20.09.2017
Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Medieninformation

Gute Kartoffelernte erwartet

Staatssekretär Sühl in Heichelheim: „Kartoffel bei Thüringern besonders beliebt“

„Der Kartoffelanbau ist traditionell eine wichtige Anbaukultur in Thüringen. Die Kartoffel ist hier noch beliebter als in anderen Bundesländern, und die Menschen in Thüringen essen gut 10 bis 15 Kilo mehr davon“, sagte Dr. Klaus Sühl, Staatssekretär für Landwirtschaft anlässlich der „Kartoffelernte mit Prominenten und Kindern“ in Heichelheim, an der auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow teilnahm.
Geerntet und verkostet wurden die Sorten Lilly, Wega und Annalena, von denen eine in Kürze zur Thüringer Kartoffel des Jahres gewählt wird. Der vorläufige Stand für die Kartoffelernte in diesem Jahr in Thüringen liegt aktuell bei 67.500 Tonnen und könnte in den nächsten Wochen voraussichtlich auf insgesamt 72.500 Tonnen ansteigen. Damit läge die Gesamternte knapp unter dem Ergebnis aus dem vergangenen Jahr mit 73.500 Tonnen. Der Ertrag je Hektar liegt in diesem Jahr bei rund 410 Dezitonnen.

„Schon kleine Kinder können bei dem Projekt in Heichelheim selbst mit anpacken und Kartoffeln legen und ernten. So bekommen sie früh einen Bezug zu den Lebensmitteln auf ihren Tellern und lernen, sie zu schätzen. Die Kinder von heute sind die Verbraucherinnen und Verbraucher von morgen“, so der Staatssekretär weiter. „Wenn wir regional einkaufen, stärken wir die heimische Landwirtschaft, sichern wichtige Arbeitsplätze in den ländlichen Räumen und schonen durch kurze Transportwege die Umwelt. Mit unserer Nachfrage nach Produkten aus der Region können wir alle dazu beitragen, dass die Bauern fair bezahlt werden“, sagte Sühl.

Die Anbaufläche für Kartoffeln liegt in Thüringen bei knapp 1.650 Hektar. Das entspricht ca. 0,3 Prozent der Ackerfläche. Die Anbaufläche geht in Thüringen seit 2014 zurück, in diesem Jahr um 150 Hektar. Hauptanbauregionen sind die Kreise Gotha, Unstrut-Hainich, Sömmerda und Altenburger Land. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Kartoffeln liegt in Thüringen bei rund 65 bis 70 kg und damit 10 bei 15 kg über dem bundesweiten Verbrauch von 55 kg Kartoffeln pro Person. Der Schwerpunkt der Thüringer Kartoffelproduktion liegt auf unverarbeiteten Kartoffeln und Kloßmasse. Hier deckt der Freistaat seinen Eigenbedarf zu 100 Prozent, insbesondere durch die Direktvermarktung durch die Landwirte.

gez. Antje Hellmann
Pressesprecherin

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