aktuelle Bauprojekte Staatlicher Hochbau

Hochschulbau

Hochschulbau

Klinikum der Friedrich-Schiller-Universität Jena; Klinik für Psychiatrie - Umbau/Sanierung und Erweiterung des Hauptgebäudes Philosophenweg 3 - 5

Grafik Collage
Straßenansicht/Details

Bauwerksart: Klinikgebäude
Hauptnutzfläche: 3.750 m²
Zuständiges Bauamt: Staatsbauamt Gera
Gesamtbaukosten: 14,98 Mio. EUR

Architekt: Stefan Ludes Architekten, Berlin


Baubeschreibung

Das Hauptgebäude der Klinik für Psychiatrie der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist ein dreiteiliges Gebäude, welches im Jahr 1879 vom Architekturbüro Gropius & Schmieden aus Berlin als Mauerwerksbau mit Klinkerfassade errichtet wurde. Seinerzeit war es als Psychiatriebau wegweisend für Deutschland. In den 50er Jahren wurden die Gebäudezwischenräume durch Verbindungsbauten geschlossen. An Stelle eines Tobhofes wurde ein Hörsaal angebaut.
Auf Grund der heutigen funktionellen und technischen Anforderungen an ein modernes Klinikgebäude ist die Durchführung umfangreicher baulicher Maßnahmen erforderlich.
Vor dem Giebel des Ostflügels wird als separater Baukörper ein neuer Hörsaal mit einer Kapazität von 144 Plätzen angeordnet. Dieser wird aus zwei räumlich gekrümmten Wandscheiben aus Stahlelementen gebildet, die vom Dach durch ein Oberlichtglasband gestalterisch getrennt sind. Der bisherige funktional und brandschutztechnisch unzurei-chende Hörsaal und die nachträglich errichteten Verbindungsbauwerke werden abgerissen. Die drei Gebäude werden durch neue Verbinder mit einer Glasfassade zusammengeschlossen.
Die im Westteil des Hauptgebäudes angeordneten Stationen der Psychiatrischen Klinik mit Sechsbettzimmern erhalten Ein- bis Dreibettzimmer mit zugeordneten Nasszellen. Auf den Mittel- und Ostflügel kon-zentrieren sich die Seminar-, Forschungs-, Untersuchungs-, Funktions-, Dienst- und Arzträume sowie die Polikliniken. Die Haupteingangshalle im Mittelflügel wird denkmalpflegerisch/konservatorisch untersucht und saniert. Nach historischem Befund erfolgt die Restaurierung der Backstein- und Klinkerfassaden. Die neu gestalteten Außenanlagen sind dem erweiterten Gebäudekomplex und einer zeitgemäßen medizini-schen Konzeption angepasst.
Nach Abschluss der Baumaßnahme wird das Haus wesentlich höhere funktionale, bauphysikalische und gestalterische Qualitäten aufweisen und optimal sowie barrierefrei nutzbar sein.

Zeitablauf

08/2002 - Bedarfsanforderungen genehmigt
11/2002 – 06/2003 Erarbeitung der Haushaltsunterlage-Bau
01/2005 – 08/2005 Erarbeitung der Ausführungsplanung
11/2005 – 06/2008 voraussichtlicher Realisierungszeitraum

TMBV, September 2005

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Friedrich-Schiller-Universität Jena; Institut für Anorganische und Analytische Chemie - Neubau Laborgebäude

Grundriss Ansicht
Erdgeschossgrundriss und Ansicht

Bauwerksart: Institutsgebäude für Lehre und
Forschung
Hauptnutzfläche: 3.420 m²
Zuständiges Bauamt: Staatsbauamt Gera
Gesamtbaukosten: 18,14 Mio. EUR

Architekt: Planungsbüro Rohling AG, Jena



Baubeschreibung

Die Räume des Chemischen Institutes sind derzeit über das gesamte Stadtgebiet Jenas verteilt und weisen erhebliche Mängel bei Arbeits-schutz- und Sicherheitsbestimmungen auf. Aus diesen Gründen soll das Institut an einem Standort in einem Neubau Am Steiger 3 konzentriert werden, der gleichzeitig dem Ausbildungsbedarf mit 150 flächenbezo-genen neuen Studienplätzen für die Anorganische und Analytische Chemie Rechnung trägt.
Aus zahlreichen städtebaulichen Varianten entwickelte sich der Entwurf eines mäanderförmigen Baukörpers, der sich sowohl zur Hauptstraße als auch zum Hofbereich orientiert und die auf dem Grundstück vorhan-denen Institutsgebäude harmonisch zu einem campusartigen Ensemble zusammenfasst. Der Neubau besteht aus einem fünfgeschossigen Labortrakt, einem dreigeschossigen Gebäudeteil mit Chemikalienlagern im Erdgeschoss sowie Büro- und Seminarräumen im ersten und zwei-ten Obergeschoss sowie einem Hörsaal. Darunter befinden sich die Technikzentralen. Das zentral angeordnete Foyer verbindet die einzel-nen Gebäudeteile miteinander.
Die starke Hanglage macht umfangreiche Baugrundarbeiten erforder-lich; zwei Geschosse des Lager- und Bürobereiches werden unter dem Geländeniveau in den Hang integriert. Der Labortrakt wird als Lochfas-sade ausgebildet, das Foyer und der Bürobereich erhalten großflächige Fassadenöffnungen.
Die Laborarbeitsplätze erfordern eine umfangreiche Versorgung mit Medien, z.B. Druckluft, Argon, Stickstoff, Sauerstoff, Wasserstoff und Helium. Ein Forumplatz, Stellplätze für PKW, eine Anlieferzone, Zufahr-ten für Feuerwehr sowie Wege und Grünflächen sind Bestandteil der Außenanlagen und Freiflächen.


Zeitablauf

03/2005 Bedarfsanforderungen genehmigt / Planungsauftrag erteilt
08/2005 Haushaltsunterlage-Bau aufgestellt

TMBV, September 2005

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Friedrich-Schiller-Universität Jena; Institut für Altertumsforschung, Fürstengraben 25 - Umbau/Sanierung und Treppenhausbau

Ansicht Mit Turm

Bauwerksart: Institutsgebäude für Lehre und Forschung
Hauptnutzfläche: 891 m²
Zuständiges Bauamt: Staatsbauamt Gera
Gesamtbaukosten: 3,2 Mio. EUR

Architekt: Dr. Janorschke und Partner, Weimar



Baubeschreibung

Das seit 2000 leerstehende Gebäude am Fürstengraben 25 gehört zu den ältesten Bauten Jenas. Es wurde 1544 errichtet und steht unter Denkmalschutz. Fehlnutzung und Leerstand führten dazu, dass sich das Haus in einem desolaten Zustand befindet.
Nach der Sanierung soll es als Institutsgebäude für die Altertumswissenschaften der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena genutzt werden.
Eine Hauptaufgabe der Baumaßnahme ist die dauerhafte Sicherung und Ertüchtigung der Konstruktion. Das verschlissene und brandschutztechnisch nicht zulässige innenliegende Treppenhaus wird zurück gebaut. Ein neuer Treppenhausanbau mit integriertem Personenaufzug erschließt daher künftig alle Etagen. Er bildet einen architektonischen Kontrapunkt zur historischen Fassade des Hauses und setzt im denkmalgeschützten Ensemble einen modernen Akzent.
Das historische Kellergewölbe wird gesichert und als Ausstellungsraum genutzt. Das Raumgefüge in den Geschossen soll weitgehend erhalten bleiben; die technische Ausrüstung des Gebäudes wird im Interesse der zu erhaltenden Bausubstanz auf das Notwendige beschränkt.
Aufgrund unzureichender Gründung und nicht gewährleisteter Tragfähigkeit des Baugrundes sind umfangreiche Unterfahrungsarbeiten erforderlich. Der Westgiebel wird statisch-konstruktiv erneuert, ebenso das unterdimensionierte und erheblich geschädigte Satteldach.


Zeitablauf

01/2003 Bedarfsanforderungen genehmigt / Planungsauftrag erteilt
04/2004 Haushaltsunterlage-Bau aufgestellt

TMBV, September 2005

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Klinikum der Friedrich-Schiller-Universität Jena; Verschiedene Brandschutzmaßnahmen in Klinik und Institutsgebäuden

Brandschutzma Nahmen

Bauwerksart: Klinik- und Institutsgebäude
Zuständiges Bauamt: Staatsbauamt Gera
Gesamtbaukosten: 11,20 Mio. EUR



Baubeschreibung


Fast im gesamten Altbestand des Klinikums der Friedrich-Schiller-Universität Jena bestehen heute noch Brandschutzdefizite. Dies betrifft beispielsweise den Komplex der Klinik für Innere Medizin in Jena-Lobeda sowie in der Innenstadt die Radiologische Klinik, die Hals-Nasen-Ohren Klinik, die Augenklinik, die Kinderklinik, die so genannten Holzmarktinstitute und das Personalwohnheim im Spitzweidenweg. Bis auf die letzteren beiden sollen die Kliniken perspektivisch im zweiten Bauabschnitt des Klinikumsneubaus in Jena-Lobeda untergebracht werden.
Aus Sicherheitsgründen werden daher bei den entsprechenden Liegen-schaften - unabhängig vom Sanierungsbedarf anderer Bereiche - zur-zeit zahlreiche Maßnahmen zur Behebung dieser Brandschutzmängel durchgeführt. Dabei müssen vor allem die Flucht- und Rettungswege so hergerichtet werden, dass durch die Schaffung von Brand- und Rauch-abschnitten sowie des notwendigen zweiten Fluchtweges eine sichere Evakuierung von Personen und der effektive Einsatz der Feuerwehr im Brandfall gewährleistet ist.
In Abstimmung mit dem Amt für Feuerwehr, Rettungswesen und Katast-rophenschutz werden nach dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit die not-wendigsten Maßnahmen festgelegt, wie z.B. Einbau von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Verkürzen der Fluchtwege, Einbau von feuer-hemmenden Unterhangdecken im Bereich der Flucht- und Rettungswe-ge, Abschottung der haustechnischen Anlagen, Einbau oder Erweite-rung von Brandmeldeanlagen.
Die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen muss meistens unter lau-fendem Klinikums- bzw. Institutsbetrieb erfolgen. Dies hat eine längere Bauzeit zur Folge und stellt hohe Anforderungen an die Toleranz und Kompromissbereitschaft aller Beteiligten. Sowohl von den Ausführen-den als auch von den Nutzern ist gegenseitige Rücksichtnahme und intensive Abstimmung notwendig.


Übersicht

Klinik Innere Medizin Lobeda (KIM) - 5,164 Mio.EUR
fertig gestellt

KIM Verbinder, FW-Aufzug - 1,117 Mio.EUR
fertig gestellt

Radiologische Klinik, Haus II - 0,211 Mio. EUR
fertig gestellt

HNO-Klinik, Westflügel - 1,012 Mio. EUR
fertig gestellt

Institut für Physiologie - 0,382 Mio. EUR fertig gestellt

Augenklinik, Bachstraße - 1,006 Mio. EUR
in Durchführung

Institut für Anatomie - 0,620 Mio. EUR
in Durchführung

Kinderklinik, Poliklinikgebäude -0,992 Mio. EUR AFU-Auftrag
Personalwohnheim -0,241 Mio. EUR AFU-Auftrag
Holzmarktinstitute Nonnenplan -0,307 Mio. EUR AFU Auftrag
Kinderklinik, EEG-Gebäude -0,050 Mio. EUR Planung
Institut Humangenetik -0,100 Mio. EUR Planung


Zeitablauf

ab 07/1997 fortlaufend in Bestandsgebäuden
bis voraussichtlich Ende 2010

TMBV, September 2005

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