Amtsgericht Rudolstadt: Sanierung des Amtsgerichtsgebäudes

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Baustellenzufahrt

Bauherr:
Freistaat Thüringen, vertreten durch
das Landesamt für Bau und Verkehr

Bauwerksart:
Gerichtsgebäude

Nutzfläche:
4.359 m²

Gesamtbaukosten:
ca. 13.915.000 €

Baubeginn:
02.05.2016

Planer:
ARGE Rudolstadt,
gildehaus.partner architekten 
mit Architekturbüro Dr. Krause & Pfohl, Weimar

 

Baufortschritt I. Quartal 2017

 

Das Sanierungsvorhaben Amtsgericht Rudolstadt befindet sich in belebter Innenstadtlage im Bereich der Fußgängerzone von Rudolstadt. Südlich grenzt die Marktstraße, im Osten die Vorwerksgasse sowie nördlich der Neumarkt an. Alle umliegenden Straßen haben Pflaster bzw. Plattenbeläge, die zu schützen sind.
Die bauliche Anlage steht als Einzeldenkmal unter Denkmalschutz. Das Amtsgericht Rudolstadt erstreckt sich über drei Bauteile unterschiedlicher Entstehungszeit, die um einen Innenhof gruppiert sind.
Das 1905 eingeweihte dreigeschossige und dreiflügelige Hauptgebäude (Bauteil 1) schließt sich westlich an einen Bestandsbau (Bauteil 2) aus dem Ende des 19. Jahrhunderts an. Ältester Baukörper im Gesamtensemble ist der Zellentrakt (Bauteil 3) aus dem Jahre 1853. Die stark plastisch ausgeformten Straßenfassaden und die weithin vom Jugendstil geprägte künstlerische Ausgestaltung des Objektes dokumentieren die denkmalpflegerische Bedeutung des Gebäudes sowohl im städtebaulichen Maßstab als auch in den Details.

Bauteil 1 – Gerichtsgebäude
Gebäudeabmessungen ca. Länge 21 + 55 + 44m, Tiefe 10 x 19m x Höhe 20 - 23m

Dieser Gebäudeteil wird unter Beachtung von denkmalpflegerischen Aspekten generalsaniert, um den heutigen Anforderungen an ein Gerichtsgebäude gerecht zu werden.

Bauteil 2 – Zwischenbau
Gebäudeabmessungen ca. Länge 13 - 15m x Tiefe 14m x Höhe 18m

Der sogenannte Zwischenbau (Bauteil 2) wird komplett zurückgebaut und durch einen Neubau ersetzt. Dieser fügt sich in die Bestandssituation ein und wird auf die Geschosshöhen des Bauteil 1 eingestellt.

Bauteil 3 - Turm und Zellengebäude
Gebäudeabmessungen ca. Länge 44 x Tiefe 8m x H 10m bzw. Höhe 20m (Turm)

Das Turmgebäude als markanter südwestlicher Abschluss des denkmalgeschützten Gebäudeensembles wird erhalten. Der ehemalige Zellentrakt wird vollständig entkernt, die Außenwände werden abgefangen und bleiben erhalten. Es werden neue Stahlbetondecken eingezogen, die an die Geschosshöhen von Bauteil 1 und 2 angepasst werden. Diese können dann die Lasten der neu geplanten Rollregal-Archivierung aufnehmen.

Das Schieferdach und der Dachraum des Hauptbaukörpers (Bauteil 1) wurde bereits im Jahr 2010 saniert.

Der Gebäudekomplex ist komplett freigezogen und beräumt.

 

Bilderstrecken

Baufortschritt 2016

Baubeginn Mai 2016

Bestand im Oktober 2015


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