Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr

Fachhochschule Erfurt, Altonaer Straße 25a - Neubau Hörsaal- und Laborgebäude

Modell, Blick von Süden
Modell, Blick von Süden

Bauwerksart: Hörsaal- und Laborgebäude
Hauptnutzfläche: 5.010 m²
Zuständiges Bauamt: Staatsbauamt Erfurt
Gesamtbaukosten: 19,97 Mio. EUR

Architekt: KSP Engel und Zimmermann, Braunschweig


Baubeschreibung

Das Gebäudeensemble Altonaer Straße 25/25a stellt den zentralen Campus der Fachhochschule Erfurt dar. Es besteht zum überwiegenden Teil aus dem großen Karree der Altonaer Straße 25 mit den Häu-sern 1 bis 6, von denen inzwischen bis auf Haus 6 alle umgebaut und saniert worden sind. Grundlage der Planungen bildet die mit dem ersten Preis ausgezeichnete Arbeit des Architekturbüros KSP des EWR-weiten Architektenwettbewerbes aus dem Jahr 1997. Auf dem angrenzenden Grundstück in der Altonaer Straße 25a des ehemaligen Unternehmens "Jenapharm“ soll die künftige bauliche Erweiterung der Fachhochschule für diejenigen Nutzungen erfolgen, die sich nicht in der Altonaer Str. 25 unterbringen lassen bzw. nicht in dem als ersten Bauabschnitt realisier-ten Neubau der Laborhalle zu integrieren waren.
Das als zweiter Bauabschnitt geplante Hörsaal- und Laborgebäude beinhaltet Nutzflächen der Fachbereiche Bauingenieurwesen, Versor-gungstechnik sowie Verkehrs- und Transportwesen. Im Außenbereich sind Lager- und Versuchsflächen ohne besonderen Witterungsschutz vorgesehen. Der Neubau besteht im Wesentlichen aus drei Gebäudetei-len, dem Kopfbau, dem Verbindungsbau und dem Laborbau. Letzterer bildet mit seiner Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung mit der bereits errichteten Laborhalle eine Einheit.
Das Laborgebäude staffelt sich mit dem südlichen Teil in drei und mit dem nördlichen Teil in vier Geschosse, wobei das vierte die Höhe des Geschossbauteils der Laborhalle aufnimmt. In seiner inneren Aufteilung entspricht es den unterschiedlichen Funktionsanforderungen, wie Unter-richts- und Seminarräume, Labore, Mess- und Lagerräume, mit einer entsprechend differenzierten Raum- und Erschließungsstruktur. Das erste und zweite Obergeschoss wird über eine Brücke mit der neuen Laborhalle verbunden.
Im Erdgeschoss des südlichen Teils liegen die Räume mit großer Höhe, Grundfläche und Verkehrslast. Eine direkte Anfahrbarkeit ist hier gege-ben. In den Obergeschossen ist dieser Bereich in eine kammartige Struktur aufgegliedert, wobei jeweils beidseitig eines Flures Raumtiefen von rund 7,50 m und 5,00 m entstehen, die nach Osten bzw. Westen orientiert sind. Auf der Nordseite sind alle Räume rund 7,50 m tief. Hier werden die mittelgroßen Räume angeordnet, die den überwiegenden Anteil des Raumprogramms ausmachen.
Die Haupterschließung erfolgt über zwei Treppenräume, an denen beidseitig eine Flurzone angeordnet ist. Der Mittelbund zwischen den Fluren beinhaltet alle notwendigen Funktionsräume und Nebenflächen. Der Kopfbau bildet mit seinem diagonalen Zuschnitt die Raumkante eines sich von der Altonaer Straße zum Vorplatz hin öffnenden Platzes. Die besondere Form betont den darin enthaltenen großen Hörsaal.
Der Verbindungsbau schafft den baulichen Übergang zum Karree der Altonaer Straße 25 und ist gleichzeitig der zentrale Eingangsbereich; der sowohl von der Altonaer Straße über den Vorplatz betreten werden kann als auch von der rückwärtigen Hoffläche aus.

Zeitablauf

10/2002 Bedarfsanforderungen genehmigt / Planungsauftrag erteilt
11/2004 Haushaltsunterlage-Bau genehmigt
08/2005 - 05/2008 geplante Bauausführung

TMBV, September 2005

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