04.09.2017
Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Medieninformation

Durchwachsene Ernte 2017

Thüringens Landwirtschaftsministerin Birgit Keller stellte heute gemeinsam mit dem Vizepräsident des Thüringer Bauernverbandes des Thüringer Bauernverbandes, Dr. Lars Fliege, die Ergebnisse der diesjährigen Ernte vor.
„Die Ernte 2017 war in den Regionen sehr differenziert und durch hohe Ertragsunterschiede auf einzelnen Schlägen gekennzeichnet. Dabei machte es der viele Regen im Spätsommer den Landwirten nicht leicht“, sagt Ministerin Keller. „Die Erträge reichen dabei von bis 34 – 112 dt/ha bei der Wintergerste und von 29 – 90 dt/ha bei der Sommergerste.“

Während beim Winterweizen und der Sommergerste mit 79 dt/ha bzw. 61 dt/ha die Erträge im Durchschnitt gut sind, hat sich der Winterraps schlecht entwickelt. Der Ertrag liegt bei 33 dt/ha und somit 17 Prozent unter dem Vorjahr.

Die Blütenfröste im Frühjahr sind für Ausfälle beim Obstbau verantwortlich. Äpfel sind mit mehr als 1000 Hektar die Hauptkultur im Obstbau. Hier belaufen sich die Verluste auf rund 40 Prozent. Deutlich sind auch die Einbußen bei den Süßkirschen. Das Ertragsniveau liegt etwa 60 Prozent unter dem des Vorjahres.

Landwirtschaftsministerin Keller nutzte die Pressekonferenz, um für mehr Wertschätzung der Landwirtschaft zu werben: „Ich wünsche mir, dass mehr Menschen die harte Arbeit der Landwirte zu schätzen wissen. Gleiches gilt auch für den Wert der Waren: Lebensmittel dürfen nicht verramscht werden.“

Die diesjährige Erntepressekonferenz fand in der Agrargesellschaft Pfiffelbach statt.

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