#Ministerin Keller startet „Ortsgespräch“ im ländlichen Raum.

Ortsgespräch Karte

Ortsgespräch – Leben im ländlichen Raum

Intention Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Birgit Keller spricht mit den Menschen vor Ort über die Zukunft des ländlichen Raumes in Thüringen. Es ist geplant, die  Förderbedingungen für den ländlichen Raum zu verbessern und dabei die Meinung der Menschen zu berücksichtigen, die es betrifft. Bei allen vier Ortsgesprächen werden unterschiedliche thematische Schwerpunkte identifiziert, die nicht nur für den einzelnen Ort sondern in vielen weiteren Regionen Thüringens gelten. Die Ergebnisse der Veranstaltungsreihe münden im November 2018 in einer Zukunftswerkstatt,  deren inhaltliche Basis die Erfahrungen und Ergebnisse aus den Ortsgesprächen sind. Gemeinsam mit verschiedenen zivilgesellschaftlichen Akteuren plant das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft eine Neuausrichtung der Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung. Ziel ist es, den Leader-Ansatz und die Basisinitiativen vor Ort weiter zu stärken, die vielfältigen Förderprogramme besser zu verzahnen und auf die aktuellen Bedürfnisse im ländlichen Raum anzupassen.

Die Termine

  5. September           Nordthüringen – Schloss Heringen, Heringen/Helme

19. September           Westthüringen – Kultur- und Sportzentrum Vachdorf, Poststraße 48, 98617 Vachdorf

17. Oktober                Ostthüringen – Kulturhaus Münchenbernsdorf, Münchenbernsdorf

29. Oktober                Mittelthüringen – Diakonie Landgut Holzdorf gGmbH/Rittergut, Holzdorf, Weimar

Das Ortsgespräch beginnt jeweils 17 Uhr.

 

Für Beiträge steht Ihnen folgendes E-Mail-Postfach zur Verfügung:

presse{at}tmil.thueringen{punkt}de

 

 

Keller

Ministerin Birgit Keller Birgit Keller ist seit 2014 Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft. Die studierte Gesellschaftswissenschaftlerin war ab 1991 selbstständige Unternehmerin. 2012 wurde sie zur Landrätin des Landkreises Nordhausen gewählt.

 

 

 

Ablauf

Rundgang Vor jedem der Dialoge findet ein thematisch passender Rundgang durch den Ort statt und es werden Projekte gezeigt und erläutert, die geplant, im Aufbau oder abgeschlossen sind.

Auftaktinterview Mit einem kurzen Gespräch zwischen Moderation und Ministerin Keller wird die Veranstaltung eröffnet.

Impulse Jedes der vier Ortsgespräche hat unterschiedliche Hauptthemen. Zu Beginn eines jeden Dialoges wird es vier kurze Impulse von engagierten Akteuren aus der Region geben.

Offener Dialog In dem Ortsgespräch haben die Anwesenden die Möglichkeit der Ministerin und den ReferentInnen Fragen zur ländlichen Entwicklung zu stellen sowie eigene Erfahrungen und Ideen einzubringen.

Zusammenfassung Am Ende des Ortsgespräches wertet die Moderation die Ergebnisse des Abends aus. Anschließend bleibt bei einem gemütlichen Teil des Abends Zeit sich noch weiter untereinander auszutauschen.

Ergebnisse Nach jeder Veranstaltung können die TeilnehmerInnen die Themenschwerpunkte mithilfe von Klebepunkten bewerten. Dadurch werden die wichtigsten Themen für die Zukunftswerkstatt am 15. November ermittelt und gewichtet.

 

Moderation CoKnow Consulting

Hauck
Dr. Jennifer Hauck

Frau Dr. Hauck übernimmt mit ihrem Unternehmen CoKnow Consulting die Moderation der einzelnen Ortsgespräche.

  • Doktorin der Geographie an der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • Diplom der Geographie, Soziologie und Politikwissenschaften
  • Trainerin für Erwachsenenbildung
Susanne-hecker
Susanne Hecker
  • Studium der deutschen und französischen Literatur und Sprache
  • Moderatorin und Beraterin für Kommunikation
  • Doktorandin der der Kommunikationswissenschaften
Spiering
Salina Spiering
  • Dipl.-Geographin Nebenfach Politikwissenschaften
  • Ausgebildete Mediatorin
  • Doktorandin der Geographie – Gastdoktorandin Umweltpolitik

 

Südwestthüringen 19.09.2018

Veranstaltungsort - Kultur- und Sportzentrum Vachdorf, Poststraße 48, 98617 Vachdorf

Rundgang ab 16:00 Uhr - Ökomarkt (Riethweg 239, 98617 Vachdorf) - Sport- und Kulturzentrum

Ortsgespräch ab 17:00 Uhr - Keine Anmeldung notwendig.

 

Gesprächspartner vor Ort

A Baumann
Andreas Baumann
Bürgermeister von Vachdorf
  • 40 Jahre alt
  • seit 2008 Geschäftsführer der ÖW-Ökozentrum Werratal/Thüringen GmbH  Vachdorf
  • seit 2016 Bürgermeister der Gemeinde Vachdorf

Das sanierte Kultur- und Sportzentrum in Vachdorf ist noch nicht ausreichend ausgelastet und verursacht hohe Nebenkosten. Durch die direkte Lage am Werratal-Radweg öffnen sich möglicherweise neue Potentiale für das Gebäude. Neue touristische Angebote könnten Einnahmen für die Gemeinde generieren und Arbeitsplätze schaffen.

Wie wird die Gemeinde diese Möglichkeiten nutzen und den Entwicklungsimpuls aufgreifen?

Martin Finzel
Martin Finzel
Initiative Rodachtal e.V.
  • seit 2008 Bürgermeister der Gemeinde Ahorn
  • seit 2008 Vorsitzender der Initiative Rodachtal

Der Verein Initiative Rodachtal wurde im Jahr 2001 gegründet und besteht mittlerweile aus neun bayrisch und thüringischen Kommunen in der fränkischen Region. Diese Kommunen kooperieren, um gemeinsam für die nachhaltige Entwicklung und die regionale Identität im Rodachtal einzutreten.

Zur Umsetzung dieser Ziele und der Konkretisierung von Maßnahmen und Projekten hat die Initiative im Jahr 2014 zusammen mit den interessierten Bürgern ein Integriertes Entwicklungskonzept ausgearbeitet. Einen großen Stellenwert haben dabei die Mobilität, die Daseinsvorsorge, die Siedlungsentwicklung und der Tourismus.

Sven Gregor
Sven Gregor
Bürgermeister der Sadt Eisfeld
  • 41 Jahre alt
  • von 2004 bis 2012 Bürgermeister der Gemeinde Bockstadt
  • seit 2012 Bürgermeister der Stadt Eisfeld

Der Südwesten Thüringens ist geprägt von einer kleinteiligen Siedlungsstruktur und von topographisch anspruchsvollen Naturräumen. Daher übernehmen auch die kleineren Städte wichtige Versorgungsaufgaben. Wie steht es um diese Kooperationen zwischen Stadt und Land?

Silvio Reimann
Silvio Reimann
Erlebniszentrum Veilsdorf
  • 53 Jahre alt
  • wohnt seit 1988 in Veilsdorf
  • seit 2001 Geschäftsführer Milchland GmbH Veilsdorf

Am Werratal-Radweg ist im Veilsdorfer Ortsteil Schackendorf durch die Milch-Land GmbH Veilsdorf ein landwirtschaftliches Erlebniszentrum mit Hofladen, Streichelzoo und einem Milchcafé entstanden. So wird der Radweg genutzt, um neue Arbeitsplätze zu schaffen und Einblicke in die Landwirtschaft möglich zu machen.

Ronny Römhild
Ronny Römhild
Kiessee Breitungen
  • 46 Jahre alt
  • seit 2004 Bürgermeister der Gemeinde Fambach
  • seit 2012 Bürgermeister von Breitungen

In Breitungen gibt es entlang des Werratal-Radweges am Kiessee einen 6,5 Hektar großer Campingplatz und ein Strandbad. So wird das Potential des Radweges genutzt, um Naherholung und Tourismus als neue Wirtschaftsfaktoren zu erschließen.

Michael Reinz
Michael Reinz
Fahrradpension Treffurt
  • 49 Jahre alt
  • seit 2011 Bürgermeister der Stadt Treffurt
  • Gelernter Verwaltungs-Betriebswirt (VWA), Bankfachwirt

Auf einer Brache im Zentrum von Treffurt werden seit 2013 verschiedene Maßnahmen durchgeführt, um diesen städtebaulichen Schandfleck neu zu beleben. Hauptbestandteil ist das Hotel „1601“, das für rund 30 Personen eine Übernachtungsmöglichkeit direkt am Werratal-Radweg ermöglicht. Zusätzlich entstehen dort zwei Wohnhäuser, die zusammen 14 barrierefreie und altersgerechte Wohnungen bieten.

Weitere Projekte

Fahrrad und Fitness im Rodachtal und Coburger Land

Kindermedienlaube im Hennebergischen Museum Kloster Veßra

 

Nordthüringen

Veranstaltungsort - Schloss Heringen, Schloßplatz 1, 99765 Heringen/Helme

Rundgang ab 16:00 Uhr - Ehemaliges Landambulatorium, Rathaus, Kirchplatz, Brachfläche an der Brauhausstraße, Schloss/Hofsaal.

Ortsgespräch ab 17:00 Uhr - Keine Anmeldung notwendig.

 

Gesprächspartner vor Ort

Schröter
Maik Schröter
Bürgerstiftung „Goldene Aue“
  • 54 Jahre alt
  • seit 1994 im Stadtrat Heringen
  • seit 2011 Bürgermeister der Landgemeinde Stadt Heringen/Helme

Die 2015 gegründete Bürgerstiftung „Goldene Aue“ konzentriert sich auf die Innenentwicklung und Beseitigung von Brachflächen, um das Leben in den fünf Orten der Landgemeinde anzuschieben. Die Stiftung hat das leerstehende Landambulatorium erworben, um den Ortskern neu zu beleben und schafft dort zusammen mit dem Arbeiter Samariter Bund sechs barrierefreie Wohneinheiten. So leistet die Stiftung einen wertvollen Beitrag zur Sicherung und Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität im ländlichen Raum.

 

Haas
Dr. André Haas
Projekt „Gesund alt werden“
  • Gebürtig in Kassel
  • Studium der Medizin in Rostock
  • seit 2006 niedergelassener Hausarzt in Neustadt Südharz seit 2011 ärztlicher Leiter Palliativnetz.

Neustadt/Harz Neustadt/Harz wieder als heilklimatischen Kurort zu etablieren, verbessert die soziale Grundversorgung im ländlichen Raum, erhält und schafft Arbeitsplätze. Die von Dr. Haas entwickelte Pneumokur ist ein wichtiger Schritt für die moderne Nutzung Neustadts als Kurort. Zu diesem Zweck werden auch das Schloss und das Nebengebäude saniert, damit sie dem Kurbetrieb bzw. als Arztpraxis dienen können. Dem ortsbildprägenden Ensemble „Neues Schloss“ "Neues Schloss" wird so eine neue Nutzung zugeführt.

Frank Baumgarten
Stiftung Landleben e.V
  • 49 Jahre alt
  • wohnhaft in Kirchheilingen
  • seit 1998 Vorstand Agrargenossenschaft eG Kirchheilingen
  • seit 2011 Vorsitzender Stiftung Landleben

Die "Stiftung Landleben" ist in der Region um Blankenburg, Kirchheilingen, Sundhausen, Tottleben und angrenzenden Gemeinden aktiv. Sie setzt sich unter anderem für ein attraktives generationsübergreifendes Wohnen, eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Umfelds und generell für die Heimatpflege ein. Mit dem Projekt „Landengel“ sollen ein multifunktionales Versorgungszentrum errichtet, medizinische und pflegerische Angebote besser miteinander vernetzt und Bürgerfahrdienste ermöglicht werden. Ziel ist es, Arbeitsplätzen im ländlichen Raum zu schaffen und zu erhalten.

 

 

Loup
Steffen Loup
Vorstand der WBG e.G. Südharz
  • 45 Jahre alt
  • seit 1998 bei der WBG eG Südharz
  • seit 2010 Vorstand

Die WohnungsBauGenossenschaft eG Südharz verwaltet zusammen mit dem Tochterunternehmen WVG Nordhausen über 8.000 Wohnungen. So ist sie der größte Wohnungsanbieter in Nordthüringen und ist auch in Heringen vertreten. Unter dem Motto „Wohnen mit Service“ hat sich die Genossenschaft dem guten Wohnen im ländlichen Raum für ihrer Mitglieder verschrieben.

Genauere Informationen über die WBG eG Südharz finden Sie hier: WBG e.G. Südharz

Weitere Projekte aus der Region Mühlhäuser Werkstätten, Fachbereich Arbeit in Ebeleben, Kelterei im Bahnhof Donndorf, Cafe Alte Schule, Wingerode, Skywalk Sonnenstein.

 

 

 

Laufende Medieninformationen und Berichte

 

Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft beginnt am 5. September eine Dialogreihe „Ortsgespräch – Leben im ländlichem Raum“ in Nordthüringen.

„Der ländliche Raum prägt Thüringen. Er ist die Heimat für über 1,5 Millionen Menschen. Daher denken wir Thüringen auch vom Dorf her. Unsere tägliche Aufgabe ist es, die Zukunft unserer kleinen Städte und Dörfer so zu gestalten, dass sie lebenswert bleiben“, sagt Ministerin Keller vor dem Tourstart in Heringen. „Ich wehre mich dagegen, dass wir unsere Dörfer schlecht reden und sie beinahe reflexartig mit einem Mangel verbinden. In den Ortsgesprächen kommen wir mit Menschen Vorort ins Gespräch. Wir erleben was gut läuft, wo wir noch besser werden müssen und welchen Beitrag Verwaltung, Politik und Menschen gemeinsam leisten können.“ Gesamte Medieninformation weiterlesen.

(TMIL, 31. August 2018)

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Bilder und Grafiken: TMIL

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