Behördenzentrum am Steigerwald Erfurt: Sanierung der Gebäude 001 und 002 zur Unterbringung des Hauptzollamtes Erfurt und Herrichtung der Außenanlagen

Bauherr

Bundesrepublik Deutschland
vertreten durch Bundesanstalt für Immobilienaufgaben,
vertreten durch Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr

Bauwerksart

Bestand / ehemalige Unterkunftsgebäude (BJ 1934-1936) neue Nutzung: Verwaltungsbau für Hauptzollamt

Nutzfläche

8.298 m²

Gesamtbaukosten

11.495.000 €

Bauablauf

EW-Bau aufgestellt: 24.02.2011
Baubeginn in Außenanlagen: 09.09.2011
Übergabe der Gebäude: 10.03.2014
Übergabe Gesamtbaumaßnahme: 27.01.2015

Planer

Architekt: M1:1 entwerfen und planen GmbH 
Landschaftsarchitekt: plandrei Landschaftsarchitektur GmbH
Künstler: Daniel Priese

Die Unterbringung des Hauptzollamtes Erfurt für 320 Bedienstete in den Gebäuden 001 und 002 einschließlich einer neuen Funkwerkstatt des Hauptzollamtes Dresden sowie die Herrichtung der Außenanlagen wurde in der ehemaligen Steigerwald-Kaserne Erfurt als erste große zivile Baumaßnahme des Bundes in Thüringen seit Gründung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben umgesetzt.

Dabei wurden die ursprünglichen Kasernengebäude aus den Jahren 1934-36 komplett entkernt und energetisch saniert. Mit sparsamen Haushaltsmitteleinsatz wurden die Gebäude für die neue Nutzung ästhetisch aufgewertet. Es erfolgte eine farbliche Akzentuierung der Treppenhäuser von außen sowie eine Akzentuierung der Sonderzonen (wie Sanitärräume, Teeküchen, Aufzug) im Flurbereich. Der alte uniforme, militärische Charakter der Liegenschaft wurde durch die Neugestaltung von 7 ha der Außenanlagen in naturräumliche, vegetative und architektonische Vielfalt positiv gewandelt. Lineare Pflanzstrukturen in Kombination mit Einzelpflanzungen sowie große Wiesenflächen prägen das neue Erscheinungsbild der Freianlagen.

Das Gelände schließt sich an Erfurts größtes Naherholungsgebiet, den Steigerwald an und ist für die Öffentlichkeit nun zugänglich.

Im Rahmen der Baumaßnahme wurde ein 2-phasiger, anonymer, bundesweiter Kunstwettbewerb ausgelobt. Unter 101 Beiträgen konnte der Künstler Daniel Priese mit seiner Arbeit „Nebelhörner/Foghorns“ überzeugen. Der Künstler gestaltete von Mai bis August 2014 selbst vor Ort elf Betonelemente/Foghorns mit einer Größe zwischen 2,20 m und 3,70 m in spannungsvollen, kommunikativen Gruppierungen.

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