Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr

Amtsgericht Nordhausen

Amtsgericht Norhausen
Umbau / Sanierung Dienstgebäude - Blick von der Rudolf-Breitscheid-Straße

Bauwerksart: Gerichtsgebäude

Hauptnutzfläche: 1.331 m2

Zuständiges Bauamt: Staatsbauamt Erfurt

Gesamtbaukosten: 4,63 Mio. EUR

Architekt: HüKeA Bauplanung GmbH

 

Baubeschreibung

Sitz des Amtsgerichtes Nordhausen ist seit 1869 das in den Jahren 1865 bis 1869 als Gerichtsgebäude errichtete Haus in der Rudolf-Breitscheid-Straße 6.
Starke Kriegsbeschädigungen, die nur teilweise behoben worden waren, und unzureichende Bauunterhaltungsleistungen machten umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erforderlich, die im Zeitraum von 1996 bis 2002 in zwei Bauabschnitten durchgeführt wurden. Dabei waren denkmalpflegerische Zielsetzungen mit den heutigen Anforderungen an eine moderne Justizeinrichtung in Einklang zu bringen. Weil die Bauarbeiten unter laufendem Dienstbetrieb durchgeführt werden mussten, konnte der Zustand der Bausubstanz teilweise erst im Zuge des Baufortschritts gutachterlich festgestellt werden, wodurch unvorhersehbare Verzögerungen eintraten. Das historische Gebäude ist ein dreigeschossiger Mauerwerksbau mit Mezzaningeschoss und Walmdach, dessen Natursteinfassade durch Mittel- und Seitenrisalite und umlaufendes Gesimsband gegliedert ist. In dem 50 x 20 m großen Bauwerk sind Zivil-, Straf-, Familien-, Vormundschafts,- Nachlass- und Vollstreckungsabteilung sowie das Grundbuchamt untergebracht. Neben dem weitgehenden Erhalt der ursprünglichen Raumstruktur lagen die Schwerpunkte der Ausbauarbeiten in der Schaffung von Funktionsbereichen mit Ausbaudetails in sachlicher zeitgemäßer Gestaltung und Funktion sowie in der Erneuerung der technischen Anlagen. Wegen der Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes konnten die Bauarbeiten nur sukzessive in halbgeschossigen Teilabschnitten durchgeführt werden. Neben der Trockenlegung des Kellerbereiches erfolgte die Sanierung bzw. Erneuerung der Fassade einschließlich Fenster sowie des Daches. Maßnahmen der Außenanlagen waren die Sanierung der Natursteinmauer, die komplette Umgestaltung der hofseitigen Freiflächen, der Schaffung von Stellplätzen für Besucher und Bedienstete sowie die Errichtung einer Rampe für Behinderte am Nordgiebel des Gebäudes.

Zeitablauf
1993 Bedarfsanforderungen genehmigt
1994 Haushaltsunterlage-Bau genehmigt
1996 - 2003 Bauausführung in zwei Bauabschnitten: 1. BA: äußere Gebäudesanierung (Dach,Fassade,Fenster, Fundamente)
2. BA: innere Gebäudesanierung und Neugestaltung der Außenanlagen

TMBV, August 2005

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