Regionalkonferenz Januar 2014

Regionalkonferenz „Landwirtschaft und ländlicher Raum gehören zusammen! Regionale Kreisläufe im Land zwischen Saale und Orla“ - Akademie Ländlicher Raum Thüringen vor Ort

Minister Jürgen Reinholz, Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz, hält seinen Vortrag „Politik für den ländlichen Raum – Strategien und Handlungsfelder aus der Sicht des TMLFUN vor den eingeladenen Gästen
Minister Jürgen Reinholz, Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz (TMLFUN), bei seinem Vortrag „Politik für den ländlichen Raum – Strategien und Handlungsfelder aus der Sicht des TMLFUN“; Foto: ALF Gera

Am 13. Januar 2014 fand in der Pinsenberghalle des Kulturortes Schloss Krölpa im Saale-Orla Kreis die erste Veranstaltung „Akademie Ländlicher Raum vor Ort“ statt. Die Akademie Ländlicher Raum Thüringen (ALR) ist eine Einrichtung des TMLFUN. Hauptziel ist es, die Themen, die die besondere Situation des ländlichen Raumes widerspiegeln, in die Diskussion und damit in den Fokus der Öffentlichkeit zu bringen. Die Veranstaltungen der ALR sollen Denkanstöße, Erfahrungsaustausche und Diskussionen aller Beteiligten zum breiten Thema „Weiterentwicklung des ländlichen Raumes“ ermöglichen.

Der Gesprächsabend mit dem Thüringer Minister für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz, Herrn Jürgen Reinholz, stand unter dem Thema „Landwirtschaft und ländlicher Raum gehören zusammen! Regionale Kreisläufe im Land zwischen Saale und Orla“. Der Einladung des Ministeriums, der Akademie Ländlicher Raum Thüringen sowie des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera waren zahlreiche interessierte Gäste und regionale Akteure aus dem Saale-Orla-Kreis, aber  auch aus dem Saale-Holzland-Kreis, dem Altenburger Land, dem Greizer Land und der Region Saalfeld-Rudolstadt gefolgt.

„Um die Thüringer Dörfer lebens- und erlebenswert zu erhalten, braucht es neben einer modernen Verwaltung tatkräftige Akteure vor Ort, die an der Entwicklung ihrer Region beteiligt sind. Nur durch partizipative Prozesse zwischen Behörden, Zivilgesellschaft und regionalen Unternehmen lässt sich der ländliche Raum zukunftsfähig gestalten“, sagte Minister Reinholz im Vorfeld der Veranstaltung.

Neben den zahlreichen Investitionsmaßnahmen sind es vor allem Projekte mit Menschen, die die dörfliche Gemeinschaft pflegen und nachhaltig positiv beeinflussen. Hier hat sich LEADER zu einem anerkannten Instrument entwickelt, mit dem private und zivilgesellschaftliche Akteure Verantwortung für die künftige Entwicklung der Regionen übernehmen. Das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz unterstützt neben LEADER mit weiteren vielseitigen Instrumenten die Akteure vor Ort bei der ländlichen Entwicklung.

Mit einer Auswahl aus dem breiten Spektrum der bereits umgesetzten und der noch in Planung und Bearbeitung befindlichen regionalen Projekte wurde gezeigt, welche Möglichkeiten und Mittel der Integrierten Ländlichen Entwicklung zur Verfügung stehen und wie innovative Ideen gemeinsam realisierbar sind.

Im Anschluss stellte Minister Reinholz seine Ziele einer Politik für den ländlichen Raum in Thüringen vor. „Es gilt, den ländlichen Raum vor dem Hintergrund des demografischen Wandels als Lebens- und Wirtschaftsraum zu stärken und dabei seine Attraktivität als Natur-, Kultur- und Erholungsraum zu entwickeln“ so der Minister. Um diese Ziele zu erreichen, benannte er konkret die drei Handlungsfelder „Bildung, Wirtschaft und Arbeit“, „Umwelt“ und die „Dörfer und Städte auf dem Lande“. Um hierbei mittel- bzw. langfristig Erfolg zu erzielen, sind strategische Partnerschaften und ressortübergreifendes Denken für die Integrierte Ländliche Entwicklung unerlässlich. Der Minister warb für eine noch intensivere Einbindung der Zivilgesellschaft nach dem Vorbild der LEADER-Methode und beendete seine Rede mit dem leicht abgewandeltes Zitat von John F. Kennedy: „Frage nicht was deine Region für dich tun kann, sondern was du für deine Region tun kannst!“ Damit war die Podiumsdiskussion mit dem Minister und regionalen Akteuren eröffnet. Einige Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, ihre Fragen direkt an den Minister und die weiteren Diskutanten zu stellen. Dabei wurde abermals deutlich, wie vielschichtig das Thema ländlicher Raum ist.

Die Premiere der „Akademie Ländlicher Raum vor Ort“ fand bei einem regen Gedankenaustausch in persönlichen Gesprächen.ihren erfolgreichen Abschluß.

Podiumsdiskussion: Thomas Fügmann, Landrat Saale-Orla-Kreis, Jürgen Reinholz, Thüringer Landwirtschaftsminister, Karl-Friedrich Thöne und Peter Ritschel, Abteilungsleiter im Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz, Jens Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera beantworten Fragen aus dem Publikum
Podiumsdiskussion: Thomas Fügmann, Landrat Saale-Orla-Kreis, Jürgen Reinholz, Thüringer Landwirtschaftsminister, Karl-Friedrich Thöne und Peter Ritschel, Abteilungsleiter im Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz, Jens Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera (von links nach rechts); Foto: ALF Gera

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