30.05.2013
Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz

Medieninformation

ACHTUNG SPERRFRIST: 30.05.2013, 14.30 Uhr !!!

Ländliche Entwicklung mit schnellem Internet unterstützen

Schwallungen und Zillbach ans Breitbandnetz angeschlossen

Zwei weitere weiße Flecken der Breitband-Versorgung verschwinden von der Thüringer Landkarte: Zusammen mit den Bürgermeisterinnen und einem Vertreter der Deutschen Telekom AG hat Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz heute das Breitbandnetz für Schwallungen und Zillbach (Landkreis Schmalkalden Meiningen) offiziell freigeschaltet. „Das Internet trägt erheblich zur Entwicklung unserer ländlichen Räume bei. Gute Verbindungen entscheiden über Unternehmensansiedlungen, vernetzen die Einwohner mit dem Rest der Welt und erleichtern Touristen die Orientierung“, sagte der Minister heute in Schwallungen.

Rund 700 Haushalte und Unternehmen in beiden Ortsteilen können ab sofort Anschlüsse mit Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s beauftragen. Die umfangreichen Arbeiten – Planung, Bestellung sowie Montage und Schaltarbeiten – sind jetzt abgeschlossen. Um die Bürgerinnen und Bürger in den beiden Ortsteilen der Gemeinde Schwallungen mit Breitband zu versorgen, hat die Deutsche Telekom vier Knotenpunkte aufgebaut und rund sechs Kilometer Glasfaserkabel neu verlegt. Die Gesamtinvestitionen der Deutschen Telekom bezuschusste der Freistaat mit Bundes- und Landesmitteln von rund 64.500 Euro, die Gemeinde Schwallungen musste nur etwa 7.000 Euro zahlen.
 
Minister Reinholz lud weitere Gemeinden ein, die Förderung zur Breitband­versorgung ländlicher Räume zu nutzen. „Mit zehn Prozent Eigen­finanzierung und einer Bedarfsumfrage hält sich der Aufwand für die Kommunen in Grenzen. Der Gewinn für Bürger und Gäste ist jedoch immens“, sagte Reinholz. Für die Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume stehen 2013 in Thüringen rund 900.000 Euro zur Verfügung.
 
Hintergrund
Von 2008 bis 2012 förderte der Freistaat die ländliche Breitbandversorgung mit 4,3 Millionen Euro. Förderfähig sind Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern, die als unterversorgt gelten. Anträge sind bei dem jeweils zuständigen Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung zu stellen. Alle wichtigen Informationen zum Förderprogramm finden sich im Internet unter http://www.thueringen.de/de/landentwicklung/aufgaben/entwicklung/breitbandversorgung/ sowie generelle Informationen zur Breitbandförderung in Thüringen unter http://www.thüringen-online.de

 

Anne Holl

Stellv. Pressesprecherin

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