A4, A9, A38, A71, A73 Erhaltungs- sowie Um- und Ausbaumaßnahmen auf Bundesautobahnen 2015 / 2016

1. BAB A4, A71 - am Autobahnkreuz Erfurt - Neubau der Netzbeeinflussungsanalge Erfurt-Halle/Leipzig

Bauherr:   Bundesrepublik Deutschland
endvertreten durch den Freistaat Thüringen,
Landesamt für Bau und Verkehr,
Abteilung Autobahnen
Entwurfsaufsteller:   SSP Consult
Bergisch Gladbach
Projektleiter TLBV:   Herr Meier
Baudurchführung:   Swarco Traffic Systems GmbH
Business Unit Interurban
Trier
Baulänge:   4 km (Anteil Thüringen)
Fahrbahnbreite:   3,25 m
Bauzeit:   Baubeginn:   29.08.2016
Bauende:      18.11.2016
Kosten (rund):   2,8 Mio.€ (Anteil Thüringen)

 

_Lageplan bild Übersichtslageplan 1
Netzbeeinflussungsanlage Erfurt-Halle/Leipzig

_Lageplan2 bild Übersichtslageplan 2
Netzbeeinflussungsanlage Erfurt-Halle/Leipzig

Beschreibung der Baumaßnahme:

Mit der durchgehenden Fertigstellung des nördlichen Abschnitts der A71 besteht die Möglichkeit, bei Störungen auf der A4 oder der A9 die Verkehre in Richtung Halle, Leipzig und Berlin ab dem Autobahnkreuz Erfurt über die A71 und die A38 zum Autobahnkreuz Rippachtal zu leiten.

In einer Gemeinschaftsmaßnahme mit der Straßenbauverwaltung des Landes Sachsen-Anhalt wird deshalb die „Netzbeeinflussungsanlage Erfurt – Halle / Leipzig“ realisiert. Zuerst werden zur Information der Verkehrsteilnehmer über die aktuelle Verkehrslage im Zulauf zum Autobahnkreuz Erfurt Informationstafeln, sogenannte „dynamische Wegweiser mit integrierter Stauinformation (dWiSta)“ errichtet. Auch das Autobahnkreuz Rippachtal wird mit derartigen Informationstafeln ausgestattet.

Danach werden insgesamt 34 Messstellen an den Autobahnen A4, A9, A38 und A71 zur Ermittlung der aktuellen Verkehrslage errichtet und die Verkehrsrechnersysteme von Thüringen und Sachsen-Anhalt miteinander gekoppelt.


Leistungsumfang:

  • 8 dWiSta an begehbaren Verkehrszeichenbrücken (inkl. aller erforderlicher Anpassungen an den Fahrzeug-Rückhaltesystemen) liefern und montieren;
  • 8 Streckenstationen (SSt) zur Ansteuerung der dWiSta liefern und montieren;
  • Verkehrssicherung für alle Arbeiten an der Strecke;
  • Anpassung der vorhandenen Fahrzeugrückhaltesysteme;
  • Tiefbau und Kabelzug für die daten- und energietechnische Anbindung;
  • Ergänzung bzw. Neuaufbau von insgesamt 34 Messstellen zur Ermittlung der Verkehrslage;
  • 2 Kommunikationsrechner liefern und installieren.

 

Die Ausführung  erfolgt in 2 Bauphasen:

Phase 1:
Kabeltiefbau und Kabelzug, Umbau der Fahrzeugrückhaltesysteme, Bau der Fundamente, Errichtung der dWiSta inkl. Verkehrszeichenbrücken, Aufbau der Streckenstationen
Zeitraum:      29.08.2016 – 28.02.2017

Phase 2:
Bau der Messstellen zur Ermittlung der Verkehrslage, Inbetriebnahme der Kommunikationsrechner, Kopplung der Verkehrsrechner Thüringen und Sachsen-Anhalt Zeitraum:      01.03.2017 – 31.10.2017

dynamische Wegweiser mit integrierter Stauinformation (dWiSta)
Musterskizze 1: BAB A4

dynamische Wegweiser mit integrierter Stauinformation (dWiSta)
Musterskizze 2: BAB A4

dynamische Wegweiser mit integrierter Stauinformation (dWiSta)
Musterskizze 3: BAB A71

dynamische Wegweiser mit integrierter Stauinformation (dWiSta)
Musterskizze 4: BAB A71


Pfeil nach oben

2. BAB A71 - Pendlerparkplatz an der Anschlussstelle Meiningen-Nord

Bauherr:   Bundesrepublik Deutschland
endvertreten durch den Freistaat Thüringen,
Landesamt für Bau und Verkehr,
Abteilung Autobahnen
     
Entwurfsaufsteller:  

Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr / Abteilung 4 - Autobahnen

Projektleiter:  

Herr Hörl

Entwurfsbearbeiter:  

viaproject BERATENDE INGENIEURE GmbH

Baudurchführung:  

Strabag AG, Ritschenhausen​



Baulänge:  

-

Fahrbahnbreite:  

-

Anzahl der Brücken:  

-

     
Bauzeit:  

Baubeginn: 09.05.2016
Bauende:    24.06.2016

     
Kosten (rund):   310.000 €

 

BAB A71 - Pendlerparkplatz an der Anschlussstelle Meiningen-Nord

Übersichtskarte PP Übersichtskarte
Pendlerparkplatz A71 - AS Meiningen-Nord - Übersichtskarte

Lageplan PP Lageplan
Pendlerparkplatz A71 - AS Meiningen-Nord - Lageplan

Beschreibung der Maßnahme:

Mit dem Ausbau des Parkplatzes an der Anschlussstelle Meiningen-Nord werden 78 PKW-Stellplätze geschaffen, davon 4 behinderten- gerecht. Die Oberflächenbefestigung erfolgt in Asphaltbauweise.

Die angrenzenden Wirtschaftswege werden im Bereich des Parkplatzes erneuert und an die Zufahrt zum Parkplatz angebunden.

Zur Gewährleistung der Sauberkeit werden 5 Abfallbehälter aufgestellt.

Eine bestehende Sitzgruppe wird fußläufig an das Parkplatzgelände angeschlossen.

Bestandteil der Baumaßnahme sind weiter das Pflanzen von 9 Bäumen auf dem Parkplatzgelände und 29 Hochstämme außerhalb des Parkplatzgeländes im Rahmen der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen in der Gemarkung Rohr.

Der Parkplatz sowie die Nebenanlagen werden grundhaft ausgebaut. Die gesamte Ausbaufläche hat etwa 3 200 m². Für den Regelaufbau (SmB+SoB) in den Zufahrten und Parkflächen sind 70 cm vorgesehen. Die Einbaudicke in den Wirtschaftswegen beträgt 40 cm bei sandgeschlämmter Schotterbefestigung und 45 cm mit Tragdeckschichtbefestigung.

Leistungsumfang:

Zur Herstellung des Parkplatzes sind folgende Teilleistungen zu realisieren:

  • ca. 1 800 m² Hochverdichtungsasphalt HVA SMA 11 S (10 cm HVA+12 cm ATS) für Parkflächen u.Fahrspuren
  • ca.    350 m² Asphaltbefestigung (4 cm ADS, 6 cm Binder, 12 cm ATS) Zufahrten
  • ca.    300 m² Asphaltbefestigung (4 cm ADS, 12 cm ATS)  für Wirtschaftswegebefestigung
  • ca.      60 m² sandgeschlämmte STS für Wegebefestigungen
  • Entwässerungsmaßnahmen (Straßenabläufe, Gräben, Mulden)
  • Markierung und Beschilderung
  • Landschaftsbau
  • Ausstattungen

Pfeil nach oben

3. BAB A71 - Instandsetzung von Brückenbauwerken zwischen dem Dreieck Suhl und der Anschlussstelle Meiningen-Nord

Bauherr:   Bundesrepublik Deutschland
endvertreten durch den Freistaat Thüringen,
Landesamt für Bau und Verkehr,
Abteilung Autobahnen
     
Entwurfsaufsteller:  

Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr / Abteilung 4 - Autobahnen

Projektleiter:  

Herr Bürger

Entwurfsbearbeiter:  

IGS-Ingenieure, Meiningen IGS_ING

Baudurchführung:  

Arbeitsgemeinschaft
Bickhardt Bau AG Kirchheim und     logo_bickhardt-bau_


Bickhardt Bau GmbH Thüringen
 

Baulänge:  

1. BA ca. 6 km
2. BA ca. 2 km

Fahrbahnbreite:  

10,5 m

Anzahl der Brücken:  

4

     
Bauzeit:  

Baubeginn: 09.05.2016
Bauende:    28.10.2016

     
Kosten (rund):   2,9 Mio. €

 

Talbrücken A71
Talbrücken im Zuge der A71 zwischen Dreieck Suhl und AS Meiningen-Nord

Beschreibung der Baumaßnahme:

An den Bauwerken TB Seßlestal, TB Streitschlag, das A-BW 77 und die TB Schindgraben im Zuge der A71 sind Instandsetzungsarbeiten durchzuführen.

Auf allen Bauwerken wird die Deckschicht erneuert und bei Bedarf die GA-Schicht incl. Abdichtung. In den Vorfeldern ist die Binder- und Deckschicht zu erneuern. Weiterhin werden an allen Bauwerken notwendige Betoninstandsetzungen gemäß Bauwerksprüfberichten durchgeführt.

Darüber hinaus werden notwendige Korrosionsschutzarbeiten und diverse Nachrüstungen der Zugangseinrichtungen ausgeführt. An der Talbrücke Schindgraben wird am nördlichen Widerlager eine defekte Übergangskonstruktion ausgetauscht.

Die Arbeiten werden in zwei großen Bauabschnitten und Vollsperrung jeweils einer Richtungsfahrbahn ausgeführt.

Kurzbeschreibung der Ingenieurbauwerke:

Die vier Bauwerke befinden sich auf der BAB A71 zwischen den Anschlussstellen Dreieck Suhl und Meiningen Nord.

  • TB Seßlestal: Die Brücke hat eine Länge von 320 m und eine Höhe über Tal von 39,0m. Der Überbau ist in Stahlverbundbauweise hergestellt, es ist ein einzelliger Hohlkasten aus Stahl als 4-Feldriger Durchlaufträger.
     
  • TB Streitschlag:   Die Brücke hat eine Länge von 256 m und eine Höhe über Tal von 30,0m. Der Überbau ist ein Spannbetonhohlkasten mit externer Vorspannung als 6-Feldriger Durchlaufträger.
     
  • BW 77:   Die Brücke hat eine Länge von 10,0 m und ist als Stahlbetonrahmen, mit einem Zweigelenkbogen als Überbauplatte hergestellt.
     
  • TB Schindgraben:  Die Brücke hat eine Länge von 464 m und eine Höhe über Tal von 52,0m. Der Überbau ist ein Spannbetonhohlkasten mit externer Vorspannung als 9-Feldriger Durchlaufträger.

Randbedingungen und Zwangspunkte:

  • Bauzeit: vom 09.05.2016 bis 28.10.2016; 6 AT/Woche; AT von 6.00 Uhr bis 20.00 Uhr
  • Die Baumaßnahme untergliedert sich in folgende Bauphasen:
    • Phase 1
      • Instandsetzung der Bauwerke Seßlestal, Streitschlag und BW 77 unter abschnittsweiser Sperrung einer Hauptfahrrichtung.
    • Phase 2
      •  Instandsetzung der Talbrücke Schindgraben unter abschnittsweiser Sperrung einer Hauptfahrrichtung.

Ergänzung zur Bauphase 2:

  • Ab dem 21.09.2016 ist an der AS MGN-Nord die Rampe B19 – Suhl gesperrt
  • Von der 39. bis voraussichtlich 44. KW erfolgen die Instandsetzungsarbeiten auf und an dem Bauwerk  RF SGH
  • Ca. 45. KW Rückbau der Verkehrssicherung RF SGH

Pfeil nach oben

4. BAB A71, A4 - Beton- und Fahrbahnistandsetzung an Brückenbauwerken

Bauherr:   Bundesrepublik Deutschland
endvertreten durch den Freistaat Thüringen,
Landesamt für Bau und Verkehr,
Abteilung Autobahnen
     
Entwurfsaufsteller:  

Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr / Abteilung 4 - Autobahnen

Projektleiter:  

Frau Fornacon

Entwurfsbearbeiter:  

Ingenieurbüro Dr. F. Reichwein, Weimar

Baudurchführung:  

Bickhardt Bau AG, Kirchheim          

logo_bickhardt-bau



Baulänge:  

-

Fahrbahnbreite:  

-

Anzahl der Brücken:  

9

     
Bauzeit:  

Baubeginn: 29.04.2016
Bauende:    04.11.2016

     
Kosten (rund):   1,413 Mio €

 

Übersichtsplan Übersichtskarte
Darstellung der betroffenen Bauwerke auf der Karte

Beschreibung der Baumaßnahme

Aufgrund von Bauwerks- und Fahrbahnschäden sind Instandsetzungsarbeiten an 8 Brückenbauwerken der BAB A 71 zwischen den Anschlussstellen Sömmerda-Süd und Arnstadt-Nord sowie im Bereich der Saaletalbrücke Jena im Zuge der BAB A 4 geplant.

Die Baumaßnahme umfasst im Wesentlichen die (Teil)erneuerung des Fahrbahnbelages, eine Risssanierung und Oberflächeninstandsetzung der Betonbauteile, die Instandsetzung von Böschungstreppen und Pflasterflächen, Nachrüstung von Vogeleinflugschutz sowie Korrosionsschutzarbeiten an den Geländern. An der Saaletalbrücke wird der Außenbereich auf der Ostseite, u. a. im Bereich des Museumspfeilers, befestigt.

Aufgrund der Bauarbeiten kommt es zeitweilig zu Verkehrsraumeinschränkungen auf der BAB A 71 sowie im untergeordneten Straßen- und Wegenetz der unterführten Wirtschaftswege. Der Verkehr auf der BAB A 71 wird weitestgehend 2-streifig an der Baustelle vorbei geführt. Zeitweise wird die Sperrung einer Fahrspur der BAB A 71 erforderlich. Der Verkehr auf der BAB A 4 wird nicht eingeschränkt. Im untergeordneten Straßennetz kommt es zu kurzeitigen Vollsperrungen von unterführten Wirtschaftswegen.

 

Im Folgenden werden die Instandsetzungsarbeiten an drei Beispielen dargestellt:

BW über die DB bei Gispersleben Plan: BW 5
Bauwerk über die Deutsche Bahn bei Gispersleben

BW über einen Wirtschaftsweg bei Tiefthal Plan: BW 6
Bauwerk über einen Wirtschaftsweg bei Tiefthal

BW über einen Wirtschaftsweg bei Rudisleben Plan: BW 8
Bauwerk über einen Wirtschaftsweg bei Rudisleben


Pfeil nach oben

5. BAB A4 - Umbau und Erweiterung der PWC-Anlage: Drei Gleichen-Südseite

Bauherr:   Bundesrepublik Deutschland
endvertreten durch den Freistaat Thüringen,
Landesamt für Bau und Verkehr,
Abteilung Autobahnen
     
Entwurfsaufsteller:  

Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr / Abteilung 4 - Autobahnen

Projektleiter:  

Herr Schoner

Entwurfsbearbeiter:  

INVER Erfurt GmbH

Baudurchführung:  

Bickhardt Bau Thüringen GmbH         

Logo bickhardtbau

Baulänge:  

-

Fahrbahnbreite:  

-

Anzahl der Brücken:  

-

     
Bauzeit:  

Baubeginn: 18.04.2016
Bauende:     09.07.2016

     
Kosten (rund):   1,08 Mio €

 

Plan Ausführung Plan
Übersicht zur Ausführungsplanung

Umbau und Erweiterung der PWC-Anlage: Drei Gleichen (Südseite)

Beschreibung der Baumaßnahme

Zur Erhöhung der Stellplatzkapazität für LKW werden ab dem 18.04.2016 umfangreiche Baumaßnahmen zur Erweiterung der PWC-Anlage Drei Gleichen-Süd durchgeführt. Diese Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis zum 09.07.2016 beendet sein. Während dieser Zeit ist die PWC-Anlage Drei Gleichen geschlossen und somit nicht nutzbar.

Die im Zusammenhang mit der Erweiterung der PWC Anlage Drei Gleichen auszuführenden Leistungen umfassen im Wesentlichen folgende Arbeiten:

  1. Rückbau und Entsorgung der vorhandenen Befestigungen und Trenninseln, Verdichtung und Profilierung der gesamten Fläche für die Neuanlage Parkstände und Fahrstreifen.
  2. Herstellung der Fahrspuren (äußere Umfahrung, LKW-Durchfahrt, LKW-Ausfahrt)
  3. Herstellung von LKW-, Caravan- , Bus- und PKW- Stellflächen mit Gehwegen, Sitz-gruppen und Abfallbehältern, Entwässerung
  4. Herstellung der Schutz- und Leiteinrichtungen
  5. Herstellung der Leistungen für Beleuchtung (Tiefbau und Ausstattung)
  6. Leistungen für Änderung der Baumstandorte und Oberbodenandeckung

Während dieser Zeit finden ebenfalls Reparaturarbeiten auf folgenden PWC-Anlagen statt:
Richtungsfahrbahn Dresden:
PWC-Anlage Willroder Forst-Süd (Betr.-km 213,40)
PWC-Anlage Habichtsfang-Süd (Betr.-km 192,20)

Richtungsfahrbahn Frankfurt:
PWC-Anlage Habichtsfang-Nord (Betr.-km 192,20)

Auf diesen drei PWC-Anlagen kommt es infolge der Reparaturarbeiten zu kurzzeitigen Einschränkungen des Parkplatzangebotes.

Folgende Ausweichmöglichkeiten sind verfügbar:
aus Richtung Frankfurt kommend:
PWC-Anlage Hainich-Süd (Betr.-km 265,25)
Autohof Thüringer Tor (AS Gotha, B247 Richtung Ohrdruf)

in Richtung Dresden fahrend:
Autohof Mühlberg (AS Wandersleben, L2163 Richtung Mühlberg)
PWC-Anlage Willroder Forst-Süd (Betr.-km 213,40)
Tank-und Rastanlage Eichelborn-Süd (Betr.-km 203,40)


Einen Überblick über die Ranstanlagen an Thüringer Autobahnen finden Sie auch auf unserer Internetseite: SERVICE/Straßenkarten
(Folgen Sie dorthin dem Link.)

--> SERVICE -> Straßenkarten
- Link zur Übersichtskarte der Nebenanlagen an Thüringer Autobahnen -


Pfeil nach oben

6. A9 - PWC-Anlage Kuhberg-Ost, RF Berlin - Erweiterung der LKW-Stellplätze

Bauherr:   Bundesrepublik Deutschland
endvertreten durch den Freistaat Thüringen,
Landesamt für Bau und Verkehr,
Abteilung Autobahnen
     
Entwurfsaufsteller:  

Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr / Abteilung 4 - Autobahnen

Projektleiter:  

TLBV, Herr Weinberger

Entwurfsbearbeiter:  

Inver Erfurt GmbH / Ingenieurgruppe BEB GmbH   

Baudurchführung:  

   max bögl

Baulänge:  

-

Fahrbahnbreite:  

-

Bauwerke:  

-

     
Bauzeit:  

Baubeginn: 18.04.2016
Bauende:    16.07.2016

     
Kosten (rund):   1,1 Mio. €

 

Lageplan Kuhberg-ost Lageplan
A9 - PWC-Anlage Kuhberg-Ost

Umbau der PWC-Anlage Kuhberg-Ost

Beschreibung der Baumaßnahme:

Im Zuge der  Baumaßnahme wird die PWC-Anlage Kuhberg-Ost mit dem Ziel der Schaffung zusätzlicher LKW-Stellplätze komplett umgebaut.

Folgende Hauptleistungen werden ausgeführt:

PWC-Anlage Kuhberg-Ost (A9):

  • Rodung der verbliebenen Wurzelstöcke
  • Rückbau der kompletten Ausstattung der PWC-Anlage (Bänke, Tische, Beschilderung, Schutz- und Leiteinrichtungen, Beleuchtung)
  • Rückbau aller befestigten Flächen auf der PWC-Anlage bis zur Frostschutzschicht
  • Rückbau aller Borde und Rinnen
  • Teilrückbau der Schächte des Regenwasser(RW)-Kanals, Verpressung des vorh. RW-Kanals
  • Erdarbeiten im Bereich der Parkstandserweiterungsflächen (Oberbodenabtrag, Bodenaushub, Bodenaustausch)
  • Neubau der RW-Leitung DN 300 einschl. Schächten, Straßenabläufen, Anschlussleitungen
  • Durchörterung der A9 für RW-Leitung DN 300
  • Herstellung von ungebundenen und gebundenen Tragschichten
  • Herstellung von Hochverdichtungsasphalt im Bereich Fahrstreifen
  • Herstellung von Betondecken im Bereich der Parkstände
  • Herstellung von Pflasterflächen für Gehwege und z.T. Parkstände
  • Herstellung einer Pflasterfläche für ein Geschwindigkeitsmessgerät an der A9
  • Herstellung von Borden und Rinnen
  • Herstellung von einem ungebundenen Wirtschaftsweg im Bereich der PWC-Anlage
  • Wiederherstellung eines ungebundenen Wirtschaftsweges westlich der A9
  • Aufbau der neuen Ausstattung (Bänke, Tische, Mülleimer)
  • Neubau Fahrzeugrückhaltesysteme, Markierung und Beschilderung
  • Herstellung der Beleuchtung und der Potentialausgleichsanlage auf der PWC-Anlage
  • Abbruch und Tiefbauarbeiten für Umverlegung eines Funkmastes von Toll Collect
  • Durchführung Verkehrssicherung auf der A9
  • Decken- und Bindersanierung im Bereich der Ein- und Ausfahrtrampen

Die PWC-Anlage Kuhberg-Ost ist während der gesamten Bauzeit gesperrt. Als Ausweichmöglichkeiten können südlich die PWC-Anlage am Kreuz Hermsdorf und in Richtung Norden der Autohof Droyßig empfohlen werden.

Einen Überblick über die Ranstanlagen an Thüringer Autobahnen finden Sie auch auf unserer Internetseite: SERVICE/Straßenkarten
(Folgen Sie dorthin dem Link.)

--> SERVICE -> Straßenkarten
- Link zur Übersichtskarte der Nebenanlagen an Thüringer Autobahnen -


Pfeil nach oben

7. BAB A73 - Deckenerneuerung zwischen den Anschlussstellen Eisfeld-Süd und Eisfeld-Nord - km 34,00 - 27,3

Bauherr:   Bundesrepublik Deutschland
endvertreten durch den Freistaat Thüringen,
Landesamt für Bau und Verkehr,
Abteilung Autobahnen
     
Entwurfsaufsteller:  

Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr / Abteilung 4 - Autobahnen

Projektleiter:  

Herr Maruschky

Entwurfsbearbeiter:  

Ingenieurbüro Zopf, Gera

Baudurchführung:  

Gebr. Stolz GmbH & Co.KG, Hammelburg      Stolz Logo

Baulänge:  

6,70 km

Fahrbahnbreite:  

10,00 m

Anzahl der Brücken:  

2
darunter: Werratalbrücke:

  • Bauwerkslänge: 432,0 m
  • Breite Teilbauwerke: 14,40 m
  • Bauwerksfläche: 6.250 m²
     
Bauzeit:  

Baubeginn: 11.04.2016
Bauende:     23.06.2016

     
Kosten (rund):   3,0 Mio €

 

Beschreibung der Baumaßnahme

Wesentliche Leistungen:

  • Verkehrssicherung
  • 80.000 m² Asphaltschichten fräsen
  • 73.000 m² Einbau Asphaltbinder AC 16 B S, 6 cm
  • 41.000 m² Einbau Kompaktasphalt DS 2,5 cm / BS 5,5 cm
  • 28.000 m² Einbau HVA SMA 11 S, 8 cm
  • 9.500 m² Einbau Asphaltdeckschicht SMA 11 S, 4 cm
  • Austausch von Leitpfosten/Grasstoppplatten
  • Abschälen des Bankettes am Fahrbahnrand
  • Fugen- und Nahtausbildung
  • Herstellung der Markierung
  • teilweise Sanierung Brückenbauwerke

Bauphasen:

Die Gesamtbaumaßnahme ist in drei Bauphasen unterteilt, die unmittelbar nacheinander auszuführen sind.

Bauphase 1 – Sanierung der BAB A73, km 34+000 – 33+375, RF Suhl

In dieser Bauphase wird die Asphaltdeck- und binderschicht in einer Dicke von 14 cm (5 cm Deckschicht, 9 cm Binderschicht) über alle Fahrstreifen und im Standstreifen abgefräst. Zuerst erfolgt dann der Einbau der Asphaltbinderschicht AC 16 B S in einer Dicke von 6 cm im Bereich des Überhol und Lastfahrstreifens in konventioneller Bauweise. Danach wird der Überholfahr- und Lastfahrstreifen in Kompaktasphaltbauweise, SMA 11 S / AC 16 B S (DS 2,5 cm / BS 5,5 cm), erneuert. Anschließend wird im Standstreifen eine Asphaltbinderschicht AC 16 B S in einer Dicke von 6 cm eingebaut. Danach erfolgt die Überbauung dieser Schicht mit einem Hochverdichtungsasphalt (HVA) SMA 11 S in einer Dicke von 8 cm. Partiell wird die Asphalttragschicht nach Erfordernis abgefräst und durch eine Asphalttragschicht AC 32 T S erneuert.

Die Ein- und Ausfahrbereiche der AS Eisfeld Süd werden bis an die bereits sanierten Bereiche (Länge ca. 50 m) mit einer Asphaltbinderschicht AC 16 B S (Dicke 6 cm) und einem HVA SMA 11 S (Dicke 8 cm) erneuert.

1. Bauphase
Verkehrszeichenplan

Bauphase 2 – Sanierung der BAB A73, km 33+375 – 28+850, RF Suhl und PWC-Anlage Werratal

In Bauphase 2 wird nach dem Abfräsen der Asphaltdeck- und binderschicht (DS 5 cm / BS 9 cm) der Überholfahr-, Lastfahr- und Standstreifen (Einbau über die Gesamtbreite) mit Asphaltbinder AC 16 B S (6 cm dick) in konventioneller Bauweise überbaut. Anschließend erfolgt der Einbau des Kompaktasphaltes, SMA 11 S / AC 16 B S (DS 2,5 cm / BS 5,5 cm), im Überholfahr- und Lastfahrstreifen im Abschnitt von Betr.-km 33+375 bis 30+342. Im Abschnitt des Betr.-km 29+900 bis 28+850 wird im Überhol- und Lastfahrstreifen Hochverdichtungsasphalt in einer Dicke von 8 cm eingebaut. Danach erfolgt die Erneuerung des Standstreifens mit einem Hochverdichtungsasphalt SMA 11 S in einer Dicke von 8 cm.

In dieser Bauphase werden auch die Asphaltdeck- und binderschicht der PWC-Anlage Werratal erneuert und zusätzlich eine Verkehrsinsel zurückgebaut, um dort eine weitere Verkehrsstellfläche zu schaffen. Im Zuge der Umgestaltung der PWC-Anlage Werratal Nord wird die Beleuchtungsanlage modernisiert.

2. Bauphase
Verkehrszeichenplan

Deckenerneuerung auf der PWC-Anlage Werratal

Bauphase 3 – Sanierung der BAB A73, km 28+850 – 27+300, RF Suhl und AS Eisfeld Nord

Die Sanierung des Überholfahr-, Lastfahr- und Standstreifens erfolgt gemäß Bauphase 2 durch Erneuerung der Asphaltbinderschicht (6 cm dick) in der Gesamtbreite. Anschließend erfolgt der Einbau des Kompaktasphaltes mit SMA 11 S / AC 16 B S (DS 2,5 cm / BS 5,5 cm) im Überhol- und Lastfahrstreifen. Der Standstreifen wird mit einem HVA SMA 11 S in einer Dicke von 8 cm erneuert.

Des Weiteren erfolgt die Erneuerung der Ein- und Ausfahrbereiche der AS Eisfeld Nord (RF Suhl) bis an die Bundesstraße B 281. Der Fahrstreifen (Richtung Schleusingen) der Bundesstraße B 281 im Bereich der AS wird im Zuge dieser Baumaßnahme mit erneuert.

3. Bauphase
Verkehrszeichenplan

AS_EISFELD-Nord_klein
A73 - Anschlussstelle Eisfeld-Nord

Pfeil nach oben

8. A9 - Deckenerneuerung Autobahnkreuz Hermsdorf - Hauptfahrbahnen Richtung München, Betr.-km 186,30 - 189,25

Bauherr:   Bundesrepublik Deutschland
endvertreten durch den Freistaat Thüringen,
Landesamt für Bau und Verkehr,
Abteilung Autobahnen
     
Entwurfsaufsteller:  

Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr / Abteilung 4 - Autobahnen

Projektleiter:  

TLBV, Herr Weinberger

Entwurfsbearbeiter:  

Ingenieurbüro Dr. Wenzel GmbH, Erfurt    Dr.Wenzel



Baudurchführung:  

   max bögl



Baulänge:  

2.950 m

Fahrbahnbreite:  

8,00 - 8,50 m

Bauwerke:  

Sanierung  Fußgängertunnel

     
Bauzeit:  

Baubeginn: 11.04.2016
Bauende:    18.06.2016

     
Kosten (rund):   2,4 Mio. €

 

A9 - Deckenerneuerung Autobahnkreuz Hermsdorf - Hauptfahrbahnen Richtung München

Beschreibung der Baumaßnahme:

Die hier vorliegende Baumaßnahme umfasst die Erneuerung des gebundenen Oberbaus der Hauptfahrbahn, RF München, Betriebs-km 186,30 - 189,25 mit einer Länge von 2.950 m.

Die Betonfahrbahn zeigt erhebliche Schäden in Form von Kanten- und Eckabplatzungen sowie massive Rissbildungen an. Die Fahrbahnbereiche zeigen weiterhin Schäden in Form von Netzrissen, offenen Längsfugen mit beginnenden Ausbrüchen in der Betonfahrbahn.

Die Nebenanlagen, Bord- und Entwässerungsanlagen, befinden sich abschnittsweise ebenfalls in einem sanierungsbedürftigen Zustand.
So sind partiell Kanalsanierungen durchzuführen sowie an Einzelstandorten Schächte und Abläufe zu sanieren.

Zusätzlich sind Schäden im Bereich der Kappen des Brückenbauwerkes Fußgängertunnel vorhanden, die durch den Einbau eines Rundbordes zu beheben sind.

Die Sanierungsarbeiten umfassen den Abbruch der Fahrbahn aus Beton und den Ersatz der Fahrbahndecke in einer Betonstärke von 25 cm.  Teilweise erfolgt die Erneuerung der bituminösen Deck- Binderschicht und Tragschicht in den Übergangsbereichen.

Weiterhin sind die Ablaufbuchten einschließlich der Ablaufaufsätze und die Bordanlagen zu erneuern und Sanierungsarbeiten an den schadhaften Kappen des Fußgängertunnels durchzuführen. Bankettangleichungen und Banketterneuerungen ergänzen die Leistungen.

Die Markierung und die Induktionsschleifen für die Zählstelle sind ebenfalls zu erneuern, wie auch die Fahrzeugrückhaltesysteme (FRS) am linken Fahrbahnrand.

 

Verkehrssicherung:

Für die Baumaßnahme werden großräumige Umleitungen bekanntgegeben und ausgeschildert. Auf Ausweichstrecken über die BAB A 38 und BAB A71 wird bereits an dem Autobahnkreuz Rippachtal hingewiesen. Weiterhin wird eine Stauwarnanlage installiert, die dem Verkehrsteilnehmer rechtzeitig ein erhöhtes Verkehrsaufkommen anzeigt.

Im Vorfeld dieser Baumaßnahme wurden vom 05.04.2016 bis 10.04.2016 vorbereitende Arbeiten auf der Parallelfahrbahn Richtung München ausgeführt.

Vom 11.04.2016 bis voraussichtlich 18.06.2016 erfolgen die Hauptbauleistungen an der Hauptfahrbahn RF München, der Verkehr wird in diesem Zeitraum über die Parallelfahrbahn an der Baustelle vorbeigeführt.

Während der o.g. Zeiträume bleibt die Schleife Dresden - München voll gesperrt. Der Verkehr wird über die AS Bad Klosterlausnitz umgeleitet.


Pfeil nach oben

9. A9 - Neubau einer Lärmschutzwand entlang der PWC-Anlage Kuhberg Ost, Richtungsfahrbahn Nürnberg-Berlin

Bauherr:   Bundesrepublik Deutschland
endvertreten durch den Freistaat Thüringen,
Landesamt für Bau und Verkehr,
Abteilung Autobahnen
     
Entwurfsaufsteller:  

Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr / Abteilung Autobahnen

Projektleiter:  

TLBV:            Herr R. Maruschky

Entwurfsbearbeiter:  

ISP Scholz Beratende Ingenieure Weimar GmbH

ISP Scholz Logo_2

Baudurchführung:  

Strabag AG, Direktion Thüringen, Bereich: Ostthüringen

Strabag logo_

 

Baulänge:  

251 m

     
Anzahl der Ingenieurbauwerke:  

1 Lärmschutzwand

     
Bauzeit:  

Baubeginn: 24.08.2015
Bauende:    03.11.2015

     
Kosten (rund):  

0,729 Mio.€

 

Foto PWC-Anlage Kuhberg Ost
A9 - PWC-Anlage Kuhberg (Ostseite), Richtungsfahrbahn Berlin, vor der Baumaßnahme
Kuhberg-Ost_fertig1
A9 - PWC-Anlage Kuhberg (Ostseite), nach der Baumaßnahme
Kuhberg-Ost_fertig2
A9 - PWC-Anlage Kuhberg (Ostseite), nach der Baumaßnahme

Beschreibung der Baumaßnahme:

Im Bereich der PWC-Anlage Kuhberg (Ostseite) soll zum Schutz der LKW-Fahrer während der Ruhezeiten eine Lärmschutzwand mit einer Länge von 251 m und einer Höhe von 4,50 m über Oberkante Fahrbahnrand der PWC-seitigen Lkw-Fahrgasse gebaut werden. Die PWC-Anlage liegt am Betriebskilometer 177,85 bei Eisenberg.

Es wird eine nicht transparente Lärmschutzwand mit Ausfachungselementen aus Stahlbetonfertigteilen mit beidseitig aufgebrachtem, hochabsorbierendem, offenporigem Vorsatzbeton gebaut. Die aus Profilstahl herzustellenden Lärmschutzwandpfosten werden in die Gründungsbauteile eingespannt. Die Gründung erfolgt auf  Bohrpfählen.

In Vorbereitung der Errichtung der Lärmschutzwand muss ein vorhandener Notrufsäulenstandort versetzt werden.

Die Arbeiten werden bei laufendem Autobahnverkehr im Schutze einer Verkehrssicherung durchgeführt.
Die PWC-Anlage wird während der Arbeiten vom 24.08.2015 bis voraussichtlich 03.11.2015 gesperrt und kann nicht angefahren werden. Wir bitten die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und empfehlen für die Sperrzeit z.B. die Nutzung der  Tank- und Rastanlage Osterfeld.

Einen Überblick über die Ranstanlagen an Thüringer Autobahnen finden Sie auf unserer Internetseite: SERVICE/Straßenkarten
(Folgen Sie dorthin dem Link.)

--> SERVICE -> Straßenkarten
- Link zur Übersichtskarte der Nebenanlagen an Thüringer Autobahnen -


Pfeil nach oben

10. A71 - Deckenerneuerung -  AS Meiningen-Nord und Rampen zur B19

Bauherr:   Bundesrepublik Deutschland
endvertreten durch den Freistaat Thüringen,
Landesamt für Bau und Verkehr,
Abteilung Autobahnen sowie SBA Südwestthüringen
     
Entwurfsaufsteller:  

Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr / Abteilung Autobahnen, SBA Südwestthüringen

Projektleiter:  

TLBV:            Herr Hörl
SBA SWTH: Herr Löber

Entwurfsbearbeiter:  

viaproject BERATENDE INGENIEURE GmbH, Suhl

Baudurchführung:  

ARGE:  Bickhardt Thüringen GmbH und Bauer Bau GmbH
              logo bickardt bau                         


logo bauer bau
 

Baulänge:  

3,50 km

Fahrbahnbreite:  

5,50 bis 12,00 m

Anzahl der Brücken:  

1 Ü-Bauwerk
2 A-Bauwerke

     
Bauzeit:  

Baubeginn: 18.05.2015
Bauende:    12.07.2015

     
Kosten (rund):   2,155 Mio €
   dav.    751 T€ - TLBV
           1.404 T€ - SBA SWTH

 

Übersichtskarte
A71 - AS Meiningen-Nord

BAB A71 - AS Meiningen-Nord und Rampen zur B19 - Luftaufnahmen

Beschreibung der Maßnahme:

AUSZUFÜHRENDE LEISTUNGEN
Bauabschnitt 1 (Bereich TLBV)

Im Baubereich des TLBV werden die Asphaltflächen der Verzögerungs- und Beschleunigungsstreifen der Anschlussstelle Meiningen-Nord einschließlich der Rampen zur B19 bis zum Netzknoten 5428033 km 0+000 erneuert.

Auf allen Verzögerungs- und Beschleunigungsstreifen, einschließlich Rampen und der Fahrbahn der B19, sind die Deck- und Binderschicht komplett aufzunehmen und zu erneuern. Desweiteren sind schadhafte Bereiche der Asphalttragschicht auszubauen und mit Asphalttragschicht ACX 22 TS zu erneuern.

Um die Sicherheit im Bereich der Anschlussstelle zu erhöhen, wird auf der B19 ab dem bestehenden Schutzplankensystem Bau-km 0+190 zum Bau von ca. 0+973 das Fahrzeugrückhaltesystem verlängert.


Bauabschnitt 2 bis 5 (Bereich SBA SWTH)

(BA 2 Bau-km 0+000 bis 0+778; BA 3 Bau-km 0+778 bis 3+000; BA 4 Bau-km 3+000 bis3+030; BA 5 Bau-km NK 5428046+km 0+052 bis NK 5428046+km 0+782)
Auf gesamter Baulänge des 2. bis 4. BA werden Deck- und Binderschicht erneuert. Im Verantwortungsbereich des SBA ist von Bau-km 1+255 bis 2+805 in der mitttleren Fahrspur die Asphalttragschicht komplett abzufräsen.

Die alten Bankette sind auf voller Breite 10 cm tief aufzunehmen und nach Abschluss der Asphaltierungsarbeitern mit Neumaterial wieder herzustellen.

Vorhandene Entwässerungsschächte sind zu reinigen, schadhafte Umpflasterungen aus Naturstein von Schächten, Durchlässe und eine Kaskade sind zu erneuern. Steinschutzzäune sind zu reinigen und partiell zu erneuern.

 

VERKEHRSFÜHRUNGEN

Bauabschnitt 1
Vollsperrung der Anschlussstelle Meinigen-Nord der BAB A71 einschließlich der Rampen zur B19 bis NK 5428033 km 0+000, sowie Sperre der Lastspur BAB A71 beide Richtungsfahrbahnen im Bereich Verzögerungs-/Beschleunigungsstreifen zur Erneuerung der Rampen. Der Verkehr wird großräumig umgeleitet, die Umleitungsstrecken sind entsprechend gekennzeichnet.

Bauabschnitt 2
Vollsperrung der B19 ab Bau-km 0+000 bis 0+778.

Bauabschnitt 3
Vollsperrung der B19 ab Bau-km 0+778 bis Bau-km 3+000 (Abzweig mit der K581). Die Rampen von der Autobahn zur B19 und die Rampen zur L1140 sind nach Beendigung der Arbeiten des BA 1 wieder befahrbar.

Bauabschnitt 4
Sperrung des Abzweiges B19/K581.
Vollsperrung der K581 im Baubereich. Der Verkehr auf der B19 wird mit Ampelregelung in Richtung BAB wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt.

Bauabschnitt 5
Halbseitige Sperrung der B19 im Bereich NK 5428046 km 0+052 bis NK 5428046 km 0+782.

 

B A U Z E I T
Die Bauarbeiten beginnen am 18.05.2015 und enden am 12.07.2015.

  • BA 1+2   - 18.05.2015 bis 19.06.2015
  • BA 3        - 18.05.2015 bis 29.06.2015
  • BA 4        - 29.06.2015 bis 12.07.2015
  • BA 5        - 18.05.2015 bis 29.06.2015

Pfeil nach oben

11. A73 - Deckenerneuerung km 27,75-34,00 - AS Eisfeld-Nord bis AS Eisfeld-Süd - Richtungsfahrbahn Nürnberg

Bauherr:   Bundesrepublik Deutschland
endvertreten durch den Freistaat Thüringen,
Landesamt für Bau und Verkehr,
Abteilung Autobahnen
     
Entwurfsaufsteller:  

Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr / Abteilung 4 - Autobahnen

Projektleiter:  

TLBV, Herr Rogazewski

Entwurfsbearbeiter:  

Ingenieurbüro Zopf

Baudurchführung:  

Stutz GmbH, Kirchheim-Kemmerode                           logo-Stutz



Baulänge:  

6,25 km

Fahrbahnbreite:  

10,50 m

Anzahl der Brücken:  

2 A-Bauwerke
unter anderem Werratalbrücke
  - Bauwerksklänge: 432,0 m
  - Breite Teilbauwerke: 14,40 m
  - Bauwerksfläche: 6.250 m²

     
Bauzeit:  

Baubeginn: 27.04.2015
Bauende:    10.07.2015

     
Kosten (rund):   3,34 Mio €

 

Mit folgendem PDF-Dokument stellen wir Ihnen einen Bauphasenplan zur Verfügung:

Bauphasenplan
zur Deckenerneuerung A73 - AS Eisfeld-Nord bis AS Eisfeld Süd


Pfeil nach oben

A73 - AS Eisfeld-Nord - Eisfeld-Süd

Beschreibung der Baumaßnahme:

Die Gesamtbaumaßnahme ist in drei Bauphasen unterteilt, die unmittelbar nacheinander auszuführen sind.

Bauphase 1 - Sanierung der BAB A73 im Bereich der Anschlussstelle Eisfeld-Nord, km 27+300 - 28+850, Richtungsfahrbahn Nürnberg
In dieser Bauphase wird die Asphaltdeck- und -binderschicht in einer Dicke von 14 cm (5 cm Deckschicht, 9 cm Binderschicht) über alle Fahrstreifen und im Standstreifen abgefräst.
Die Hauptfahrstreifen (Überholfahr- und Lastfahrstreifen) werden in Kompaktasphaltbauweise (DS 2,5 cm / BS 5,5 cm) erneuert. Im Bereich des Standstreifens erfolgt der Einbau von 14,0 cm Hochverdichtungsasphaltes SMA 11 S. Die Ein- und Ausfahrbereiche der AS Eisfeld-Nord werden bis an die bereits sanierten Bereiche (Länge ca. 50 m) ebenfalls mit Hochverdichtungsasphalt SMA 11 S (14 cm) erneuert.

Bauphase 2 - Sanierung der BAB A73, km 28+850 - 33+375, Suhl, Richtungsfahrbahn Nürnberg, und PWC-Anlage (zwischen AS Eisfeld-Nord und Eisfeld-Süd)
Analog Bauphase 1 werden nach dem Abfräsen der Asphaltdeck- und -binderschicht (DS 5 cm / BS 9 cm) Überholfahr- und Lastfahrstreifen konventionell mit Asphaltbinder (6 cm dick) überbaut und anschließend mit Kompaktasphalt (DS 2,5 cm / BS 5,5 cm) erneuert.
Im Bereich des Standstreifens erfolgt zuvor die Erneuerung nach dem Abfräsen mit einem Hochverdichtungsasphalt SMA 11 S in einer Dicke von 14 cm.
In  dieser Bauphase werden die Asphaltdeck- und -binderschicht der PWC-Anlage erneuert.

Weiterhin erfolgen an der Werratalbrücke Instandsetzungen am Bauwerk, der Übergangskonstruktionn und dem Geländer.

Des Weiteren werden im Baufeld dieser Bauphase die Entwässerungseinrichtungen mit instandgesetzt.

Bauphase 3 - Sanierung der BAB A73, km 33+375 - 34+00, Suhl, Richtungsfahrbahn Nürnberg, und AS Eisfeld-Süd
Dieser Abschnitt wird analog zu den Arbeiten in Bauphase 1 ausgeführt. Darüber hinaus erfolgen am Anschlussstellenbauwerk Intsandsetzungsarbeiten.

Wesentliche Leistungen:

  • Einrichtung, Umbau und Rückbau der Verkehrsführungen gemäß Verkehrszeichenplan
  • ca. 44.600 m² - Einbau von KPA (DS 2,5 cm / BS 5,5 cm) im ÜFSTR/LFSTR
  • ca. 51.500 m² - Einbau von Asphaltbinderschicht AC 16 B S (6 cm)
  • ca. 19.700 m² - Einbau von HVA (DS 14 cm) im STSTR)
  • ca. 20.300 m² - Einbau von AC 32 T S
  • ca. 13.460 m² - Einbau Asphaltdeckschicht SMA 11 S (4 cm)
  • ca.         98 St. - Straßenabläufe reinigen, Aufsätze teilweise erneuern
  • Austausch von Leitpfosten/Grasstoppplatten
  • Abschlälen des Bankettes am Fahrbahnrand
  • Fugen- und Nahtausbildung
  • Herstellung der Markierung
  • teilweise Sanierung Brückenbauwerke BW 40, BW 42 und ÜBW 46

Zeitliche Einordnung:
Die Gesamtbauzeit ist für den Zeitraum vom 27.04.2015 bis zum 10.07.2015 vorgesehen.

  • 27.04.2015 - 29.04.2015 - Einrichtung der VS für Bauphase 1
  • 30.04.2015 - 17.05.2015 - Ausführung der Sanierungsarbeiten für Bauphase 1
  • 15.05.2015 - 18.05.2015 - Einrichtung der VS für Bauphase 2
  • 18.05.2015 - 24.06.2015 - Ausführung der Sanierungsarbeiten für Bauphase 2
  • 23.06.2015 - 25.06.2015 - Einrichtung der VS für Bauphase 3
  • 25.06.2015 - 10.07.2015 - Ausführung der Sanierungsarbeiten für Bauphase 3

 


Pfeil nach oben

12. A9 - Deckenerneuerung Autobahnkreuz Hermsdorf - Hauptfahrbahnen Richtung Berlin, km 189,00 - 186,25

Bauherr:   Bundesrepublik Deutschland
endvertreten durch den Freistaat Thüringen,
Landesamt für Bau und Verkehr,
Abteilung Autobahnen
     
Entwurfsaufsteller:  

Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr / Abteilung 4 - Autobahnen

Projektleiter:  

TLBV, Herr Weinberger

Entwurfsbearbeiter:  

Ingenieurbüro Dr. Wenzel GmbH, Erfurt    Dr.Wenzel



Baudurchführung:  

   max bögl



Baulänge:  

2.750 m

Fahrbahnbreite:  

8,00 - 8,50 m

Bauwerke:  

Sanierung  Fußgängertunnel

     
Bauzeit:  

Baubeginn: 27.04.2015
Bauende:    03.07.2015

     
Kosten (rund):   2,1 Mio. €

 

A9 - Kreuz Hermsdorf - Deckenerneuerung Richtung Berlin

Beschreibung der Baumaßnahme:

Die Baumaßnahme umfasst die Erneuerung des gebundenen Oberbaus der Hauptfahrbahn Richtung Berlin - Betriebs-km 189,000 bis 186,250 mit einer Länge von 2.750 m.

Die Betonfahrbahn zeigt erhebliche Schäden in Form von Kanten- und Eckabplatzungen sowie massive Rissbildungen an. Die Fahrbahnbereiche zeigen weiterhin Schäden in Form von Netzrissen, offenen Längsfugen mit beginnenden Ausbrüchen in der Betonbahrbahn.
Die Nebenanlagen, Bord- und Entwässerungsanlagen, befinden sich abschnittsweise ebenfalls in einem sanierungsbedürftigen Zustand.
So sind partiell Kanalsanierungen durchzuführen sowie an Einzelstandorten Schächte und Abläufe zu sanieren.
Zusätzlich sind Schäden im Bereich der Kappen des Brückenbauwerkes Fußgängertunnel vorhanden, die durch den Einbau eines Rundbordes zu beheben sind.

Die Sanierungsarbeiten umfassen den Abbruch der Fahrbahn aus Beton und den Ersatz der Fahrbahndecke in einer Betonstärke von 25 cm. Teilweise erfolgt die Erneuerung der bituminösen Deck- Binderschicht und Tragschicht in den Übergangsbereichen.
Weiterhin sind die Ablaufbuchten einschließlich der Ablaufaufsätze und die Bordanalagen zu erneuern und Sanierungsarbeiten an den schadhaften Kappen des Fußgängertunnels durchzuführen. Bankettangleichungen und Banketterneuerungen ergänzen die Leistungen.

Die Markierung und die Induktionsschleifen für die Zählstellen sind ebenfalls zu erneuern, wie auch die Fahrzeugrückhaltesysteme (FRS) am linken Fahrbahnrand.


Verkehrssicherung:

Die Hauptfahrbahnen der Richtungsfahrbahn Berlin werden komplett gesperrt.  Der gesamte Autobahnverkehr wird zweistreifig über die Parallelfahrbahn geführt.


Pfeil nach oben

13. A4 - Instandsetzung einer Lärmschutzwand zwischen den Anschlussstellen Ronneburg und Gera-Langenberg

Bauherr:   Bundesrepublik Deutschland
endvertreten durch den Freistaat Thüringen,
Landesamt für Bau und Verkehr,
Abteilung Autobahnen
     
Entwurfsaufsteller:  

Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr / Abteilung 4 - Autobahnen

Projektleiter:  

TLBV, Herr Maruschky

Entwurfsbearbeiter:  

ICS . Ingenieurconsult Schmidt, Weimar     Planer ics_logo

Baudurchführung:  

Strabag AG Gera                           Strabag logo

Baulänge:  

1.150 m

     
    Lärmschutzwand
     
Bauzeit:  

Baubeginn: 13.04.2015
Bauende:    10.07.2015

     
Kosten (rund):   740.000 €

 

A4 - Instandsetzung der Lärmschutzwand zwischen Ronneburg und Gera-Langenberg

Beschreibung der Baumaßnahme

Geplant ist die Instandsetzung einer Lärmschutzwand der BAB A4, RF Eisenach - Dresden, nahe der Ortslage Gera/Thieschitz. Diese Erhaltungsmaßnahme ist aufgrund von Bauwerksschäden erforderlich.
Die Bauleistungen umfassen die Instandsetzung der Lärmschutzwand vor und hinter der Thieschitzer Brücke, bestehend aus

  • Erneuerung aller Lärmschutzwandelemente,
  • teilweise Erneuerung von Stahlbetonsockelelementen,
  • Beton- und Rissinstandsetzung an einzelnen Sockelplatten sowie die
  • Instansetzung der Böschunstreppen, Traufpflaster und Podeste.

Für die Dauer der Baumaßnahme wird der Verkehr auf der BAB A4 in Richtung Dresden zweispurig an der Baustelle vorbei geführt.


Pfeil nach oben

14. A71 - Betoninstandsetzung an Brückenbauwerken der Bündelungstrasse mit der Deutschen Bahn AG - EF-Bindersleben - Ilmenau-Ost

Bauherr:   Bundesrepublik Deutschland
endvertreten durch den Freistaat Thüringen,
Landesamt für Bau und Verkehr,
Abteilung Autobahnen
     
Entwurfsbearbeiter:  

Reiser und Schlicht, Weimar   Logo-Reiser-Schlicht

Projektleiter:  

TLBV, Herr Fitzenreiter, Frau Fornacon

Baudurchführung:  

Bauunion GmbH Wandersleben   Logo Bauuinion Wandersleben

Anzahl der Brücken:  

11

Baulänge:  

ca. 26 km

     
     
     
Bauzeit:  

Baubeginn: 30.03.2015
Bauende:    30.10.2015

     
Kosten (rund):   2,379 Mio €

 

Luftaufnahmen der Bauwerke der Bündelungstrasse (A71 und ICE-Strecke) zwischen Erfurt-Bindersleben und Ilmenau-Ost - von Norden nach Süden

Beschreibung der Baumaßnahme

Aufgrund von Bauwerksschäden sind Instandsetzungsarbeitern an 11 Brückenbauwerken der BAB A71 zwischen den Anschlussstellen Erfurt-Bindersleben und Ilmenau-Ost erforderlich. Die Bauwerke liegen im Zuge der Bündelungstrasse (Erfurt-Ilmenau) von A71 und ICE-Strecke.

Die Baumaßnahme umfasst im Wesentlichen eine Risssanierung und Oberflächeninstandsetzung der Betonbauteile, die Instandsetzung von Böschungstreppen und Pflasterflächen, die Teilerneuerung des Fahrbahnbelages und der Übergangskonstruktionen sowie Korrosionsschutzarbeiten an den Geländern.

Durch die Bauarbeiten kommt es zeitweilig zu Verkehrsraumeinschränkungen auf der BAB A71 sowie im untergeordneten Straßen- und Wegenetz der überführten Straßen und Wege. Der Verkehr auf der BAB A71 wird weitestgehend 2-streifig an der Baustelle vorbei geführt. Tageweise wird die Sperrung einer Fahrspur der A71 erforderlich. Im untergeordneten Netz kommt es zu halbseitigen Sperrungen bzw. Vollsperrungen der überführten Straßen und Wege.

Nachfolgend stellen wir Ihnen drei Beispiele mit einzelnen Schadensbildern und vorgesehenen Sanierungsmaßnahmen zur Verfügung.

1.Wirtschaftsbrücke über die BAB A71 und die DB AG bei Molsdorf
Übersichtsplan mit Schadensbildern zum BW 2.

2. Überführung der Ortsverbindungsstraße über die BAB A71 und die DB AG bei Rudisleben
Übersichtsplan mit Schadensbildern zum BW4.

3. Wirtschaftswegebrücke über die BAB A71 und die DB AG bei Rudisleben
Übersichtsplan mit Schadensbildern zum BW5.


Pfeil nach oben

Wegweiser

Aktionen

Thueringen Monitor Klein www.bildungsfreistellung.de Thueringer Kampagne Wir sind Energie-Gewinner.

Serviceportal – Bürger

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Unternehmen

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Weitere

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Servicebereich

Publikationen