Netzausbau und -anpassung

Um dem verstärkten Netzausbaubedarf Rechnung zu tragen, hatte der Bund zunächst das Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) vom 21.08.2009 erlassen, das die energiewirtschaftliche Notwendigkeit für bestimmte Leitungsverbindungen in Deutschland - darunter auch die über den Thüringer Wald und Rennsteig verlaufende 380 kV SWK-Leitung von Lauchstädt bei Halle  nach Schweinfurt - verbindlich feststellt. Das EnLAG umfasst den Netzausbau von insgesamt 1.834 Kilometern in Deutschland.

Mit der Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) in 2011 wurde mit dem Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) vom 28.07.2011 eine Verfahrensweise übernommen, die an die Verkehrswegeplanung im Bundesfernstraßenbereich angelehnt ist. Danach erstellen die vier Übertragungsnetzbetreiber, die 50Hertz Transmission GmbH (50Hertz), Amprion GmbH, Tennet TSO GmbH (TenneT) und TransnetBW GmbH, jährlich einen Netzentwicklungsplan, den sie der Bundesnetzagentur zur Bestätigung vorlegen. Der bestätigte Netzentwicklungsplan dient dann als Grundlage für das Bundesbedarfsplangesetz, das die Netzausbauprojekte verbindlich festschreibt. Die sog. Bundesfachplanung erfolgt durch die Bundesnetzagentur (BNetzA). Bei der Bundesfachplanung handelt es sich um ein zentralisiertes Raumordnungsverfahren für Energieleitungen das der Länderhoheit damit entzogen ist.

Das erste Bundesbedarfsplangesetz wurde vom Deutschen Bundestag am 23.07.2013 beschlossen.

Weitere Informationen zum Netzausbau sind auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie veröffentlicht.

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