Friedrich-Schiller-Universität Jena: Grundsanierung Fürstengraben 25, Institut für Altertumswissenschaften

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Südostansicht


mit fertiggestelltem Außenputz in den Obergeschossen
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Westansicht


mit eingerüstetem Erschließungsneubau
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Erdgeschoss


im Ausbauzustand Anfang 2017 mit Rohinstallation
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Musterraum


im 3. Obergeschoss

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Projektion der Nordansicht

Bauherr:
Freistaat Thüringen

Bauwerksart:
Institutsgebäude
(denkmalgeschütztes ehemaliges Handels- und Wohnhaus)

Nutzfläche:
1.027 m²

Gesamtbaukosten:
4.664.000 €

Architekt:
Smits + Tandler freie Architekten und Ingenieure
Partnerschaft, Erfurt

Bauablauf:
Baubeginn: September 2014
Bauende: Dezember 2017

 

Das Gebäude Fürstengraben 25 ist als Einzeldenkmal aus-gewiesen. Darüber hinaus ist es Bestandteil des denkmalgeschützten Bereiches „Fürstengraben“ und des Sanierungsgebietes „Altstadt Jena“. Das ursprüngliche Handels- und Kontorhaus stammt aus den Jahren 1537 bis 1544 und wurde in den nachfolgenden Epochen umgebaut und erweitert.

Das Bestandsgebäude wird denkmalgerecht und nach restauratorischen Vorgaben saniert. Dabei sollen möglichst viele Bauteile einschließlich des historischen Tragsystems erhalten bleiben. Die gründerzeitliche Überformung der Fassaden und des Stadtraumes am Fürstengraben bildet die Grundlage für die äußere Neugestaltung des Altbaus. Die Fensterachsen bleiben unverändert. Die Dachgauben der beiden Dachgeschosse werden nach Originalvorlage erneuert bzw. ergänzt. Das historische Mansarddach wird erhalten und repariert. Das Satteldach im Bereich des Dachbodens muss erneuert werden. Dazu wurden bzw. werden baubegleitend die entsprechenden Abstimmungen mit den Denkmalfachbehörden geführt.
Zur Stabilisierung und Entlastung des Kellergeschosses ist die Herstellung eines Trägerrostsystems aus Stahlbeton über den Kellergewölben erforderlich. In den weiteren Geschossen werden nach statischen Erfordernissen Unterstützungs- und Abfangkonstruktionen vorgesehen. Außenwandbereiche müssen fundamentseitig ertüchtigt werden. Die technische Ausrüstung im Gebäude wird komplett erneuert.

Der neu geplante Anbau am Westgiebel übernimmt die Erschließungsfunktion für das Bestandsgebäude. Es sichert den behindertengerechten Zugang zum Gebäude und führt bis ins 1. Dachgeschoss. Die gewählte eigenständige, moderne Form des Anbaus korrespondiert mit der umgebenden Bebauung und erfüllt optimal die funktionalen Ansprüche an das Bauwerk. Sie greift die Proportionen der angrenzenden Gebäude auf und schafft mit ihrer transparenten Hülle einen gelungenen Abschluss der barocken Bauzeile. Gleichzeitig wird eine beabsichtigte Distanz zum bestehenden Baukörper hergestellt. Der neue Anbau hebt sich durch seine schlichte und moderne Gestaltung klar vom Altbau ab.

Die Freianlagen um den Erschließungsneubau werden behindertengerecht neu strukturiert.

Nach der Grundsanierung wird das Gebäude durch das Institut für Altertumswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena genutzt.

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