Neues aus dem ALF Gera

24.10.2018

Ein guter Tag für 4 Regionen in Ostthüringen

Ministerin Keller gab heute im südthüringischen Exdorf die Anerkennungen als Förderschwerpunkt im Förderprogramm zur Dorfentwicklung und Dorferneuerung bekannt. „Die ländliche Entwicklung ist und bleibt ein Schwerpunkt der Strukturpolitik des Freistaates Thüringen“, sagte die Ministerin. Die Anerkennung als Förderschwerpunkt im Förderprogramm zur Dorfentwicklung für den Zeitraum von 2019 bis 2023 basiert auf der Grundlage eines gemeindlichen Entwicklungskonzeptes, das in den vergangenen anderthalb Jahren erarbeitet und in einem Auswahlverfahren der Ämter für Landentwicklung und Flurneuordnung geprüft worden ist. Sie gewährleistet so einen gezielten und wirkungsvollen Mitteleinsatz zur Umsetzung dieser Konzepte. Das Förderschwerpunktprinzip hat sich seit Jahren bewährt. Nur so ist gewährleistet, dass die Investitionen auf nachhaltigen Konzepten beruhen. Mit Anerkennung als Förderschwerpunkt eröffnet sich den Gemeinden die Chance, sich für Fördermittel der Dorfentwicklung zu bewerben. Landesweit wurden 2018 zehn Gemeinden und sechs Dorfregionen als Förderschwerpunkt anerkannt. In Ostthüringen wurden folgende Regionen anerkannt. Hierbei handelt es sich um die Dörfer der früheren Verwaltungsgemeinschaft (VG) Wieratal, die Gemeinde Lumpzig, die Gemeinde Schlöben, die Gemeinden Allendorf sowie Ortsteile der Stadt Königsee-Rottenbach.

Foto: ALF Gera, Frau Ministerin Birgit Keller (Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft) überreicht die Anerkennungsurkunde an:  v.l.n.r. Herrn Volker Stein (Bürgermeister der Stadt Königsee-Rottenbach), Herrn Walter Oertel (Bürgermeister der Gemeinde Allendorf) und Herrn Hans-Peter Perschke (Bürgermeister der Gemeinde Schlöben)
Foto: ALF Gera, Frau Ministerin Birgit Keller (Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft) überreicht die Anerkennungsurkunde an: v.l.n.r. Herrn Volker Stein (Bürgermeister der Stadt Königsee-Rottenbach), Herrn Walter Oertel (Bürgermeister der Gemeinde Allendorf) und Herrn Hans-Peter Perschke (Bürgermeister der Gemeinde Schlöben)
Foto: ALF Gera; v.l.n.r. Herr Jochem Instenberg (Abteilungsleiter 5, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Land-wirtschaft), Herr Hendrik Läbe (Bürgermeister der Gemeinde Nobitz), Herr Carsten Helbig (Bürgermeister der Gemeinde Langenleuba-Niederhain), Frau Ministerin Birgit Keller (Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft), Herr Klaus Börngen (Bürgermeister Gemeinde Göpfersdorf); Herr Jens Lüdtke (Amtsleiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera)
Foto: ALF Gera; v.l.n.r. Herr Jochem Instenberg (Abteilungsleiter 5, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Land-wirtschaft), Herr Hendrik Läbe (Bürgermeister der Gemeinde Nobitz), Herr Carsten Helbig (Bürgermeister der Gemeinde Langenleuba-Niederhain), Frau Ministerin Birgit Keller (Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft), Herr Klaus Börngen (Bürgermeister Gemeinde Göpfersdorf); Herr Jens Lüdtke (Amtsleiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera)

17.10.2018

Informationsveranstaltung Dorfentwicklung

Am Dienstag, den 16. Oktober 2018 fand eine Informationsveranstaltung für die anerkannten Förderschwerpunkte der Dorfentwicklung und deren Planer statt. In diesem Rahmen wurde über Änderungen in diesem Bereich sowie aktuelle Themen der Förderung besprochen. Näheres über die Themen finden Sie in der Präsentation.

Infoveranstaltung (1.2 MB)
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.


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06.08.2018

Sommertour der Ministerin 2018 – Station Posterstein

 

Am 1. August besuchte Frau Ministerin Birgit Keller den Burgberg in Posterstein. Posterstein stellte sich der riesigen Herausforderung, die leerstehenden Gebäude am Burgberg unter dem Motto „Gemeinsam nicht einsam – neues Leben auf dem Land“ zu entwickeln. Der erste große Schritt ist dabei die Sanierung des historischen Herrenhauses, welches, so wurde mir gesagt, seit 1993, also seit 25 Jahren, leer stand und zusehends verfiel. Gemeinsam mit dem dafür gegründeten Förderverein „Burgberg Posterstein“ e.V. hat sich die Gemeinde nun seit 2016 dem Vorhaben gestellt, dem Herrenhaus neues Leben einzuhauchen. Seit nunmehr zwei Jahren werden in verschiedenen Arbeitsschritten Sanierungsarbeiten durchgeführt. Diese Sanierung ist nur mit einem Strauß verschiedenster Fördermittel möglich. Die Integrierte ländliche Entwicklung, hier Dorfentwicklung, trägt dazu den Hauptanteil bei. Bereits im August 2016 wurde ein Fördermittelbescheid in Höhe von rund 1,86 Millionen Euro übergeben. Aus diesen Mitteln wurde die gesamten Gebäudehülle saniert der Innenausbau realisiert. So zum Beispiel erfolgt im Nordflügel die Rekonstruktion des historischen Treppenhauses, die Schaffung von zwei Ferienwohnungen, eines Konferenzsaales, dem sogenannten Herrenhaussalon und eines Bürgercafés im Erdgeschoss. Im Nordflügel entstand auch eine Begegnungsstätte, die aus Mitteln des Förderprogramms „Modellprojekte der Regionalentwicklung - Daseinsvorsorge im demografischen Wandel“ gefördert wurde. Auch die LEADER-RAG bekennt sich zu diesem Projekt und stellt zur Erreichung der Barrierefreiheit Fördermittel für den Anbau eines Fahrstuhles zur Verfügung. Außerdem fördert sie die Einrichtungen im zukünftigen Café und einer Erlebnisbrauerei.

Die Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Frau Birgit Keller und der  Bürgermeister der Gemeinde Posterstein Herr Stefan Jakubek unterhalten sich vor  dem Herrenhaus über das Projekt.
Foto: ALF Gera
Von links. Die Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Frau Birgit Keller und der Bürgermeister der Gemeinde Posterstein Herr Stefan Jakubek unterhalten sich vor dem Herrenhaus über das Projekt
Herr Stefan Jakubek, Frau Sabine Hofmann vom Förderverein Burgberg e.V. Posterstein und Frau Ministerin Birgit Keller im neu geschaffenen Fitnessraum des Herrenhauses
Foto: ALF Gera
Von links: Herr Stefan Jakubek, Frau Sabine Hofmann vom Förderverein Burgberg e.V. Posterstein und Frau Ministerin Birgit Keller im neu geschaffenen Fitnessraum des Herrenhauses

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13.07.2018

Bessere Bedingungen für Sportverein und Schulsport in Münchenbernsdorf – ein weiterer Bauabschnitt beginnt

Am 10. Juli wurde durch den Amtsleiter, Herrn Jens Lüdtke ein Fördermittelbescheid für den Ersatzneubau der Kabinen an der Turnhalle übergeben. Im Ersatzneubau werden ein Umkleideraum mit Duschen und Sanitärbereich sowie ein Lagerraum inclusive Waschmaschinenstellplätzen entstehen. Die Investition beträgt rund 290.000 Euro, davon werden 65 % aus Dorfentwicklungsmitteln bereitgestellt. 2019 soll das Vorhaben abgeschlossen sein. Dann haben die Sportler des Sportvereins sowie die Schüler der Grund- und Regelschule optimale Bedingungen für ihren Sport.

Herr Jens Lüdtke überreicht dem Bürgermeister den Fördermittelbescheid für den Anbau an die Turnhalle in Münchenbernsdorf
von Links: Herr Andreas Stehfest, Bürgermeister von Münchenbernsdorf, Herr Günter Kertscher Mitglied des Stadtrates, Herr Jens Lüdtke, Amtsleiter des ALF Gera und Herr Henrik Müller, Mitglied des Stadtrates
Foto: ALF Gera

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10.07.2018

Mellenbach-Glasbach investiert in die Zukunft

Die Gemeinde Mellenbach-Glasbach ist einen weiteren Schritt in die Vision zur „Bildungsgemeinde“ vorangekommen.

Am 5. Juli 2018 wurde durch den Staatssekretär des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft, Herrn Dr. Klaus Sühl ein Fördermittelbescheid im Rahmen der Dorfentwicklung zur Errichtung eines Gemeindezentrums mit Kindergarten in Mellenbach-Glasbach übergeben. Mellenbach-Glasbach ist mit ihren Nachbargemeinden Unterweißbach und Sitzendorf seit diesem Jahr als Regionaler Förderschwerpunkt anerkannt. Mit diesem Schritt können nun verstärkt Fördermittel beantragt werden.

Auf dem rund 4.000 Quadratmeter großen Grundstück mitten im Ort wird in den nächsten Jahren ein neues Gebäudeensemble mit dem Schwerpunkt des generationsübergreifenden Zusammenlebens inclusive eines Kindergartens entstehen.

Die Gemeinde investiert in dieses Vorhaben rund 1,4 Millionen Euro.

Auf diesem Grundstück befand sich eine Pharmazeutische Fabrik, deren baulicher Zustand sich bis zur Einsturzgefährdung verschlechtert hatte, so dass ein Abriss unumgänglich war. Der Abriss wurde mit Revitalisierungsmitteln der Integrierten Ländlichen Entwicklung gefördert.

Die Gemeinde hat sich von Anfang an dafür entschieden, keine neuen Wohn- und Gewerbegebiete auszuweisen. Im Ortskern gab und gibt es leerstehende Gebäude, die zum einen jungen Familien zur Weiternutzung angeboten oder als Bauflächen durch Abriss geschaffen werden. Auch die Nachnutzung des ehemaligen Standortes der Pharmazeutischen Fabrik entspricht dem Prinzip der Innenentwicklung.  

Der Staatssekretär hat in seinen Worten nochmals betont: „Mellenbach-Glasbach hat Zukunft. Eine starke Dorfgemeinschaft, Firmen und Gewerbegebiete und eine wunderschöne Lage im Schwarzatal sind beste Voraussetzungen dafür.“

Herr Staatssekretär Dr. Klaus Sühl überreicht der Bürgermeisterin Kathrin Kräupner den Fördermittelbescheid für die Errichtung des Gemeindezentrums mit Kindergarten.
Frau Kathrin Kräupner, Bürgermeisterin der Gemeinde Mellenbach-Glasbach und Herr Staatssekretär Dr. Klaus Sühl
Foto: ALF Gera
Die Bürgermeisterin Frau Kathrin Kräupner erläutert Herrn Rainer Kräuter, Mitglied des Thüringer Landtages, Frau Sabrina Franke vom TMIL Erfurt, Herrn Jens Lüdtke, Amtsleiter ALF Gera, Herrn Dr. Klaus Sühl, Staatssekretär TMIL und Herrn Karl-Heinz Bartl vom Planungsbüro den ehemaligen Standort des Gasthofes „Zur Kehre“, der als Dorfmittelpunkt gestaltet wurde.
Von links: Herr Rainer Kräuter (Mitglied des Thüringer Landtages), Frau Sabrina Franke (TMIL Erfurt), Herr Jens Lüdtke (Amtsleiter ALF Gera), Frau Kathrin Kräupner (Bürgermeisterin Mellenbach-Glasbach), Herr Dr. Klaus Sühl (Staatssekretär TMIL)
Herr Karl-Heinz Bartl (Planungsbüro)
Foto: ALF Gera
Die Bürgermeisterin Frau Kathrin Kräupner erläutert Herrn Rainer Kräuter, Mitglied des Thüringer Landtages, Frau Sabrina Franke vom TMIL Erfurt, Herrn Jens Lüdtke, Amtsleiter ALF Gera, Herrn Dr. Klaus Sühl, Staatssekretär TMIL und Herrn Karl-Heinz Bartl vom Planungsbüro den ehemaligen Standort des Gasthofes „Zur Kehre“, der als Dorfmittelpunkt gestaltet wurde.
Von links: Herr Rainer Kräuter (Mitglied des Thüringer Landtages), Frau Sabrina Franke (TMIL Erfurt), Herr Jens Lüdtke (Amtsleiter ALF Gera), Frau Kathrin Kräupner (Bürgermeisterin Mellenbach-Glasbach), Herr Dr. Klaus Sühl (Staatssekretär TMIL), Herr Karl-Heinz Bartl (Planungsbüro)
Foto: ALF Gera

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04.04.2018

LEADER, Dorfentwicklung und Brachflächenrevitalisierung schaffen in Münchenbernsdorf - Bessere Bedingungen für Sportverein und Schulsport

In Münchenbernsdorf, einer Kleinstadt mit rd. 3.000 Einwohnern, wird Sport schon seit langem großgeschrieben. Der Sportverein blickt auf eine über 80-jährige Tradition zurück.

Die 1935 errichtete Turnhalle befand sich bautechnisch in einen nicht mehr zeitgemäßen Zustand. Die erst später angebauten Sanitär- und Umkleideräume sind baulich und brandschutztechnisch sehr marode.

Auf diesem Bild sind mehrere Beteiligte. Sie stehen in einen noch nicht sanierten Raum. Dieser Raum wird später zu einem Umkleideraum ausgebaut.
Von links: Thomas Oertel, Marco Weise, Jens Lüdtke (Amtsleiter ALF Gera), Jörg Reinhardt (Bürgermeister), Hans- Ulrich Rabold und Jürgen Kepke verschaffen sich einen Überblick über die Bauarbeiten in der Halle.

Deshalb wurden durch die Stadt Münchenbernsdorf nach Prüfung verschiedener Varianten zur Machbarkeit und Finanzierung mehrere Anträge im Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera gestellt.

Mit Zuschüssen aus drei verschiedenen Fördertöpfen - der Brachflächenrevitalisierung, - LEADER und - der Dorfentwicklung erfolgt nun die rd. 1,6 Mio. € teure Sanierung der Turnhalle, die Erneuerung der Sanitär- und Umkleideräume sowie der Aufrüstung von Elektroanlagen, Heizung und Lüftung.

Man sieht hier drei Schilder. Auf denen werden die Vorhaben aus den drei verschiedenen Förderungen beschrieben. Die Fördertöpfe sind: LEADER, Dorferneuerung und Revitalisierung von Brachflächen.
Die drei Fördermitteltöpfe für das Sanierungsprojekt

Die Modernisierung Turnhalle ist mittlerweile innen fast abgeschlossen und der Heizungskeller für die Umrüstung vorbereitet.

Ab Anfang April werden die Arbeiten an den Sanitär- und Umkleideräumen wieder beginnen. Der größte Teil der Arbeiten muss jedoch in den Ferien erfolgen, da der Schulsport so wenig wie möglich beeinträchtigt werden soll.

2019 soll das gesamte Vorhaben abgeschlossen sein. Dann gibt es optimale Bedingungen für den Schulsport der Grund- und Regelschule und für die Sportler der acht Abteilungen des Sportvereins.

Am 26. März 2018 hat sich das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera gemeinsam mit dem LEADER-Management und dem Bürgermeister vor Ort vom wirkungsvollen Einsatz der Fördermittel überzeugt.

Auf diesem Bild haben wir einen Blick in die sanierte Turnhalle. Auch der Fußboden sowie die Prellwände sind bereits saniert.
Blick in die sanierte Turnhalle

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                                                                                                                      19.01.2018

In Plottendorf tut sich was!

In Plottendorf im Altenburger Land baut die Hofgut Erler GbR die brachliegende Scheune des Vierseithofes zu einem Energie-Plus-Wohnhaus um. Das Sonnenhaus, ein Haus dessen gesamter Energiebedarf (Wärme, Warmwasser und Strom) weitgehend durch die Sonne gedeckt wird, ist das Bauen der Zukunft. In Plottendorf entsteht ein solches Haus nicht auf der grünen Wiese, sondern in einer bisher brachgelegenen denkmalgeschützten Scheune eines Altenburger Vierseithofes. Das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera unterstützt dieses Vorhaben mit Fördermitteln der integrierten ländlichen Entwicklung, hier Revitalisierung.

Herzstück des Sonnenhauses ist ein thermischer Langzeitspeicher mit einem Wasservolumen von 12.670 Litern. Dieser wurde am 15. Juni 2017 in einer spektakulären Aktion in die Gebäudehülle eingehoben. Der Speicher ist in der Lage etwa 1.000 kWh Sonnenenergie in Form von Wärme zu speichern, die dann bis weit in den Winter hinein zur Verfügung steht. Gewonnen wird diese Energie mit Großflächenkollektoren auf dem Süddach.

Das Herzstück des Sonnenhauses – der 12.670 Liter fassende Speicher.
Das Herzstück des Sonnenhauses – der 12.670 Liter fassende Speicher.

Am 18.01.2018 wurde der Speicher in einer Festveranstaltung getauft. Zu dieser Veranstaltung waren die Landrätin und das Landratsamt des Landkreises Altenburg, Vertreter der Bauherren, Planer sowie weitere Unterstützer und Träger dieses Vorhabens anwesend. Eingeladen hatten die Hofgut Erler GbR und das ALF Gera.

Zur Speichertaufe malte der Sohn des Fördermittelempfängers (im Bildvordergrund) eine Sonne auf den Speicher. Die anwesenden Gäste hatten Gelegenheit, sich auf dem Speicher zu verewigen. Rechts im Bild: Jens Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera. Foto: ALF Gera
Zur Speichertaufe malte der Sohn des Fördermittelempfängers (im Bildvordergrund) eine Sonne auf den Speicher. Die anwesenden Gäste hatten Gelegenheit, sich auf dem Speicher zu verewigen. Rechts im Bild: Jens Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera. Foto: ALF Gera

Auf dem Dach der Sonnenscheune wird mit Hilfe einer Photovoltaik-Anlage neben Wärme auch Strom gewonnen, der in einer ausreichend dimensionierten Batterie ebenfalls vor Ort gespeichert und verbraucht wird. Über eine vorhandene Ringleitung wurden alle Gebäude des Vierseithofes an diese Eigenstromversorgung angeschlossen.

Die rasant fortschreitende Digitalisierung ermöglicht es immer mehr Menschen, ortsunabhängig zu arbeiten. Diese Entwicklung bietet eine große Chance für ländliche Regionen. In Kombination mit einer guten öffentlichen Verkehrsanbindung entsteht so der Heimarbeitsplatz der Zukunft auf dem Land.

Die Sonnenscheune wird ein Büro für Telearbeit mit direktem Glasfaser-Anschluss (Fibre to the home) beherbergen. Das Spleißen der Glasfaser wurde zur Speichertaufe vor Ort in Plottendorf demonstriert.

Die Revitalisierung einer bestehenden Scheune zu einem energieautarken Wohnhaus ist ein Beispiel für eine zukunftsorientierte nachhaltige Entwicklung. Die Sonnenscheune kombiniert die Sicherung historischer Bausubstanz mit einer modernen ökologischen Bauweise, dem Einsatz erneuerbarer Energien und trägt dazu bei, den Flächenverbrauch zu begrenzen.


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30.10.2017

Die Gemeinden Langenwetzendorf, Nöbdenitz, Milda und Posterstein sind Sieger im Regionalwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ Ostthüringen 2017!

Die vier Sieger des Regionalwettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ Ostthüringen 2017 präsentieren die Siegerschilder. V.l.n.r.: André Gampe, Bürgermeister Nöbdenitz; Kay Dittmann, Bürger-meister Langenwetzendorf; Beate Weber, Leiterin Bauamt VG Südliches Saaletal; Stefan Jakubeck, Bürgermeister Posterstein. Foto: ALF Gera
V.l.n.r.: André Gampe, Bürgermeister Nöbdenitz; Kay Dittmann, Bürger-meister Langenwetzendorf; Beate Weber, Leiterin Bauamt VG Südliches Saaletal; Stefan Jakubeck, Bürgermeister Posterstein. Foto: ALF Gera

Für den Regionalwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ Ostthüringen 2017 hatten sich
28 Gemeinden qualifiziert. Die ersten Plätze wurden wie folgt belegt:

 

            1. Platz: Gemeinde Langenwetzendorf

            2. Platz: Gemeinde Nöbdenitz

            3. Platz: Gemeinde Milda

            4. Platz: Gemeinde Posterstein.

 

Das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera gratuliert!


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18.10.2017

Rittergut Schwanditz - Rittergutsgeschichte weiter erzählt

Mit LEADER-Mitteln ehemaligen Kuhstall zur Herberge für Bildung und Tourismus umgenutzt

Rittergut Schwanditz 1 Laubengang
Rittergut Schwanditz 1 Laubengang
Zimmer in der Herberge für Bildung und Kultur im Rittergut Schwanditz
Zimmer in der Herberge für Bildung und Kultur im Rittergut Schwanditz

Im Rittergut Schwanditz wurde ein ehemaliger Kuhstall zu einer Herberge umgenutzt. Am 13.10.2017 wurde nun die Übernachtungsmöglichkeit für Schüler, Lehrer und für interessierte Besucher des Altenburger Landes eröffnet.

Auf Einladung der Familie Junghannß und des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera hatten sich zahlreiche Gäste eingefunden, darunter Dr. Klaus Sühl, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Michaele Sojka, Landrätin des Altenburger Landes, Michael Wolf, Vorstand der RAG Altenburger Land und Oberbürgermeister der Stadt Altenburg sowie weitere Vertreter aus Politik, Verwaltung und aus dem Altenburger Land.

Rittergut Schwanditz 3
Unteres Foto: Ute Grimm und Jürgen Junghanns, Inhaber des Rittergutes Schwanditz, sowie Jens Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung (ALF) Gera (v.r.n.l.), begrüßen die Gäste zur Eröffnung der Herberge für Bildung und Tourismus. Foto: ALF Gera
Unteres Foto: Ute Grimm und Jürgen Junghanns, Inhaber des Rittergutes Schwanditz, sowie Jens Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung (ALF) Gera (v.r.n.l.), begrüßen die Gäste zur Eröffnung der Herberge für Bildung und Tourismus. Foto: ALF Gera

Der Bauernhof Rittergut Schwanditz ist ein Landwirtschaftsbetrieb. Hier können Kinder schon früh in authentischer Umgebung erfahren, wie die Produktion unserer täglichen Lebensmittel und die moderne Landwirtschaft funktionieren. Sie lernen, den Wert der ursprünglichen Nahrung zu erkennen und die Arbeit des Landwirtes zu schätzen.

Heike Delling von der Bundesarbeitsgemeinschaft LERNORT BAUERNHOF e.V. (BAG LOB) bei ihrem Referat über Inhalt und Ziele des „Lernort Bauernhof“. Foto: ALF Gera
Heike Delling von der Bundesarbeitsgemeinschaft LERNORT BAUERNHOF e.V. (BAG LOB) bei ihrem Referat über Inhalt und Ziele des „Lernort Bauernhof“. Foto: ALF Gera

Das Lernen am anderen Ort ist in Thüringen fest im Lehrplan der Schulen verankert. Das Rittergut Schwanditz bietet den Lernort Bauernhof an. Bereits seit Anfang der 90er Jahre kommen regelmäßig Schulklassen auf den Hof. Mit der Schaffung von Unterkünften kann das Angebot für Schüler und Lehrer für mehrtägige Klassenfahrten erweitert werden.

Die Räumlichkeiten stehen auch für Seminare und andere Weiterbildungsveranstaltungen zur Verfügung. In den Sommerferien, wenn keine Schulklassen auf den Hof kommen, können die Räume auch von Touristen, für Familienfeiern und kulturelle Veranstaltungen genutzt werden.

Mit der Umnutzung wird das historisch wertvolle Gebäude erhalten und den Besuchern und Nutzern ein „hautnaher“ Einblick in die Landwirtschaft vermittelt. Zur Finanzierung wurden durch das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), hier insbesondere aus dem LEADER-Programm, und Mittel des Freistaates Thüringen bereitgestellt.


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04.10.2017

Neuer Abschnitt des Ilmtal-Radweges in der Gemeinde Mellingen freigegeben - Enthüllung einer Informations- und Orientierungstafel

Das Flurbereinigungsverfahren Magdala wurde 1997 als Unternehmensflurbereinigung in Verbindung mit dem sechsspurigen Ausbau der Autobahn BAB 4 von der Anschlussstelle Apolda bis zur Anschlussstelle Magdala angeordnet. Das Flurbereinigungsgebiet erstreckt sich auf einer Fläche von 1.142 ha beidseitig der Autobahn über Teile der Gemarkungen Göttern, Niedersynderstedt, Magdala, Ottstedt, Maina, Mechelroda und Mellingen. Am Verfahren sind insgesamt 311 Eigentümer mit 1.921 Flurstücken beteiligt.

Durch das ALF Gera wurden zunächst Besitzeinweisungen und der Grunderwerb für den Unternehmensträger Bundesrepublik Deutschland getätigt. Damit wurden die Voraussetzungen für den Ausbau des Autobahn BAB 4 und die Realisierung der damit verbundenen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen geschaffen.

Zur Milderung der Beeinträchtigungen durch den Autobahnausbau und zur Förderung der Landentwicklung wurde in den Folgejahren ein den neuen Verhältnissen angepasstes Wege- und Gewässernetz mit landschaftspflegerischen Begleitmaßnahmen geplant und realisiert. Dies erfolgte in enger Abstimmung mit den betroffenen Gemeinden und den örtlichen Agrarbetrieben.

FBV Mellingen 1

Eine Vielzahl von Anlagen wurde neu errichtet, ausgebaut oder instandgesetzt. Es handelt sich um insgesamt 15 km ländliche Wege, 6 Brücken, eine Furt und landschaftsgestaltende Anlagen auf einer Fläche von 25.000 m². Das Investitionsvolumen betrug ca. 2,5 Mio. €.

Infolge des Ausbaues von ländlichen Wegen wurden Verbesserungen für den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr erreicht. Durch die multifunktional nutzbaren Wege wurde auch das Radwegenetz verdichtet und damit noch attraktiver. Ein weiterer Schwerpunkt waren Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege sowie Maßnahmen zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie.

FBV Mellingen 2

Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgte zu 90 % mit Fördermitteln der EU, des Bundes und des Freistaates Thüringen. Die Eigenleistung der Teilnehmergemeinschaft in Höhe von insgesamt 10 % übernahmen die jeweiligen Gemeinden und die beteiligten Agrargenossenschaften.

Zu sehen ist eine Waldwiese. Im Vordergrund nehmen zwei Männer (v.l.n.r.: Herr Hildebrandt, Bürgermeister der Gemeinde Mellingen; Herr Müller, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft des Flurbereinigungsverfahren) von einer vor einem Baum stehenden verhüllten Tafel ein weißes Tuch ab. Zum Vorschein kommt die neu aufgestellte Informations- und Orientierungstafel. Rechts neben der Tafel ist ein Radwegweiser zu sehen. Foto: ALF Gera
Herr Hildebrandt, Bürgermeister der Gemeinde Mellingen und Herr Müller, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft des Flurbereinigungsverfahrens, enthüllen die neu aufgestellte Informations- und Orientierungstafel (v.l.n.r.). Foto: ALF Gera

Am Dienstag, dem 26.September 2017, wurde mit der symbolischen Freigabe des im Flurbereinigungsverfahren ausgebauten neuen Abschnittes des Ilmtal-Radweges gleichzeitig der Abschluss der Bauarbeiten in der Flurbereinigung gewürdigt. Außerdem wurde eine Informationstafel zu den Maßnahmen der Flurbereinigung auf dem Gebiet der Gemeinde Mellingen enthüllt.

Ein Teil des neuen Radweges wurde mit einem Fahrradcorso durch die Anwesenden eingeweiht.

Start des Fahrradcorsos zur Einweihung des neuen Abschnittes des Ilmtal-Radweges in der Gemeinde Mellingen. Eine Frau und sieben Männer mit Fahrrädern stehen abfahrbereit auf dem Weg.Sie haben soeben das Band zur Freigabe des Weges durchschnitten. V.l.n.r.: Herr Ludwig, Landratsamt Weimarer Land, Herr Müller, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft des Flurbereinigungsverfahrens, Herr Hildebrandt, Bürgermeister der Gemeinde Mellingen, Frau Schmidt-Rose, Beigeordnete des Landrates des Landkreises Weimarer Land, Herr Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung (ALF) Gera, Herr Haßkarl, Bürgermeister der Stadt Magdala, Herr Rudloff, Geschäftsführer des Verbandes für Landentwicklung und Flurneuordnung (VLF), Herr Prüger, ALF Gera. Foto: ALF Gera
Start des Fahrradcorsos zur Einweihung des neuen Abschnittes des Ilmtal-Radweges in der Gemeinde Mellingen. V.l.n.r.: Herr Ludwig, Landratsamt Weimarer Land, Herr Müller, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft des Flurbereinigungsverfahrens, Herr Hildebrandt, Bürgermeister der Gemeinde Mellingen, Frau Schmidt-Rose, Beigeordnete des Landrates des Landkreises Weimarer Land, Herr Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung (ALF) Gera, Herr Haßkarl, Bürgermeister der Stadt Magdala, Herr Rudloff, Geschäftsführer des Verbandes für Landentwicklung und Flurneuordnung (VLF), Herr Prüger, ALF Gera. Foto: ALF Gera

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17.07.2017

Ein Mähdrescher für die Kleinen – das Naturhotel „Etzdorfer Hof“ hat jetzt einen attraktiven Spielplatz

Hoffest Etzdorf 1
Der Spielplatz auf dem Etzdorfer Hof. In der Mitte des Fotos ist die Attraktion zu sehen – eine Spielkombination in Form eines Mähdreschers. Kinder tummeln sich auf dem Spielgerät. Foto: ALF Gera
Die Attraktion auf dem Spielplatz auf dem Etzdorfer Hof – die Spielkombination in Form eines Mähdreschers. Foto: ALF Gera

Für die Kinder der Besucher des Reiterhofes und des „Naturhotel Etzdorfer Hof“ fehlte es bis vor kurzem an Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten im Freien. Nun gibt es einen großen Spielplatz mit vielfältigen Spielgeräten. Die Attraktion für die Kleinen ist eine Spielkombination in Form eines großen Mähdreschers mit vielfältigen Spielfunktionen wie Klettern, Rutschen, Schaukeln, Verstecken und Hangeln. Mit diesem sehr ansprechend gestalteten Spielobjekt soll bei den Kindern das Interesse für die Landwirtschaft und für moderne Landtechnik geweckt werden. Ergänzt wird der Spielplatz u.a. mit einer Nestschaukel und Sitzbänken sowie einer naturnahen Begrünung. Der Spielplatz wurde von den Kindern beim Etzdorfer Hoffest am 17. Juni in Besitz genommen.

Das Projekt dient der Umsetzung der Regionalen Entwicklungsstrategie der LEADER RAG Saale-Holzland. Sie unterstützte das Projekt mit Fördermitteln in Höhe von ca. 36.000 €. Davon kommen 90% aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Insgesamt wurden ca. 73.000 € investiert.


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22.06.2017

Landentwicklung läuft!

ALF Gera erfolgreich beim Geraer Firmenlauf 2017!

Die Staffel des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera. V.l.n.r.: Stefan Strauß, Martin Steinhäuser, Silke Schnabel, Ralf Prüger. Foto: ALF Gera
Die Staffel des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera. V.l.n.r.: Stefan Strauß, Martin Steinhäuser, Silke Schnabel, Ralf Prüger. Foto: ALF Gera

Die Staffel des ALF Gera hat erfolgreich am Geraer Firmenlauf 2017 teilgenommen! Wir beglückwünschen unsere Läufer, Frau Schnabel, Herrn Steinhäuser, Herrn Prüger und Herrn Strauß, und gratulieren zu Platz 20 unter 120 teilnehmenden Mannschaften!

Ein Dankeschön an unsere Aktiven und an ihre Betreuerinnen und Betreuer.

Die Staffel des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera. V.l.n.r.: Stefan Strauß, Martin Steinhäuser, Silke Schnabel, Ralf Prüger. Foto: ALF Gera
Die Staffel des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera. V.l.n.r.: Stefan Strauß, Martin Steinhäuser, Silke Schnabel, Ralf Prüger. Foto: ALF Gera

15.06.2017

Offenlegung „Tiefes Tal“ im Flurbereinigungsverfahren Nitschareuth beim 20. Naturschutztag des Landkreises Greiz vorgestellt

 

Der 20. Naturschutztag des Landkreises Greiz stand dieses Jahr unter dem Motto „Rückblick auf Gelungenes und Vorschau auf zukunftsorientierte Projekte, die Mut machen“. Dabei wurde neben anderen Projekten der Region auch die Offenlegung im „Tiefen Tal“, eine Ausgleichsmaßnahme im Flurbereinigungsverfahren Nitschareuth, vorgestellt.

Bereits im Jahr 2015 war der Umwelttag zu Gast in Nitschareuth. Wurde damals noch über die beabsichtigten Planungen informiert, konnte nun den etwa 40 Teilnehmern, Mitglieder des Umweltbeirates und aus anderen Bereichen des Umweltschutzes, das abgeschlossene Projekt vorgestellt werden.

Das Foto zeigt eine Gruppe von ca. 20 Personen. Diese stehen auf einer Waldwiese und  betrachten einen Bachverlauf. Foto: ALF Gera
Die Teilnehmer des 20. Naturschutztages des Landkreises Greiz überzeugen sich vor Ort über die realisierten Maßnahmen. Foto: ALF Gera

Die Gewässer sind von wesentlicher Bedeutung für einen artenreichen Lebensraum. Gemäß den Entwicklungszielen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie besteht deshalb großes gesellschaftliches Interesse an der Herstellung und Erhaltung eines naturnahen Gewässerzustandes. Deshalb wurde bereits in den Vorplanungen in der Anlaufphase des Flurbereinigungsverfahrens mit der Wasser- und der Naturschutzbehörde die Verlangsamung des Wasserabflusses und Erhöhung des Wasserrückhaltevermögens von Boden und Bewuchs als vorrangige Aufgabe herausgestellt. Die Möglichkeiten des Flurbereinigungsverfahrens nutzend, wurden die Maßnahmen für Ausgleich- und Ersatz gezielt dieser Zielstellung gewidmet und in einer Renaturierungsmaßnahme gebündelt.

Die Offenlegung erfolgte auf einer Länge von ca. 1,1 km ab dem Waldbereich im Nordöstlichen Verfahrensgebiet. In diesem Abschnitt verläuft das Gewässer bis zur Mündung des Fließgewässers in den Tschirmaer Bach offen. Der Bereich zwischen der K 208 und dem Tschirmaer Bach wurde in die Offenlegung einbezogen. Es entstand ein durchgängig offener und geschwungener Bachlauf mit beidseitigem Uferrandstreifen und auf festgelegte Bereiche gebündelter Uferbepflanzung.

Das vorrangige Ziel der Offenlegung war dabei einerseits, eine Verbesserung des Gewässerzustandes zu erreichen, ohne andererseits die Grünlandnutzung zu gefährden. Langfristig würden die Flächen andernfalls der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen. Das würde wiederum bedeuten, dass das Tal verbuscht und sich eine offene Landschaft mit ihrer gewünschten Artenvielfalt nicht einstellen kann.

Das Ziel wurde erreicht, in dem entlang des Gewässerlaufes ein Mahdstreifen von mind. 6m Breite angelegt wurde und somit eine extensive Bewirtschaftung gesichert ist. Zusätzlich wurden Furten hergestellt, die das Überqueren des Baches zur Bewirtschaftung erleichtern.


Den Teilnehmer des Naturschutztages wurde die Planungen erläutert und sie konnten sich von der Wirkung der Offenlegungsmaßnahme überzeugen.

Das Foto zeigt einen Bachverlauf auf einer Waldwiese. Sechs Personen überzeugen sich davon, wie sich Flora und Fauna am Bach bereits gut entwickelt haben. Foto: ALF Gera
Nach einem Jahr haben sich Flora und Fauna am Bach bereits gut entwickelt. Foto: ALF Gera

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