Programmkomponente Milch

Der Freistaat Thüringen beteiligt sich auch im Schuljahr 2020/21 an dem von der Europäischen Union geförderten Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch.

Die Bewerbung für eine Teilnahme an der Programmkomponente MILCH ist nicht mehr möglich, da die zur Verfügung stehenden Fördermittel ausgeschöpft sind.


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Was sind die Programmziele?

Ziel ist es, durch ein regelmäßiges Angebot in Thüringer Bildungseinrichtungen den Verzehr und die Akzeptanz von Milch bei Kindern nachhaltig zu erhöhen. Mit einer kostenlosen Extra-Portion Milch soll den Kindern gesunde Ernährung schmackhaft gemacht werden. Darüber hinaus sollen Kinder im Rahmen begleitender pädagogischer Maßnahmen für gesunde Ernährung und nachhaltige Lebensmittel sensibilisiert werden.

Wer kann am EU-Schulprogramm teilnehmen?

Teilnehmen können alle Thüringer Kindertageseinrichtungen, Grundschulen, Gemeinschaftsschulen (Klassenstufe 1-4), Förderschulen und Förderzentren im Sinne des Thüringer Förderschulgesetzes (unabhängig von der Klassenstufe).

Auch Einrichtungen, die bereits im aktuellen Schuljahr am Programm teilnehmen, müssen sich erneut bewerben.

Alle o.g. Einrichtungen können sich unter Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsformulars bei der Bewilligungsstelle um eine Programmteilnahme bewerben.

Das EU-Schulprogramm - Programmkomponente Milch - findet nach den Erfahrungen im vergangenen Schuljahr große Resonanz. Es ist damit zu rechnen, dass die vorliegenden Bewerbungen die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel übersteigen. Die vollständigen Bewerbungen werden daher in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Von der Bewerbung zur Teilnahme an der Schulmilchkomponente des EU-Schulprogrammes kann kein Rechtsanspruch auf Förderung abgeleitet werden.

Was bedeutet die Teilnahme für die Einrichtungen?

Alle teilnehmenden Einrichtungen werden regelmäßig von einem zugelassenen Lieferanten mit kostenloser Trinkmilch beliefert. Die Suche nach einem geeigneten Lieferanten sowie die Organisation vor Ort liegen in der Verantwortung der Einrichtungen. Um die Wirksamkeit des Programmes zu erhöhen, ist in den Einrichtungen mindestens eine begleitende pädagogische Maßnahme  im Schuljahr durchzuführen und zu dokumentieren.

Wer kann die Einrichtungen mit Milch beliefern?

Die Belieferung der Einrichtungen kann durch Direktvermarkter, Einzel-/Großhändler oder Molkereien erfolgen. Die Lieferanten werden durch die Bewilligungsstelle zugelassen.

Was wird gefördert?

Milch wird als Trinkmilch ohne Zusätze, wahlweise aus konventioneller oder ökologischer Herstellung, in einer Portionsgröße von maximal 250 ml (Schulen) bzw. 200 ml (Kita’s) angeboten. Gesüßte Milchmischgetränke sind nicht förderfähig.

Um möglichst viele Einrichtungen zu erreichen, ist die Ausgabe der geförderten Schulmilch an maximal 2 Tagen je Unterrichtswoche möglich.
Innerhalb des Schuljahres ist eine Teilnahme in mindestens 6 Monaten notwendig (maximal 12 Monate).

Was ist nach der Bewerbung zu tun?

Nach erfolgreicher Bewerbung erhalten die Einrichtungen von der Bewilligungsstelle eine Teilnahmebestätigung mit verbindlicher Obergrenze für die Anzahl der Milchportionen und der Anzahl der teilnehmenden Kinder. Die teilnehmenden Einrichtungen kontaktieren nun einen zugelassenen Lieferanten, siehe Liste der Lieferanten, um eine Liefervereinbarung für den genehmigten Förderzeitraum abzuschließen.


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Wer erhält eine Förderung?

Es erfolgt keine direkte Förderung der Bildungseinrichtungen.
Die Lieferanten erhalten in Form sog. Beihilfen auf Basis festgelegter Nettopreise die Kosten der gelieferten Trinkmilch erstattet. Dafür müssen die Lieferanten von der Bewilligungsstelle zugelassen sein und über eine gültige und wirksame Liefervereinbarung mit den am EU-Schulprogramm teilnehmenden Einrichtungen verfügen.

Durch den Lieferanten wird auf der Basis der Liefervereinbarung für das entsprechende Schuljahr der Antrag auf Bewilligung der Zuwendungen für die Schulmilchkomponente des EU-Schulprogrammes im Schuljahr 2020/21 in Thüringen gestellt.

Erst nach der Bewilligung durch das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum kann die Belieferung mit Trinkmilch (ohne Zusätze) erfolgen.
Die Organisation der Trinkmilchausgabe vor Ort liegt in Verantwortung der teilnehmenden Einrichtungen. Hierfür ggf. entstehende Kosten können nicht gefördert werden.

Wie erfolgt die Zulassung der Lieferanten?

Antragsteller für die Schulmilchbeihilfe sind ausschließlich die von der Bewilligungsstelle zugelassenen Lieferanten. Zugelassene Lieferanten könnten u.a. sein: Direktvermarkter, Einzel-/Großhändler oder Molkereien.

Was sind begleitende pädagogische Maßnahmen?

Durch die belieferten Kindertagesstätten und Grundschulen ist mindestens eine begleitende pädagogische Maßnahme im Förderzeitraum durchzuführen und zu dokumentieren.

Was bedeutet Publizitätspflicht?

Das Schulmilchposter ist für die Dauer der Teilnahme am EU-Schulprogramm deutlich sichtbar und lesbar am Haupteingang der Schule bzw. der Kindertagesstätte anzubringen.


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Wichtige Formulare und Merkblätter

  • Bewerbungsformular (PDF-Dokument)
    (Zum Ausfüllen des Dokumentes: Bitte auf dem PC speichern und mit PDF-Reader öffnen.)

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Bewilligungsstelle
Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum
Referat 52 - Flächen- und Projektbezogene Zahlungen
Uhlandstraße 3
99610 Sömmerda

Kontakt:
Elke Kleb
Tel.: +49 (361) 574013-307

Christiane Soika
Tel.: +49 (361) 574013-306

E-Mail: Schulmilch{at}tlllr.thueringen{punkt}de

- Stand: 11.05.2020 -

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