Thüringer Abfallbilanz für 2017

In Thüringen nehmen die Landkreise und kreisfreien Städte (Kommunen) die Aufgaben als öffentlich rechtliche Entsorgungsträger wahr. Das heißt, sie sind dafür verantwortlich, dass der Müll eingesammelt und entsorgt wird. Um diese Aufgabe zu erfüllen, haben sich die Kommunen zum Teil zu Abfallzweckverbänden zusammengeschlossen. Jedes Jahr stellen sie eine Bilanz ihrer Arbeit auf: Welche Abfälle gab es? Wo kamen sie her? Wie wurden sie entsorgt? 
Basierend auf diesen Abfallbilanzen stellen wir hier die wichtigsten Tendenzen in der kommunalen Abfallwirtschaft 2017 dar. Der ausführliche Bericht ist online abrufbar: www.thueringen.de/mam/th8/tlug/content/abt_1/download/abfallbilanz_2017.pdf

Es werden nur die Abfälle betrachtet, die den Kommunen entsprechend ihrer jeweiligen Abfallsatzung überlassen wurden. Der Bericht enthält somit keine Angaben zu Abfällen, die die Kommunen von der Entsorgung ausgeschlossen haben oder die außerhalb der kommunalen Abfallwirtschaft privatwirtschaftlich verwertet wurden. Ergänzend sind die über die Dualen Systeme erfassten Wertstoffe und die insgesamt entsorgten Bau- und Abbruchabfälle dargestellt. Um die Abfallmengen pro Einwohner zu berechnen, greift der Bericht auf die Einwohnerzahlen der amtlichen Statistik zum 30.06.2017 zurück.

2017: Insgesamt mehr Abfälle als im Vorjahr
Im Jahr 2017 wurden den Kommunen 1.518 Tausend Tonnen Abfälle von privaten Haushalten und Kleingewerben überlassen. Gegenüber 2016 (1.499 Tausend Tonnen) bedeutet das eine Zunahme um 19 Tausend Tonnen bzw. 1 Prozent.
Wie in den Vorjahren wurden in 2017 deutlich mehr Wertstoffe getrennt erfasst (544 Tausend Tonnen (253 kg/Einwohner) Papier/Pappe, Glas, Verpackungen, Grün- und Bioabfälle, Elektroaltgeräte) als Restabfälle entsorgt (417 Tausend Tonnen (194 kg/Einwohner) Hausmüll, Sperrmüll, hausmüllähnliche Gewerbeabfälle).

Hausmüllmenge auf konstantem Niveau
Die Hausmüllmenge – das ist die Abfallmenge, die durch die öffentliche Müllabfuhr in der schwarzen Tonne eingesammelt wird, blieb 2017 auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres. Mit 145 Kilogramm pro Einwohner (kg/Einwohner) liegt der Durschnitt damit leicht unter dem der vergangenen zehn Jahre (148 kg/Einwohner) und deutlich unterhalb des Bundesdurchschnitts (Bundesdurchschnitt 2016: 159 kg/Einwohner).

Mehr Kompost und Energie aus Bio- und Grünabfällen
Gegenüber dem Vorjahr ist die Menge der getrennt erfassten Bio- und Grünabfälle erneut spürbar gestiegen. 2017 sammelten die Thüringerinnen und Thüringer 112 kg/Einwohner in ihren braunen Tonnen und in den Grüngutcontainern. Das sind 6 Kilogramm oder 5 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Bio- und Grünabfälle werden zu Kompost aufbereitet und direkt zur Bodenverbesserung und zu Düngezwecken eingesetzt oder Pflanzerden beigefügt. Der Kompost ersetzt den Torf, der ansonsten als Basis für Pflanzerden verwendet wird. Das trägt zum Schutz der Moore mit ihrer wichtigen Funktion für Natur- und Klimaschutz (CO2-Speicher) bei.

Die Menge der biologischen Abfälle kann in den kommenden Jahren noch erhöht werden, wenn noch mehr Küchenabfälle ohne Fremdstoffe in der Biotonne landen. Dazu müssen alle Kommunen ihren Bürgerinnen und Bürgern die Biotonne oder eine vergleichbar wirksame Erfassungsmöglichkeit anbieten.
Im Idealfall werden die Bioabfälle sogar mehr als nur zur Kompostierung genutzt: Bei ihrer Vergärung entsteht Biogas, das in Strom und Wärme umgewandelt wird. Die Vergärungsreste werden dann kompostiert. Einige Kommunen setzten das bereits um. So wurden beispielsweise in den beiden kommunalen Trockenfermentationsanlagen Erfurt und Nordhausen in 2017 zusammen 3,2 Mio. m³ Biogas erzeugt. Nach Deckung des Eigenstromverbrauchs der Anlagen konnten rund 5.700 MWh in das Stromnetz abgegeben werden. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von 1.800 Haushalten.

Gegenwärtig wird im Auftrag des Umweltministeriums und in Abstimmung mit dem Thüringischen Landkreistag und dem Gemeinde- und Städtebund Thüringen eine Studie zur hochwertigen Verwertung von Bioabfällen in Thüringen durchgeführt (Bioabfallstudie). Ziel ist es, den kommunalen Aufgabenträgern Wege zu einer optimierten Erfassung und Verwertung von Bioabfällen aufzuzeigen, und zwar für Biogut (mit der Biotonne gesammelte Küchen- und zum Teil Gartenabfälle) und für Grüngut (Gartenabfälle, meist über Annahmestellen gesammelt). Neben der stofflichen Verwertung (Kompost, Pflanzerden) soll die bessere energetische Nutzung (Vergärung zu Biogas; dezentrale energetische Verwertung holziger Anteile) im Blickpunkt stehen.

Geschlossener Kreislauf für Papier und andere trockene Wertstoffe
Die beste Voraussetzung, werthaltige Stoffe in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen, ist deren möglichst sortenreine Erfassung. Das funktioniert in Thüringen seit Jahren gut bei den sogenannten „trockenen Wertstoffen“ – dazu zählen vor allem Papier, Pappe und Karton, Glas und Leichtverpackungen. Durchschnittlich sammelte jeder Thüringer davon 141 Kilogramm. Das sind 2 Kilogramm mehr, als im Vorjahr.

Während Leichtverpackungen und Glas auf privatwirtschaftlicher Basis durch die dualen Systeme eingesammelt und verwertet werden, wird die Sammlung von Papier, Pappe und Karton  von den Kommunen organisiert. Bei der Finanzierung der Sammlung und bei der nachfolgenden Verwertung beteiligen sich aufgrund der anteilig enthaltenen Verpackungen aus Karton und Pappe auch die dualen Systeme. Altpapier stellt mit 64 kg/Einwohner bzw. absolut mit 138 Tausend Tonnen nach den biologischen Abfällen die größte Wertstofffraktion dar.

Verwertung der Abfälle
Die kommunal erfassten Abfälle wurden überwiegend recycelt oder zur Energiegewinnung genutzt. Je nach Abfallart geschah dies in unterschiedlichen Verfahren:

  • Die getrennt erfassten „trockenen“ Wertstoffe (Papier/Pappe/Karton, Glas und Leichtverpackungen) wurden sortiert und zum Großteil wiederverwertet, die biologischen Abfälle kompostiert oder zur Erzeugung von Biogas genutzt.
  • Bei den Restabfällen (Haus- und Sperrmüll und hausmüllähnliche Abfälle aus dem Gewerbe) wurden etwa zwei Drittel (67%) verbrannt und die daraus gewonnene Energie genutzt. Die drei kommunalen Verbrennungsanlagen in Thüringen gaben 2017 zusammen ca. 470.000 MWh/a an das Stromnetz ab, soviel wie 147.000 Durchschnittshaushalte jährlich an Strom verbrauchen.
  • Den Kommunen überlassene Bauabfälle wurden vor allem im Deponiebau als Baumaterial wieder verwendet und nicht verwertbaren Anteile auf speziellen Deponien abgelagert.

Was geschieht mit den getrennt erfassten Verpackungen?
Für die getrennte Erfassung und Entsorgung der Verpackungen wurde bereits in den 1990er Jahren bundesweit ein zusätzliches privatwirtschaftliches System eingerichtet, das neben der kommunalen Entsorgung besteht. Dieses System wird deshalb als „duales System“ bezeichnet. Hersteller und Händler müssen sich daran beteiligen. Das heißt, sie bezahlen die von den dualen Systemen organisierte Sammlung und Verwertung von Verkaufsverpackungen. Diese läuft wie folgt ab:

Zunächst sammeln Entsorgungsunternehmen im Auftrag der dualen Systeme die Leichtverpackungen bei den Haushalten und bei den Wertstoffhöfen ein. Dann ordnen sie die Kosten der Sammlung als auch die erfassten Mengen anteilsmäßig den verschiedenen konkurrierenden dualen Systemen zu. Die dualen Systeme lassen „ihre“ Leichtverpackungen zu speziellen Sortieranlagen transportieren und dort trennen. Weißblech, Aluminium, Getränkekartons und die verschiedenen getrennten Kunststoffarten (PE, PP, PET, PS) werden stofflich wiederverwertet, sprich recycelt. Weißblech und Aluminium werden eingeschmolzen und gelangen als Rohstoffe zurück in den Produktionsprozess. Aus reinen Kunststoffen werden Kunststoffgranulate, aus denen neue Produkte hergestellt werden. Das betrifft etwa die Hälfte der Kunststoffe aus dem gelben Sack oder der gelben Tonne.

Sortierreste werden in Ersatzbrennstoff-Kraftwerken, in Zementwerken und teilweise auch in Müllverbrennungsanlagen verbrannt. Die daraus gewonnene Energie ersetzt andere Energieträger wie z. B. Heizöl. Die Verbrennung wird deshalb auch als „energetische Verwertung“ bezeichnet.

Durch das neue Verpackungsgesetz, das am 1. Januar 2019 in Kraft tritt, soll noch mehr Kunststoff recycelt werden. Dafür wird die Recyclingquote für Plastikverpackungen von derzeit gut 36 Prozent auf 58,5 Prozent im nächsten Jahr und 63 Prozent 2022 erhöht. Um diese höheren Anforderungen erfüllen zu können, wurde und wird überall in Deutschland in die Modernisierung der bestehenden Sortieranlagen für Leichtverpackungen investiert.

Sieben Kilo Elektroaltgeräte pro Einwohner
Elektroaltgeräte enthalten wertvolle Metalle und andere Stoffe, die wiederverwendet werden können. Das schont Ressourcen und Umwelt. Elektrogeräte enthalten oft aber auch Schadstoffe. Diese gefährden bei nicht fachgerechter Entsorgung Gesundheit und Umwelt. Deshalb dürfen Elektroaltgeräte nicht im Restabfall landen, sondern müssen getrennt entsorgt werden – etwa bei den Wertstoffhöfen. In Thüringen waren das 2017 ca. sieben Kilogramm/Einwohner und damit genauso viel wie im Vorjahr. Obwohl der Bundesgesetzgeber bereits seit Mitte 2016 neben dem Handel auch die Kommunen zur Rücknahme verpflichtet hat, landen immer noch zu viele kleine Elektrogeräte im Hausmüll. Deshalb ist es wichtig, Strukturen zu schaffen, die eine bürgerfreundliche Rückgabe von Elektrokleingeräten ermöglichen. Für Thüringen haben wir uns bei der Sammlung von Elektrokleingeräten deshalb an den bewährten Standards der Schadstoff-Kleinmengensammlung orientiert. Wenn nicht genügend Rücknahmemöglichkeiten des Handels verfügbar sind, haben die Kommunen gut erreichbare Abgabemöglichkeiten nach den Standards der Schadstoff-Kleinmengensammlung zu schaffen.

Die getrennte Erfassung von Bauabfällen ist eine Chance
340 Tausend Tonnen Bauabfälle wurden den Kommunen 2017 zur Entsorgung überlassen. Das ist jedoch nur ein Bruchteil dessen, was an Bau- und Abbruchabfällen insgesamt pro Jahr entsorgt wird: 7 Millionen Tonnen. Diese Abfallmenge wird überwiegend privatwirtschaftlich entsorgt. Der Anteil der Verwertung liegt dabei seit Jahren konstant über 90 Prozent.

Die Aufbereitung in Recyclinganlagen zu Baustoffen für den Straßen- und Tiefbau macht dabei ca. 1/4 aus. Eine Verwendung recycelter Gesteinskörnungen im Hochbau spielt in Thüringen bisher keine nennenswerte Rolle. Um hier echte Kreisläufe zu schließen sind noch weitere Anstrengungen nötig. Für die Rückführung in den Baustoffkreislauf müssen Baumaterialien beim Gebäudeabbruch möglichst getrennt erfasst werden. Das erleichtert das anschließende Recycling. Mit der Verabschiedung der Gewerbeabfallverordnung am 1. August 2017 hat der Bundesgesetzgeber eindeutig zugunsten des Recyclings entschieden, auch wenn die Abrisskosten dadurch steigen. Die Verordnung sieht jetzt vor, dass außer den bereits bisher getrennt zu sammelnden Fraktionen Glas, Kunststoffe und Metalle, auch andere Baustoffe wie Dämmmaterialien, Bitumengemische, Beton, Ziegel, Fliesen und Baustoffe auf Gipsbasis getrennt zu erfassen und vorrangig zu recyceln sind.

Anschließend sind die Baustoffe so aufzubereiten, dass sie den in der Bauwirtschaft geltenden Normen nachweislich entsprechen. Damit das wirtschaftlich gewährleistet werden kann, müssen die Abnehmer bereit sein, die durch Recycling gewonnenen hochwertigen Baustoffe bei Ihren Bauprojekten vorrangig zu verwenden. Hier stehen wir in Thüringen noch am Anfang einer Entwicklung: Ein Dialog zwischen allen Handelnden kann erfolgversprechend sein.

Für die Bau- und Abbruchbranche bedeutet das zunächst erhebliche logistische Herausforderungen. Dieser Aufwand kann jedoch echtes Recycling enorm erleichtern. Das wird bei den nachgefragten Materialien am besten gelingen. Hier sind die großen Auftraggeber – vor allem die öffentliche Hand – in der Verantwortung, qualitätsgerechten Recyclingbaustoffen eine echte Chance zu geben.

Deutlich mehr Gipsabfälle dem Recycling zugeführt
Thüringen verfügt über verschiedene Vorkommen an Baurohstoffen, deren Abbau naturgemäß die ursprüngliche Landschaft verändert. Das kann so weit führen, dass einzigartige Naturlandschaften – wie die Gipskarstregion im Südharz – nach und nach verschwinden. Die Rückführung von Gips in den Baustoffkreislauf ist ein Beitrag dazu, solche Schätze zu bewahren. In Thüringen wollen wir deshalb für die Baustoffe auf Gipsbasis noch einen Schritt weiter gehen als der Bundesgesetzgeber und insbesondere diejenigen Gipsabfälle getrennt erfassen, die bereits jetzt einem Recycling gut zugänglich sind.

Für das Recycling von Gipskartonplatten und deren Aufbereitung zu Gips für die Gipsindustrie stehen in Deutschland bereits Anlagen und Abnehmer zur Verfügung. Diese sind aber mit den bisher aus dem Bauabfallaufkommen zurück geführten Gipskartonplatten nicht ausgelastet. Die Menge der aus Thüringen dem Gipsrecycling zugeführten Gipskartonabfälle hat sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 900 t auf 3000 t erhöht. Die konsequente Getrenntsammlung, die einige Kommunen bereits vornehmen, ist ein Grund für diese erfreuliche Entwicklung. Weitere Recyclingpotentiale können hier ausgeschöpft werden, wenn Kommunen auf Wertstoffhöfen, an Recyclinganlagen oder Deponien zusätzliche Möglichkeiten zur getrennten Erfassung von Gipskartonplatten schaffen.

Das Umweltministerium unterstützt das verstärkte Gipsrecycling mit landesrechtliche Vorgaben. So haben wir im Thüringer Ausführungsgesetz zum Kreislaufwirtschaftsgesetz (ThürAGKrWG) die Pflichten der öffentlichen Hand in ihrer Vorbildfunktion weiter konkretisiert. Hier verpflichten wir öffentliche Auftraggeber zum Beispiel, bereits in der Planung und Leistungsbeschreibung von Bauvorhaben Recyclingbaustoffen den Vorzug zu geben. Damit ist die formale Voraussetzung geschaffen, Recyclingbaustoffe bei der Vergabe öffentlicher Bauaufträge stärker zu berücksichtigen.

Ein weiteres Beispiel ist der Nachhaltigkeitsplan des TMUEN 2018 – 2020. Dort ist das Ziel verankert, die Rohstoffproduktivität bis 2020 zu steigern. Das schließt das Recycling von Bauabfällen ein. Eine konkrete Maßnahme ist das Fördern von Innovationen, z. B. über den Thüringer Energieeffizienzpreis. Das soll Erfolge medial sichtbar machen und zum Nachmachen anregen. Seit 2017 können sich Unternehmen, Kommunen und Institutionen bewerben, die in den vergangenen fünf Jahren ein Effizienzprojekt in Thüringen umgesetzt haben. Die Rohstoffeffizienz und das Recycling sind wichtige Teilbereiche der Energieeffizienz.

Landesabfallwirtschaftsplan fortgeschrieben
Der Landesabfallwirtschaftsplan wurde 2018 von der TLUG fortgeschrieben und umfasst einen zehnjährigen Planungszeitraum bis zum Jahr 2027. Als Planungsinstrument trägt er dazu bei, die Abfallwirtschaft im Land zu einer Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft weiter zu entwickeln.

Der Plan gibt konkrete Ziele für die Abfallvermeidung, die Wiederverwendung und für die Bewirtschaftung einzelner Abfallkategorien vor. Ebenso definiert er Ziele für die Organisation der Abfallbeseitigung insgesamt. Im Weiteren werden die bisherigen Mengen der einzelnen Abfallströme und deren Entsorgungswege dargestellt, künftige Entwicklungen prognostiziert und im Ergebnis die zur Gewährleistung der Entsorgungssicherheit im Planungszeitraum vorgesehenen Maßnahmen der Abfallbewirtschaftung bewertet. Der Plan steht auf der Internetseite der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie im Bereich Abfallwirtschaft zum Download bereit: www.thueringen.de/th8/tlug/umweltthemen/abfallwirtschaft/abfallbilanz/index.aspx

Thüringen hat ausreichende Kapazitäten
Nach den Landesabfallwirtschaftsplanung 2017 sind in Thüringen ausreichend Abfallbehandlungs- und -beseitigungskapazitäten vorhanden bzw. durch die Kommunen vertraglich gebunden. So besteht Entsorgungssicherheit im Prognosezeitraum und darüber hinaus. Ebenso werden die vorhandenen Deponiekapazitäten als angemessen angesehen und sollen bevorzugt kooperativ genutzt werden. Zum Planungsstand war das Inkrafttreten einer Ersatzbaustoffverordnung des Bundes noch nicht absehbare. Verändern sich dadurch die Rahmenbedingungen für die Verwertung mineralischer Abfälle, ist ein Mehrbedarf an Deponieraum für gering belastete mineralische Abfälle nicht auszuschließen. Der Landesabfallwirtschaftsplan lässt hier die Möglichkeit ergänzender Planungen der Kommunen offen.

Abfallbilanz 2017 (11.4 MB)
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