieren. Anschließend besichtigt sie das Obstgut Triebe in Schöngleina (Saale-Holzland-Kreis) und lässt sich die Anwendung des Flächenmanagementtool FLOO-Thüringen zur Revitalisierung von Brachflächen im Gemeindezentrum Pfiffelbach (Kreis Weimarer Land) vorführen.

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