Bewerben Sie sich für die Ortsgespräche 2019 mit Ministerin Birgit Keller

Alr Ortsgespräch Zukunftswerkstatt

Das Format „Ortsgespräch – Leben im ländlichen Raum“ hat sich bewährt und wird 2019 fortgesetzt.

Die Ortsgespräche 2018 hatten vorrangig die Initiatoren, Kümmerer und Förderer der Dorf- und Land-/Regionalentwicklung im Blick. Im nächsten Jahr stehen die Dorfgemeinschaft bzw. die  Dorfregion im Fokus. In diesem Jahr hat das TMIL die Ortsgespräche organisiert, 2019 können  interessierte Kommunen Frau Ministerin Keller zu einem Ortsgespräch einladen.

Dörfer und Dorfregionen können sich hier für eine Einladung bewerben. Bei der Organisation der sechs Ortsgespräche 2019 werden die Orte von der Akademie Ländlicher Raum Thüringen (ALR) tatkräftig unterstützt.

Die Bewerbungsfrist endet am 10. Januar 2019. Die Auswahl der Veranstaltungsorte erfolgt bis Ende Januar.

 

Bewerbungsformuar
auf der Internetseite der Akademie Ländlicher Raum

Ortsgespräch – Leben im ländlichen Raum – erste Zwischenbilanz

Unser Ziel bei den Ortsgesprächen war ein Dialog auf Augenhöhe. Ministerin Keller sprach mit engagierten Menschen vor Ort über Themen, die den ländlichen Raum bewegen. Und sie hörte vor allem zu, was aus Sicht der Teilnehmer an den Ortsgesprächen bei der Förderung der ländlichen Entwicklung gut funktioniert bzw. was es zu verbessern gilt. Die fast 400 Teilnehmer an den vier Ortsgesprächen in  Heringen/Helme, Vachdorf, Münchenbernsdorf, Holzdorf  nutzten ihre Chance und brachten viele Hinweise und Ideen ein. Sie äußerten sich zur Gestaltung des Wohnumfelds und einer bedarfsgerechten Mobilität, zur regionalen Wertschöpfung, einer passgenaueren Förderlandschaft und dem Abbau bürokratischer Hürden.

Diese Themen bewegen die Menschen in unseren ländlichen Räumen. Ein gutes Stimmungsbild der Ortsgespräche vermittelt dieser Clip:

Film zum Ortsgespräch in Heringen a.d. Helme

Sie benötigen den Flash-Player um diese Audiodatei abzuspielen.

Film zum Ortsgespräch in Heringen a.d. Helme

© TMIL

Die Ortsgespräche verdeutlichten, dass der Ländliche Raum Thüringens lebt und dank der engagierten Menschen vor Ort voller Energie und guter Ideen ist. Gut ein Viertel der Teilnehmer beteiligten sich an der Umfrage, wie zufrieden sie mit der Veranstaltung waren. 85 Prozent der Teilnehmer fanden die Veranstaltungen gut bis sehr gut.

Auswertungsdiagramm Ortsgespräche 2018

Zwischenergebnisse der Ortsgespräche

Die Anregungen und Hinweise aus den Ortsgesprächen wurden zum Ende jedes Gesprächs von der Co-Moderatorin zusammengefasst und im Nachgang dokumentiert. In Vorbereitung auf die Zukunftswerkstatt wurden die Ergebnisse zu mehreren Arbeitsthesen verdichtet.

Arbeitsthesen für die Zukunftswerkstatt

 

 

Zwischenergebnisse aus der Zukunftswerkstatt

Die Hinweise aus den Ortsgesprächen flossen in die „Zukunftswerkstatt“ ein, die am 15. November 2018 in Weimar stattfand. Es nahmen etwa 100 Menschen aus der praktischen Arbeit im ländlichen Raum, der Verwaltung und der Wissenschaft teil. In zwei Arbeitsphasen wurden die Arbeitsthesen aus den Ortsgesprächen verdichtet und kommentiert. Anschließend wurden in vier Themen-Werkstätten  die Ergebnisse vertieft und zu möglichen Arbeitsaufträgen ausgeformt.

Einen Eindruck vom Verlauf der Zukunftswerkstatt erhalten Sie in diesem Clip:

Film zur Zukunftswerkstatt in Weimar

Sie benötigen den Flash-Player um diese Audiodatei abzuspielen.

Ministerin Birgit Keller berichtet über Ortsgespräche und Zukunftswerkstatt 2018 zum Thema ländlicher Raum in Thüringen.

© TMIL

 

Wie geht es nach den Ortsgesprächen und der Zukunftswerkstatt weiter?

Die Ergebnisse aus der Zukunftswerkstatt werden nun schrittweise vom TMIL umgesetzt bzw. erreichte Zwischenergebnisse in Fachgesprächen diskutiert und Lösungsansätze erarbeitet.

Welche konkreten Ergebnisse gibt es und was muss nach der Zukunftswerkstatt noch getan werden?

Bereits in der Zukunftswerkstatt kündigte Ministerin Keller erste konkrete Aktivitäten als Ergebnis der Ortsgespräche und der Zukunftswerkstatt an.

Wie geht es nach den Ortsgesprächen und der Zukunftswerkstatt weiter?

Die Ergebnisse aus der Zukunftswerkstatt werden nun schrittweise vom TMIL umgesetzt bzw. erreichte Zwischenergebnisse in Fachgesprächen diskutiert und Lösungsansätze erarbeitet.

Welche konkreten Ergebnisse gibt es und was muss nach der Zukunftswerkstatt noch getan werden?

Bereits in der Zukunftswerkstatt kündigte Ministerin Keller erste konkrete Aktivitäten als Ergebnis der Ortsgespräche und der Zukunftswerkstatt an.

1. Eine neues Amt für den ländlichen Raum

Mit dem neuen Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (T3LR) wird eine schlagkräftige Behörde für den ländlichen Raum geschaffen. Die Führungsebene wird schlanker und die Förderreferate für den ländlichen Raum werden mit den Bereichen der Landwirtschaft verbunden. Die neue Struktur vermeidet Mehrkosten, beschleunigt Verfahren und steigert die Arbeitsleistung der Verwaltung. An einzelnen Standorten und dem gewohnten Service ändert sich für Bürger, Landwirte und Kommunen nichts – wir bleiben vor Ort. Im T3LR wird zeitnah ein verbessertes Beratungsangebot für Förderfragen zum ländlichen Raum angeboten.

2. Bürokratieabbau

Neben einer einheitlichen Anlaufstelle für Förderfragen wurde in allen Ortsgesprächen weniger Förderbürokratie gefordert.  Deshalb werden wir als einen nächsten Schritt Förderanträge vereinheitlichen und online leicht verständlich bereitstellen. Eine Förder-Hotline wird das Beratungsangebot verbessern. Wir werden die Fördermöglichkeiten Städtebau, Dorfentwicklung, Regionalentwicklung- und Demografie besser miteinander verknüpfen und streben dadurch ein größeres Förderangebot an.

Wir beauftragen noch in diesem Jahr eine Expertise, mit dem Ziel, kurzfristig weitere Vorschläge zu erarbeiten, wie  die Förderberatung und der Mitteleinsatz  weiter verbessert werden können.

3. Brachflächeninitiative

Ein weiteres Thema, das in den Ortsgesprächen oft angesprochen wurde, war eine stärkere Förderung von Projekten zur Wiederbelebung von Brachflächen. Wir planen, gemeinsam mit der Städtebauförderung eine Brachflächeninitiative zu entwickeln. 

Ausgabe: TMIL, 6. Dezember 2018

 

(Bilder und Grafiken: TMIL)

Wegweiser

Aktionen

Thueringen Monitor Klein www.bildungsfreistellung.de Logo Schöffenwahlen 2018 Thueringer Kampagne Wir sind Energie-Gewinner.

Serviceportal – Bürger

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Unternehmen

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Weitere

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Servicebereich

Publikationen