Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr

Christliches Jugenddorf Hohenleuben - Umbau/Sanierung und Erweiterung

Blick von der Erich-Weihnert-Straße
Blick von der Erich-Weihnert-Straße

Bauwerksart: Betreuungseinrichtung
Hauptnutzfläche: 2.243 m²
(Häuser 1, 1A, und 2 sowie Mehrzweckgebäude)

Zuständiges Bauamt: Staatsbauamt Gera
Gesamtbaukosten: 4,75 Mio. EUR

Architekt: Architektengemeinschaft
nitschke + donath, Weimar


Baubeschreibung

Das Christliche Jugenddorf Heinrichstift Hohenleuben ist eine Einrich-tung der Jugendhilfe für erziehungsbedürftige Kinder und Jugendliche. Sanierung, Umbau und Erweiterung der baulichen Anlagen ermöglichen jugendgerechtes Wohnen und optimieren die berufsbildenden, sozial-therapeutischen und sozialen Maßnahmen.
Unter Einbeziehung der vorhandenen Wohnheimgebäude 1 und 2 wird die Gesamtanlage funktional komplett neu erschlossen. Der neue Haupteingang öffnet den Innenhof zur Straße und verbindet alle wichti-gen Gebäude und Bereiche miteinander. Darüber hinaus ermöglicht die Kolonnade im vorderen Bereich eine überdachte Verbindung zwischen den Häusern 1, 2 und dem straßenseitigen Anbau Haus 1A. Die durch die umgebaute Anlage entstandenen zwei neuen Hofsituationen definie-ren zugleich die zwei Zentren der Einrichtung. Der südlich gelegene Haupteingang „Sonnenhof“ ist Eingang und Wohnhof der Jugendlichen zugleich und ermöglicht die verschiedensten Freizeitaktivitäten im Frei-en. Der geöffnete und durch den Geschossrückbau von Haus 1 erhellte Innenhof hat einen eher ruhigen Charakter und vermittelt durch das Pflanzen einer Linde als „zentralen“ Baum des Christlichen Jugend-dorfes eine ruhige Wohn- und Verwaltungsfunktion. Seit Herbst 2001 werden die Bauarbeiten der Gesamtmaßnahme bei laufendem Betrieb der Einrichtung abschnittsweise durchgeführt und sollen Anfang 2006 abgeschlossen werden.
Das dritte Obergeschoss des Wohnheimgebäudes Haus 1 wurde kom-plett zurückgebaut, um eine Verhältnismäßigkeit der Gebäudekubatur zu erreichen bzw. den dunklen Innenhof zu belichten. Durch die Anord-nung eines zweiten Treppenhauses wird eine individuelle Erschließung der einzelnen Wohneinheiten erreicht. Im Erdgeschoss wurden nun-mehr Psychologen- und Therapieräume platziert. Das Untergeschoss wurde durch die Einrichtung von Klubräumen umfunktioniert und ist mittels eines Aufzuges mit den behindertengerecht eingerichteten Wohneinheiten im Erdgeschoss verbunden.
Das an das Haus 1 in Stahlbeton-Konstruktion angebaute Haus 1A beherbergt im Erdgeschoss die Mensa mit Ausgabebereich. Die Ver-bindung zum Haus 2 bildet die umgebaute Lehrküche. In den beiden Obergeschossen befinden sich sechs Appartements mit Balkonen für je zwei Jugendliche. Zugänglich sind die Wohneinheiten über Lauben-gänge.
Im Haus 2 wurden neue Funktionsbereiche geschaffen. Integriert wur-den Personal- und Gästewohnungen mit separatem Treppenhaus. Darüber hinaus ermöglicht die neue Kolonnade eine überdachte Ver-bindung zwischen den Häusern 1, 2 und 1A.
Das Mehrzweckgebäude wird dahingehend saniert, dass funktionale Unzulänglichkeiten (Zugang, Fluchtweg) abgestellt werden. Das äußere
Erscheinungsbild wird der vorhandenen Gebäudegruppe angepasst.

Zeitablauf:
10/2001 Haushaltsunterlage-Bau genehmigt
05/2002 Beginn Bauausführung
11/2003 Fertigstellung Haus 1A
12/2003 Fertigstellung Lehrküche/Mensa
03/2004 Fertigstellung Haus 2
07/2004 Fertigstellung Außenanlagen Teil 1
12/2005 Fertigstellung Haus 1 und Außenanlagen Teil 2
03/2006 Fertigstellung Mehrzweckgebäude

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