Informationen zur Borkenkäferplage im Thüringer Wald

Forstministerin Birgit Keller zu Maßnahmen gegen die Borkenkäferplage in Thüringen.

Sie benötigen den Flash-Player um diese Audiodatei abzuspielen.

Forstministerin Birgit Keller zu Maßnahmen gegen die Borkenkäferplage in Thüringen.

© TMIL, 21. Juni 2019

Buchdrucker Borkenkäfer
Buchdrucker Borkenkäfer

Ministerin Keller: „Kooperation wirkt. Vorbildliche Aufarbeitung der Waldschäden in Nauendorf.“

Thüringens Forstministerin Birgit Keller war heute im Forstrevier Nauendorf und informierte sich über die Waldschäden vor Ort sowie die Gegenmaßnahmen der Forstbetriebsgemeinschaft „Hesselborn“. Am besuchten Forstort befindet sich ausschließlich kleinparzellierter Kleinprivatwald. „Bei der Fichte zählen wir nun etwa 1,1 Mio. Festmeter Borkenkäferholz. Aktuelle Prognosen lassen befürchten, dass die Schadholzmenge im Laufe des Jahres auf bis zu 2,7 Mio. Festmeter steigen kann“, so Keller. „Für viele Kleinprivatwaldbesitzer führen die erheblichen Waldschäden zu hohen wirtschaftlichen Verlusten. Die 80 Waldbesitzer der FBG ‚Hesselborn‘ kooperieren eng bei der Schadholzaufbereitung und selbständigen Holzvermarktung. Sie erzielen vorbildliche Ergebnisse. Das gilt es zu unterstützen.“

Das Land unterstützt die Schadensaufarbeitung im Wald derzeit mit über 4,4 Mio. Euro. Bereits im Vorjahr wurden rasch nach der Schadenserhebung insgesamt 2,3 Mio. Euro an Waldbesitzer ausgezahlt. In den vergangenen Wochen wurden bestehende Förderinstrumente zur Bekämpfung der Kalamität und Erschließung der Waldflächen verstärkt, um zielgenau zu helfen. „Weitere unbürokratische Hilfen stehen in Aussicht. Denn die Waldbesitzer sind wegen der Waldschäden, des geschwächten Holzmarkts und mangelnder technischer Kapazitäten für die Holzernte stark belastet. Sie brauchen Unterstützung. Mit dem Waldschutz leisten sie eine Daseinsvorsorge für die gesamte Gesellschaft“, so Keller. In Thüringen entfallen etwa 44 Prozent der Waldfläche auf private Waldbesitzer.

Die Ministerin verwies jedoch auf die Ausnahmesituation und machte deutlich, dass der Privat- und Körperschaftswald langfristig eigenständiger und aktiver werden muss. Keller sieht in der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) ‚Hesselborn‘ ein positives Beispiel. „Gerade in Krisensituationen bewähren sich gut funktionierende Selbsthilfeorganisationen. Die noch junge FBG ‚Hesselborn‘ bewirtschaftet mit 80 Waldbesitzern etwa 500 Hektar. Durch eine enge Kooperation bei der Schadholzaufbereitung und der selbständigen Holzvermarktung erfolgt die Schadensbewältigung bislang vorbildlich. Als Land gilt es, solche Modelle stärker zu fördern.“

Der Wald wurde im Vorjahr durch mehrere Stürme, anhaltende Wärme und Trockenheit stark geschwächt und ist dadurch anfällig für Schädlingsbefall geworden. Über zwei Millionen Festmeter Sturm- und Kalamitätsschadholz sind bereits angefallen und etwa 8.000 Hektar Waldfläche sind geschädigt. Bei anhaltend trockner und warmer Witterung könnten laut jüngsten Prognosen in diesem Jahr allein die Borkenkäferschäden auf bis zu 2,7 Mio. Festmeter ansteigen.

Die bereits im letzten Jahr vom Land gewährten Hilfen wurden auch in diesem Jahr bereitgestellt und erhöht. Die Wiederaufforstung geschädigter Waldflächen durch Waldbesitzer wird vom Land mit bis zu 85 Prozent der Ausgaben gefördert.

Die vom Bund zugesagten zusätzlichen Mittel bis 2022 in Höhe von insgesamt 25 Millionen Euro zur Schadensbeseitigung in den Wäldern seien angesichts der großen Schäden nicht ausreichend, teilte Keller mit. Denn Thüringens Anteil an den Bundesmitteln betrüge jährlich nur 265.000 Euro. Deshalb fordert die Thüringer Landesregierung vom Bund, die Mittel zu erhöhen.

Das Forstministerium verfolgt Strategien der Waldbewirtschaftung und der Förderung, mit denen auf den tiefgreifenden klimatischen Wandel reagiert werden kann. „Die wichtigste Aufgabe bleibt der Waldumbau. Wir erhalten und vergrößern die strukturelle Vielfalt in den Waldbeständen und hoffen dadurch auf klimaangepasste Wälder und eine langfristige Risikostreuung. Waldschutz ist Klimaschutz“, so Keller.

Dass Thüringen beim Waldumbau auf einem richtigen Weg ist, belegen die Ergebnisse der Bundeswaldinventuren. Obwohl Waldumbau aufgrund der langen Wachstumszeiträume der Bäume ein langfristiger Prozess ist, haben der Anteil der Laubbäume und der Mischbestände, die Holzvorräte und die Naturnähe der Wälder in den letzten 30 Jahren deutlich zugenommen. „Der Naturverjüngungsanteil in Thüringen liegt bei 90 Prozent und damit über dem Bundesdurchschnitt“, sagte Keller. „Angesichts der Geschwindigkeit sich ändernder klimatischer Bedingungen müssen wir in den nächsten Jahren beim Waldumbau aber noch mehr Energie investieren, um unsere Wälder zu klimafesten Mischwäldern umzugestalten.“

(Medieninformation, 29. Mai 2019)

Foto: Buchdrucker Borkenkäfer, ThüringenForst

Ministerin Birgit Keller: „Zustand des Waldes ist besorgniserregend“

Zeit: Mittwoch, 29. Mai 2019, 14 Uhr
Treffpunkt: Ortsverbindungstraße Hohenfelden – Riechheim
Höhe Ortslage Hohenfelden auf der Zufahrt zum Museumsdorf

Der Wald wurde im Vorjahr durch mehrere Stürme, anhaltende Wärme und Trockenheit stark geschwächt und hat ihn anfällig für Schädlingsbefall gemacht. Insbesondere für viele Kleinprivatwaldbesitzer führt der erlittene Schaden durch Dürre und Borkenkäfer zu hohen wirtschaftlichen Verlusten. In Thüringen entfallen etwa 240.000 Hektar und somit 44 Prozent der Waldfläche auf private Waldbesitzer. Beim Forstort bei Nauendorf, den Ministerin Keller besuchen wird, handelt es sich ausschließlich um kleinparzellierten Kleinprivatwald mit einer durchschnittlichen Flächengröße unter einem Hektar. „Angesichts der schwierigen Situation für die Forstleute und Waldbesitzer will ich mich regelmäßig vor Ort über die Aufarbeitung, die Schadensbegrenzung und die Auswirkungen für die Waldbesitzer informieren“, so Keller.

Gesprächspartner sind unter anderem:
• Birgit Keller, Forstministerin
• Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand
• Friedhelm Büchner, Vorsitzender Forstbetriebsgemeinschaft „Hesselborn“
• Jan Klüßendorf, Forstamtsleiter Bad Berka
• Hans Fiedler, Forstreviersleiter Nauendorf

(Medieninformation, 28. Mai 2019)

 

Waldbesitzer können weitere Mittel für Bekämpfung des Borkenkäfers beantragen

„Wir ergänzen die bestehende Förderrichtlinie, um für die Waldbesitzer schnellstmöglich mehr Mittel zur Bekämpfung des Borkenkäfers und zur Aufarbeitung der Waldschäden bereit zu stellen“, sagte heute (6. Mai) Thüringens Forstministerin Birgit Keller. „In diesem Jahr können Waldbesitzer weitere Mittel zur Schädlingsbekämpfung beantragen. Insgesamt stehen 4,5 Millionen Euro Fördermittel als Hilfe für die Waldbesitzer bereit. Das Land hat bereits 2018 zügig insgesamt 2,3 Mio. Euro Fördermittel zur Unterstützung betroffener Waldbesitzer ausgezahlt.“

Die bestehende Richtlinie zur Förderung forstwirtschaftlicher Maßnahmen wurde um Mittel der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) ergänzt. Mit der GAK-Maßnahme K „Bewältigung von Extremwetterereignissen“ wird ermöglicht, dass Eigenleistungen der Waldbesitzer gefördert werden können. Zuschüsse für einzelne Vorhaben werden als Pauschalen gewährt, was die Antragstellung für die Waldbesitzer erheblich vereinfacht. „Mit der ergänzten Richtlinie unterstützen wir die Waldbesitzer schnell und unbürokratisch auch bei vorbeugenden Maßnahmen gegen Waldbrände“, so Keller.

Somit stehen für 2019 für die bestehende ELER-Maßnahme G „Vorbeugung gegen Kalamitäten“ 850.000 Euro und für die neue GAK-Maßnahme K 441.667 Euro zur Verfügung. Bereits im Vorjahr wurden 190.000 Euro zur Borkenkäferbekämpfung für 2019 bewilligt. Diese können nach Umsetzung der Vorhaben sofort ausgezahlt werden.

Für neue Anträge der Maßnahme G gelten die Antragsfristen 15. Mai, 30. Juni und 30. Sept. 2019. Waldbesitzer haben zudem die Möglichkeit, einen vorzeitigen Vorhabenbeginn zu beantragen. Für die geplante GAK-Maßnahme K läuft bereits die Antragstellung. Die Mittel können hierfür allerdings erst nach Inkraftsetzung der Förderrichtlinie ausgereicht werden.

Zusätzlich stehen in diesem Jahr noch eine Millionen Euro für Wiederaufforstungen und Waldumbau bereit, die das Land mit bis zu 85 Prozent der Ausgaben fördert. Für die Erschließung der Waldflächen durch forstwirtschaftlichen Wegebau stehen zudem 2,2 Millionen Euro zur Verfügung.

„Das Budget zur Aufarbeitung der Waldschäden wird flexibel verwaltet, so dass je nach Antragsvolumen der einzelnen Fördermaßnahmen auch Mittel umgeschichtet werden können. Die Waldbesitzer wissen am besten, welche Maßnahmen am nötigsten sind und wofür sie die Mittel brauchen. Deshalb zahlen wir die Mittel möglichst unbürokratisch nach Bedarf aus“, so Keller.

Die Ministerin verweist auch auf die zeitliche Flexibilität der Fördermittelvergabe: „Für Projekte zur Vorbeugung gegen Kalamitäten war es bereits vor der Ergänzung der Richtlinie im Rahmen der Maßnahme G möglich, auf Antrag des Waldbesitzers eine Genehmigung zum vorzeitigen Vorhabenbeginn zu erhalten. Diese bereits laufenden oder abgeschlossenen Vorhaben, wie zum Beispiel für die Aufarbeitung von Käferholz erhalten nach dem 15. Mai eine Bewilligung und können zeitnah abgerechnet und ausgezahlt werden.“.

ELER-Maßnahme G umfasst folgende Fördergegenstände:

• Anlage von maschinenbefahrbaren Rückewegen (Maschinenwegen) zur Feinerschließung gefährdeter oder befallener Waldgebiete,
• Kontrolle und Bekämpfung von Schadinsekten mittels Lockstoffen sowie durch geeignete Projekte bei der Aufarbeitung von Holz (z. B. Entrinden)
• vorbeugende Flächenräumung von gefährdenden Resthölzern nach Schadereignissen.

Fördergegenstände der ergänzten GAK-Maßnahme K:

• Überwachung, Vorbeugung und Bekämpfung von Schadorganismen
• Bekämpfung von Schadorganismen durch Auffinden, Aufarbeitung und Abtransport von befallenem Holz oder sonstige Vorhaben zur Herabsetzung der Bruttauglichkeit von Holz
• Anlage und Betrieb von Holzlagerplätzen
• Vorhaben zur Prävention gegen Waldbrände
• Wiederaufforstung, Vor- und Unterbau in geschädigten Beständen

(Medieninformation, 7. Mai 2019)

Ministerin Keller: „Klimawandel erfordert schnelleren Waldumbau. Mehr Bundesmittel sind erforderlich.“

Thüringens Forstministerin Birgit Keller informierte heute (10. April) über die Waldschäden in Thüringen sowie über die Gegenmaßnahmen der Forstleute. „Der Wald leidet noch immer unter der Dürre und den Stürmen des vergangenen Jahres. Die Schäden sind enorm“, so die Ministerin. „Thüringens Förster haben wieder einmal gezeigt: Sie sind kompetente Krisenmanager, die eng mit den Waldbesitzern und den Forstunternehmen zusammenarbeiten, um die Waldschäden schnellstmöglich aufzuarbeiten.“

Das Land hat 2018 zügig insgesamt 2,3 Mio. Euro für die Schadensaufarbeitung ausgezahlt. Für 2019 stehen hierfür über 4,4 Mio. Euro bereit. Die vom Bund zugesagten Mittel zur Bewältigung der Waldschäden und zur Unterstützung der Waldbesitzer reichen bei weitem nicht aus. Thüringen unterstützt die Bundesratsinitiative zur Erhöhung der Bundesmittel.

Der Wald wurde im Vorjahr von mehreren Stürmen, Hitze und Trockenheit stark geschwächt. Das hat ihn anfällig für Schädlinge gemacht. Über 1,1 Millionen Festmeter Sturm- und Kalamitätsschadholz sind angefallen und etwa 8000 Hektar Waldfläche sind geschädigt. Bis März 2019 wurden bereits rund 840.000 Festmeter Borkenkäferholz bei Thüringens Hauptbaumart, der Fichte, festgestellt. „Bei einer weiteren Vermehrung droht die größte Borkenkäferplage seit den 1940er Jahren“, so Keller. Aufgrund der großen Menge an Schadholz sind die Preise am Holzmarkt für Fichtenholz eingebrochen.

Die bereits im letzten Jahr vom Land gewährten Hilfen für die Waldbesitzer zur Bekämpfung der Kalamität und Erschließung der Waldflächen stehen auch für 2019 zur Verfügung. Die Wiederaufforstung geschädigter Waldflächen durch Waldbesitzer wird vom Land mit bis zu 85 Prozent der Ausgaben gefördert. Hierfür stehen in diesem Jahr eine Millionen Euro bereit. Keller kündigte weitere Hilfen an: „Aktuell arbeiten wir daran, Waldbesitzern möglichst unbürokratisch weitere Zuschüsse für Aufforstung, Schädlingsbekämpfung und zur Prävention von Folgeschäden zu gewähren. Eine Ergänzung der Förderrichtlinie wird derzeit behördlich abgestimmt.“

Die vom Bund zugesagten Mittel bis 2022 von insgesamt 25 Millionen Euro zur Schadensbeseitigung in den Wäldern seien angesichts der großen Schäden nicht ausreichend, teilte Keller mit. Thüringens Anteil an den Bundesmitteln betrüge jährlich nur 265.000 Euro, mit der Kofinanzierung durch Land wären es 441.000 Euro. „Das ist zu wenig. Deshalb fordert die Thüringer Landesregierung vom Bund, die Mittel zu erhöhen. Nach unserer Einschätzung wären 100 Millionen Euro jährlich bundesweit nötig“, so die Ministerin. „Der Wald hat eine unschätzbare Bedeutung für Landschaft, Kultur und Gesellschaft. Nur durch eine ausreichende Beteiligung des Bundes kann die Zukunft unserer Wälder gesichert werden.“

Waldumbau stärken

Das Forstministerium verfolgt Strategien der Waldbewirtschaftung und der Förderung, um auf den tiefgreifenden klimatischen Wandel zu reagieren. „Die wichtigste Aufgabe bleibt der Waldumbau. Wir schaffen ungleichaltrige, mehrstufige und artenreiche Waldbestände. Wir erhalten und vergrößern die genetische Vielfalt und hoffen dadurch auf klimaangepasste Wälder und eine langfristige Risikostreuung. Dass wir beim Waldumbau auf einem richtigen Weg sind, belegen die Ergebnisse der Bundeswaldinventuren. So liegt der Naturverjüngungsanteil in Thüringen bei 90 Prozent und damit über dem Bundesdurchschnitt. In den acht Jahren seit Start des Landesprogramms Waldumbau wurden über 5.100 Hektar Wald umgebaut“, sagte Keller. „In den nächsten Jahren müssen wir hier noch mehr Energie investieren, um unsere Wälder zu klimafesten Mischwäldern umzugestalten.“

(Medieninformation, 10. April 2019)

Ministerin Birgit Keller informiert über Waldschäden und die Fortschritte beim Waldumbau

Zeit: Mittwoch, 10. April 2019, 11.30 Uhr
Treffpunkt: Schützenhaus (Schützenverein Eschenbergen e. V.), Gierstädter Weg, 99869 Eschenbergen (anschließende Fahrt in den Wald)

Der Wald wurde im Vorjahr durch mehrere Stürme, anhaltende Wärme und Trockenheit stark geschwächt und hat ihn anfällig für Schädlingsbefall gemacht. Bis Ende 2018 wurden bereits rund 800.000 Festmeter Borkenkäferholz bei Thüringens Hauptbaumart, der Fichte, festgestellt.

Gesprächspartner sind unter anderem:
• Forstministerin Birgit Keller
• ThüringenForst-Vorstand Jörn Ripken

„Jeder Tag sollte ein Tag des Waldes sein“

Forstministerin Keller fordert mehr Bewusstsein für die Bedeutung der Wälder in Thüringen

„Der Internationale Tag des Waldes erinnert uns einmal mehr an die Bedeutung des sensiblen Ökosystems“, sagt Thüringens Forstministerin Birgit Keller. „Für die Menschen steht er für Erholung und ist Teil der Gesellschaft, der Wirtschaft und unserer Kultur. Als Teil der Wertschöpfungskette schafft er Arbeitsplätze gerade in den ländlichen Räumen. Ich finde:
Jeder Tag sollte ein Tag des Waldes sein.“

Im vergangenen Jahr hat die Dürre und daraufhin der Borkenkäfer die Wälder im Freistaat nachhaltig geschädigt. „Den Waldarbeitern von ThüringenForst ist es zu verdanken, dass mit Hochdruck an der Beseitigung der Schäden gearbeitet wird. Damit die Wälder auch zukünftig ihrer Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion gerecht werden können, muss der Waldumbau unter Berücksichtigung des Klimawandels forciert werden. Diese Aufgabe liegt im gesamtgesellschaftlichen Interesse und sollte durch Bund und Länder angemessen mitgetragen werden. Der ‚Internationale Tag des Waldes‘ ist ein würdiger Anlass, darauf hinzuweisen, dass es gesunde, nachhaltig bewirtschaftete Wälder nicht zum Nulltarif gibt und intakte gesunde Wälder im Interesse jedes einzelnen Menschen liegen“, so Keller.

In Deutschland werden die Wälder nachhaltig bewirtschaftet. In Thüringen ist jeder Waldbesitzer verpflichtet, seinen Wald nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Forstwirtschaft zugleich zum Wohle der Allgemeinheit zu bewirtschaften. Diese ist eine Wirtschaftsweise, die nach den gesicherten Erkenntnissen der Wissenschaft und den bewährten Regeln der Praxis den Wald nutzt, verjüngt, pflegt und schützt. Sie sichert zugleich die ökonomischen und ökologischen Funktionen des Waldes.

Hintergrund

Jährlich werden weltweit Wälder im Umfang von etwa 20 Millionen Hektar vernichtet und in zahlreichen Ländern sind Waldbestände durch das ungezügelte Wirtschaften des Menschen in ihrer Substanz unwiederbringlich bedroht. Um auf diese Waldzerstörung hinzuweisen, hat die Welternährungsorganisation (FAO) im Jahre 1971 den 21. März als „Internationalen Tag des Waldes“ ausgerufen.

Wälder sind Wälder sind nach den Ozeanen die wichtigste Einflussgröße auf das globale Klima. Sie stellen gegenüber anderen Nutzungsformen weltweit die einzig wirksame nennenswerte Kohlendioxidsenke dar und sind die wichtigsten Sauerstoffproduzenten.

(Medieninformation, 21. März 2019)

Wegweiser

Aktionen

Thueringen Monitor Klein www.bildungsfreistellung.de Thueringer Kampagne Wir sind Energie-Gewinner.

Serviceportal – Bürger

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Unternehmen

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Weitere

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Servicebereich

Publikationen