Kleinstunternehmen der Grundversorgung

Die Neufassung der Förderrichtlinie Integrierte Ländliche Entwicklung und Revitalisierung von Brachflächen vom 17. April 2018 eröffnet unter B6 die Möglichkeit der Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung. Kleinstunternehmen sind eigenständige Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von unter 2 Mio. Euro. Der Fördersatz beträgt bis zu 35 %.

Kleinstunternehmen sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die ländlichen Räume Thüringens. Sie haben eine wichtige Funktion, die Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung zu sichern und zu verbessern. Im positiven Fall können sie Treiber und Impulsgeber sein, während zunehmende Geschäftsaufgaben und Standortverlagerungen Abwärtsspiralen in Gang setzen. Die Förderung trägt dem Umstand Rechnung, dass eine zunehmend spezialisierte, wettbewerbsfähige und umweltgerechte Land- und Forstwirtschaft auf gesellschaftlich attraktive und wirtschaftlich leistungsfähige ländliche Gebiete angewiesen ist. Durch die Maßnahme werden Arbeitsplätze im ländlichen Raum erhalten und geschaffen und es wird dem Abwanderungstrend in die urbanen Räume entgegengewirkt. Im Mittelpunkt steht die Förderung von Investitionen in langlebige Wirtschaftsgüter einschließlich des Erwerbs von Betriebsstätten. Gefördert werden Kleinstunternehmen der gewerblichen Wirtschaft (Handwerk, Handel, Dienstleistungen), die der Sicherung, Schaffung, Verbesserung und Ausdehnung der Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung dienen.

Es soll ein vor Ort erreichbares Angebot des lokalen bis regionalen Bedarfs aufrechterhalten oder gestärkt werden. Mit der Verbesserung der Nahversorgung steigt auch die Lebensqualität der Menschen in ländlichen Orten. Hierzu zählen unter anderem die Verfügbarkeit von Waren und Dienstleistungen des täglichen bis wöchentlichen Bedarfs, wie z.B. Einzelhandel, Lebensmittelhandwerk, Bank, Post oder Tankstelle. Unterstützt werden auch mobile sowie kombinierte Angebote eines Anbieters, auch in Mehrfunktionshäusern.

Einige Beispiele für langlebige Wirtschaftsgüter im Sinne der Fördermaßnahme sind:

  • Kfz-Hebebühne,
  • Holzbearbeitungsmaschine,
  • Transportbände,
  • Verkaufstresen,
  • Ladeneinrichtungen,
  • Registrierkassen,
  • Kühlzelle.

Voraussetzung der Förderung ist ein Wirtschaftlichkeitskonzept, das auch den Bedarf an der durch das Unternehmen erbrachten Leistung in der jeweiligen Region nachweist.

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