Löberfeld-Kaserne Erfurt: Neubauten von Dienstgebäuden für das Logistikkommando der Bundeswehr und für das Karrierecenter mit Assessmentcenter und Neubau eines Unterkunftsgebäudes

Perspektive Neubau
Perspektive Neubau

Maßnahmenname

Löberfeld-Kaserne Erfurt, Zeppelinstraße 18, 99096 Erfurt:
Neubau eines Dienstgebäudes für das Logistikkommando der Bundeswehr (Geb.015),
Neubau eines Dienstgebäudes für das Karrierecenter mit Assessmentcenter (Geb.016), Neubau eines Unterkunftsgebäudes (Geb.017)

Bauwerksart

Verwaltungsgebäude = Dienstgebäude
Unterkunftsgebäude

Nutzfläche

Geb.015 = 1985 m²
Geb.016 = 1181 m²
Geb.017 = 1683 m²

Gesamtbaukosten

Geb.015 = 5.943.000 €
Geb.016 = 3.695.000 €
Geb.017 = 5.105.000 €

Bauablauf

 

Genehmigung ES-Bau:
Geb.015 = 12/2013          
Geb.016 = 11/2013      
Geb.017 = 09/2013

Genehmigung EW-Bau:
Geb.015/Geb.016/Geb.017 = 01/2015

Baubeginn – Übergabe der Gebäude:
Geb.015 = 09/2015 – 07/2017
Geb.016 = 08/2015 – 03/2017
Geb.017 = 09/2015 – 07/2017

Architekt

Hochbau:
hks Hestermann Rommel
Architekten und Gesamtplaner GmbH&Co.KG, Erfurt

Baubeschreibung

Auf dem Gelände der Löberfeld-Kaserne Erfurt entsteht derzeit ein Ensemble dreier Neubauten auf Grundlage der Stationierungsentscheidung des Bundesministers der Verteidigung vom 26.10.2011.

Im Zuge dessen hat das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft im Auftrag des Bundesministeriums der Verteidigung den Neubau eines Dienstgebäudes für das Logistikkommando der Bundeswehr, den Neubau eines Dienstgebäudes des Karrierecenter der Bundeswehr mit einem Assessmentcenter und den Neubau eines Unterkunftsgebäudes in Auftrag gegeben.

Die Baumaßnahme befindet sich derzeit in der Ausführung. Der Baubeginn für die Arbeiten in den Außenanlagen war im Februar 2015.

Im Rahmen dreier ‚Großen Baumaßnahmen‘ entstehen derzeit zwei Dienstgebäude und ein Unterkunftsgebäude als dreigeschossige Bauten mit extensiv begrüntem Flachdach. Die drei Gebäude sind im Karree angeordnet und schaffen im Inneren eine attraktive Hofsituation als Aufenthaltsbereich. Durch Ihre Fassadenverkleidung aus Faserzementplatten heben sich die Bauwerke in Form und Farbe eindeutig von der bestehenden Bebauung der Kaserne ab und setzen ein Zeichen ihrer Zeit.

Optisch gliedern die bandartig angeordneten Fassadenelemente die Bauten horizontal. Die farblich durchmischten Nuancen der Fassadentafeln verleihen den Bauwerken eine Art Leichtigkeit und lockern das Bild der voluminösen Bestandsbauten spielerisch auf. Zusätzlich wird eine senkrechte Gliederung der Gebäude durch die Pfosten-Riegelfassaden der Treppenhäuser erreicht.

Eine Sonderstellung der Gruppe nimmt das Dienstgebäude des Karrierecenters ein. Nicht nur durch seine Anordnung, sondern auch durch den nördlich integrierten Assessmentbereich hebt sich das Gebäude aus dem Ensemble. Als eingeschossiger Anbau schiebt sich dieser Bereich erdgeschossig in das Gebäude.

Im Rahmen der drei Baumaßnahmen wurde ein Wettbewerb für „Kunst am Bau“ ausgelobt. Das Ergebnis soll im Rahmen der Freiflächengestaltung verwirklicht werden.

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