24.08.2017
Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Medieninformation

Verkehrsministerin Keller spricht heute bei der „Regionalen Verkehrskonferenz für den Kyffhäuserkreis und den Landkreis Nordhausen“

„Die Verkehrsinfrastruktur ist in Thüringen gut ausgebaut; dennoch wollen wir den Öffentlichen Nahverkehr weiter verbessern“, sagte Keller. „Wir unterstützen den Landkreis und die Stadt Nordhausen sowie den Kyffhäuserkreis beim Öffentlichen Nahverkehr 2017 mit insgesamt mehr als zehn Millionen Euro.“

In der Angebotsplanung des Nahverkehrs ab 2024 ist Nordthüringen ein Schwerpunktbereich. Für die Strecke Erfurt – Nordhausen sind Fahrplanverbesserungen vorgesehen, für die ein Ausbau der Infrastruktur nötig ist. Als eine bedeutende Maßnahme ist der Ausbau der Strecke Erfurt – Sondershausen – Wolkramshausen geplant.

Ein gutes Beispiel für eine funktionierende Stadt-Umland-Verbindung im Personennahverkehr ist die Linie zwischen Nordhausen Nord und Ilfeld, für die der Freistaat Thüringen jährlich etwa zwei Millionen Euro bereitstellt.
„Wir wollen dieses Nordhäuser Modell auch nach 2020 fortzusetzen“, so Keller.

Die beiden Kreise sind im Bedarfsplan auf Grundlage des Bundesverkehrswegeplans 2030 berücksichtigt worden. Von den insgesamt 55 Maßnahmen, die für Thüringen im Bedarfsplan vorgesehen sind, entfallen neun Projekte mit einem Finanzvolumen von 160 Millionen Euro auf den Landkreis Nordhausen und den Kyffhäuserkreis.

So wird die lange geforderte Ortsumgehung Mackenrode seit Juli 2016 gebaut und für die beiden Ortsumgehungen Holbach und Günzerode werden die Planfeststellungsverfahren demnächst eingeleitet.

„Für den Sundhäuser Berg habe ich ebenfalls gute Nachrichten. Die Planfeststellungsunterlagen für die erste Ausbaustufe, eine dreispurige Lösung, reichen wir im September beim Thüringer Landesverwaltungsamt ein“, so Keller. „Die Abstimmung mit den vom Ausbau betroffenen Agrarbetrieben wurde einvernehmlich abgeschlossen. Wenn jetzt alles weiter nach Plan läuft, kann bereits 2019 das Baurecht vorliegen.“

Im Kyffhäuserkreis ist die Ortsumgehung Greußen an der B 4 das wichtigste und am weitesten fortgeschrittene Vorhaben. „Hier haben wir ein wichtiges Etappenziel erreicht. Wir haben diese Woche die Planunterlagen des Vorentwurfes genehmigt und dem zuständigen Bundesverkehrsministerium vorgelegt“, sagt Keller.

Das Thüringer Verkehrsministerium erwartet nun die Erteilung des sogenannten Gesehen-Vermerks vom Bundesverkehrsministerium. Der Gesehen-Vermerk ist eine wichtige Voraussetzung auf dem Weg zum Planfeststellungsverfahren

Wegweiser

Aktionen

Thueringen Monitor Klein www.bildungsfreistellung.de Kampagne Wegweiser Wir sind Energie-Gewinner.

Serviceportal – Bürger

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Unternehmen

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Weitere

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Servicebereich

Publikationen