Landpachtverkehrsgesetz (LPachtVG)

Foto: K. Weissfloch - Fotolia.com
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Landpachtverträge sowie Vertragsänderungen sind bei den zuständigen Landwirtschaftsämtern vom Verpächter oder Pächter anzuzeigen.

Das Landwirtschaftsamt kann unter folgenden Voraussetzungen den Pachtvertrag oder die Vertragsänderung beanstanden (LPachtVG § 4):

1. bei ungesunder Verteilung der Bodennutzung

2. bei unwirtschaftlicher Teilung von zusammenhängenden Grundstücken

3. bei nicht in einem angemessenen Verhältnis zu dem Ertrag stehender Pachtpreis.

Die Entscheidung über die Beanstandung des Pachtvertrages ist binnen eines Monats nach Anzeige des Vertragsabschlusses durch schriftlichen Bescheid zu treffen. Ist das nicht der Fall, gilt der Vertrag ohne Beanstandung als angezeigt.

Verpächter und Pächter haben den Pachtvertrag, bis zu einer rechtskräftigen Beanstandung zu erfüllen. Der Verpächter hat den Besitz zu überlassen und der Pächter hat vertragsgemäß zu bewirtschaften und die vereinbarte Pacht zu zahlen. Ist die Beanstandung rechtskräftig, ist der Vertrag zu ändern oder aufzuheben.

Aufgrund der angezeigten Pachtverträge konnte ein Pachtpreisregister für den Freistaat Thüringen erstellt werden.
Pro Gemarkung werden die Pachtpreise getrennt nach Acker- und Grünland ausgewiesen.
Das Pachtpreisregister wird einmal zum Jahresanfang aktualisiert.

Im Jahr 2015 lag die Pacht in Thüringen bei 212 Euro pro Hektar im Durchschnitt.

Pachtregister Thüringen als Excel-Tabelle (Stand 31.12.2017) (408.7 kB)

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