Infothek

Beispiele aus der Praxis

Brachflächenscout

Studierende der Fachhochschule Erfurt haben sich dem Thema Einrichtung bzw. Fortführung eines landesweiten Brachflächenkatasters gewidmet. In einer Projektarbeit vergleichen sie bestehende Systeme und fassen ihre Vorstellungen von der Erfassung, Bearbeitung und Visualisierung zusammen.
 
Den Thüringer Gemeinden und Städten wird die Einrichtung eines solchen Brachflächenkatasters empfohlen, um interessierten Bauherren einen interaktiven Zugriff auf unbebaute Immobilien zu ermöglichen und Ortskerne zu beleben. Die Ausweisung und kostenintensive Erschließung neuer Wohngebiete könnte damit im besten Falle unterbleiben.
 

Den Nutzen einer gezielten Brachflächenerfassung belegt ein aktuelles Beispiel aus Waltershausen. Hier haben die Studierenden der Fachhochschule Erfurt nachgewiesen, dass gegenüber dem in der Stadtverwaltung bekannten Potential an innerstädtischen Brachflächen tatsächlich das mehr als dreifache vorhanden ist. Neben der Erfassung haben sich die Studierenden Gedanken zu einer Zwischen- bzw. Nachnutzung der Flächen gemacht. Wenn man den Ideen der Studierenden folgt, könnten Brachflächen bis zu einer Bebauung bald begrünt und mit Skulpturen belebt oder als Fläche für Veranstaltungen (z. B. ein Autokino) genutzt werden.

 

Entwurf Homepage Brachflächenscout, Quelle: FH Erfurt
Entwurf Homepage Brachflächenscout, Quelle: FH Erfurt

Von der Industriebrache zum technischen Denkmal

Die Sanierung der ehemaligen Papierfabrik Blankenberg (Saale-Orla-Kreis) wurde im Herbst 2012 abgeschlossen. Nach drei Jahren Abriss-, Bau- und Revitalisierungsarbeiten ist die alte Fabrik zu einem Ausflugsziel am Grünen Band geworden. Die Umgestaltung wurde mit 330.000 Euro aus EFRE- und ELER-Mitteln der Europäischen Union und mit Geldern des Freistaates Thüringen unterstützt, insgesamt kostete das Vorhaben 600.000 Euro. Am Beispiel der Papierfabrik wird deutlich, wie stark Revitalisierung ländliche Regionen bereichert und zur positiven Bilanz bei der Rückwidmung versiegelter Flächen beiträgt.

 

Abrissarbeiten an der ehemaligen Papierfabrik in Blankenberg, Foto: ALF Gera
Abrissarbeiten an der ehemaligen Papierfabrik in Blankenberg, Foto: ALF Gera

Flächenpool im Wartburgkreis

In der Wartburgregion haben sich auf Initiative der Regionalen Aktionsgruppe (RAG) Akteure aus der Region zusammengefunden, um einen Flächen- und Maßnahmenpool aufzubauen. Ziel des Pools ist es:

  • landwirtschaftliche Nutzung von Flächen im Rahmen der Landschaftspflege zu ermöglichen,
  • Kompensationsmaßnahmen flächenmäßig zu bündeln und
  • auf geeignete Flächen zu lenken,
  • landwirtschaftlich genutzte Flächen nicht aus der Nutzung zu nehmen,
  • naturschutzfachlich hochwertige Maßnahmen umzusetzen.
Mit dem Abschluss einer entsprechenden Rahmenvereinbarung verständigen sich die Akteure darauf, die gesteckten Ziele umzusetzen.
Vergleichbare Flächenpools gibt es bereits in mehreren Regionen Thüringens.

 

Woran wir arbeiten

Interessante Links

Wegweiser

Aktionen

Thueringen Monitor Klein www.bildungsfreistellung.de Logo Schöffenwahlen 2018 Kampagne Wegweiser Wir sind Energie-Gewinner.

Serviceportal – Bürger

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Unternehmen

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Weitere

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Servicebereich

Publikationen