Infrastrukturgeologie

Auf Grundlage der durch den Geologischen Landesdienst der TLUG vorgehaltenen und erarbeiteten Kenntnisse zur Geologie sowie zu angewandten Fragestellungen der Hydrogeologie, der Ingenieurgeologie, der Rohstoffgeologie, der Bodengeologie etc. werden geowissenschaftliche Stellungnahmen gefertigt, die im Rahmen der Raumordnung, Landesplanung und Bauleitplanung und von Genehmigungsverfahren erforderlich sind. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Wahrnehmung der Aufgaben des Geologischen Landesdienstes der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie als Träger öffentlicher Belange.
Seit der Gründung des Geologischen Landesdienstes im Jahre 1991 wurden für Thüringen 13.104 infrastrukturgeologische Stellungnahmen erarbeitet. Im Jahr 2011 sind 492 Vorgänge registriert, wiederum eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr.
Die Landesplanung betrafen 76 Stellungnahmen. Schwerpunkte bildeten Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren (31), Flurbereinigungsverfahren/Agrarstrukturelle Planungen (10) und Genehmigungsverfahren für alternative Energiegewinnungsanlagen (9).
Im Rahmen der kommunalen Bauleitplanung sind 350 Stellungnahmen registriert, davon 38 zu Flächennutzungsplänen sowie Stadt- und Dorferneuerungsplanungen, 166 zu Industrie- und Mischgebieten, 101 zu Wohngebieten, 10 zum Straßen-, 13 zum Brücken- und 9 zum Rad- und Wanderwegebau.

Geowissenschaftlicher Naturschutz, Geotope und Geoparks

Geotopkataster

Im Geologischen Landesdienst wird der Geotopkataster des Freistaates Thüringen geführt (siehe auch Thüringer Naturschutzgesetz vom 15.07.2003, § 23, Abs. 3). Die homogenisierten Daten werden in einer Oracle-Datenbank vorgehalten, derzeit sind über 750 Geotope erfasst.
Auch im Hinblick auf die geplante Präsentation der Geotope auf der Homepage der TLUG wurden die Angaben vieler Geotope aktualisiert und bewertet. Im Jahr 2012 werden die Geotope mehrerer Kreise im Internet verfügbar sein.
Eine besondere Stellung innerhalb der Thüringer Geotope nehmen jene ein, denen 2006 das Prädikat Nationaler Geotop verliehen wurde. Im Ergebnis eines Wettbewerbs, ausgerufen von der Akademie der Geowissenschaften zu Hannover e. V, zu dem über 180 Geotope aus allen Teilen der Bundesrepublik eingereicht worden sind, hat eine Jury unter Beteiligung der Geologischen Dienste in den Bundesländern von den eingereichten Vorschlägen insgesamt 77 als die bedeutendsten Geotope bzw. Geotoplandschaften Deutschlands ausgewählt.
Von den 14 eingereichten Thüringer Vorschlägen haben 6 Geotope das begehrte Prädikat Nationaler Geotop erhalten:
    Der Aufschluss „Lange Wand“ bei Ilfeld
    Die Travertine von Weimar und Ehringsdorf
    Die Kristallgrotte im Erlebnis Bergwerk Merkers
    Der „Bohlen“ bei Saalfeld
    Der Basaltfächer „Feldstein“ bei Themar
    Der historische Schieferbergbau in Lehesten

Link auf Bedeutende Geotope Deutschlands

Tag des GEOTOPs

Im Jahre 2002 wurde anlässlich des Jahres der Geowissenschaften zum ersten Mal ein bundesweiter Tag des GEOTOPs durchgeführt. In Anlehnung an den bereits seit Jahren etablierten „Tag des offenen Denkmals“ werden erdgeschichtliche Denkmäler vorgestellt oder überhaupt erstmals zugänglich gemacht.
Diese Veranstaltung hat seitdem in der Bevölkerung in zunehmendem Maße Resonanz gefunden. Sie erwies sich als ein viel versprechender Weg, in der breiten Öffentlichkeit Verständnis und Interesse für den Planeten Erde, die ihn formenden Entwicklungen und Prozesse sowie die Entstehung des Lebens, aber auch für die Verletzlichkeit des Systems Erde zu wecken und zu vermehren.
Im Jahr 2011 konnten im Rahmen des zehnten Tag des GEOTOPs am 18. September, bereits zum zweiten Mal unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Dr. Annette Schawan, MdB, in Thüringen insgesamt 24 Veranstaltungen angeboten werden. Diese wurden wiederum meist gut bis sehr gut besucht, auch wenn das Wetter sehr regnerisch war.
Anzumerken ist, dass 17 der 24 Veranstaltungen von den Thüringer Geoparks angeboten wurden. Ein Zeichen, dass diese in der GEO-Öffentlichkeitsarbeit eine wichtige Rolle eingenommen haben.
Erstmals wurde zum Tag des Geotops in Thüringen eine zentrale Auftaktveranstaltung durchgeführt. Im Nationalen Geotop Travertinsteinbruch Weimar-Ehringsdorf hatten sich trotz strömenden Regens insgesamt ca. 200 Besucher eingefunden.
Nach der Eröffnung durch die Präsidenten der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG), Klaus-Rainer Hoffmann, und des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA), PD Dr. habil. Sven Ostritz und den Grußworten von Frau Ursula Heinen-Esser, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesumweltministeriums und seiner Magnifizenz Prof. Dr. rer. nat. habil. Peter Scharff, Rektor der TU Ilmenau, führten die Herrn Dr. Lutz Katzschmann, Leiter des Geologischen Landesdienstes (TLUG) und Dr. Tim Schüler, Abteilungsleiter im TLDA im Beisein der Bundestagsabgeordneten Frau Antje Tillmann, des Oberbürgermeisters der Stadt Weimar, Herrn Stefan Wolf, und weiteren geladenen Gäste im Travertinsteinbruch Ehringsdorf und im Archäologischen Freigelände. Eine musikalische Begleitung erfolgte durch Schüler des Musikgymnasiums Weimar-Belvedere, auch für das leibliche Wohl der Besucher war gesorgt.

Ebenso gut besucht war die Veranstaltung zur Eröffnung des Saurier-Erlebnispfades in Georgenthal mit der ersten Führung über den Saurier-Erlebnispfad, der Enthüllung der Saurier-Modelle und einem Kinderquiz, veranstaltet vom Nationalen GeoPark Inselsberg – Drei Gleichen.

Die meisten Besucher in Thüringen waren in Sondershausen zu verzeichnen, wo rund 500 Besucher unter dem Thema „Rekultivierung einer Halde des ehemaligen Kalibergbaus“ an einer Führung auf die Kalirückstandshalde teilnahmen.
Insgesamt haben etwa 1.200 bis 1.400 Interessenten die Veranstaltungen zu diesem Tag des Geotops in Thüringen besucht. Und viele haben bereits ihr Interesse an Veranstaltungen für 2012 bekundet.

Bundsweit wurde der Tag des GEOTOP’s mittels eines Plakates beworben, welches wiederum in Thüringen gestaltet wurde. Auch besteht hier die Möglichkeit, das Plakat für die Ankündigung einzelnen Veranstaltungen zu nutzen.

Abb. 26 Plakat 2011
Größe: 1.8 MB

Auch 2012, wieder am dritten Sonntag im September, also am 16.09., wird wieder ein ähnlich umfangreiches und niveauvolles Programm für Thüringen angeboten werden. Das bundesweite Programm wird ab August unter der bekannten und sehr informativen Homepage

Tag des Geotops

zu finden sein, das aktuelle Thüringer Programm dann auch auf der TLUG-Homepage unter

TLUG-Homepage

Geoparks in Thüringen

In Geoparks soll die Bedeutung geologischer und geomorphologischer Prozesse für die natürlichen Ressourcen, aber auch für die Landnutzung, die Oberflächengestaltung sowie die Wirtschafts- und Kulturgeschichte für eine breite Öffentlichkeit erlebbar gemacht werden.
In Thüringen sind vier Geoparks fest etabliert, drei davon wurden mit dem Prädikat „Nationaler GeoPark in Deutschland“ ausgezeichnet. Im Frühjahr 2008 wurde mit dem GeoPark Thüringen Inselsberg – Drei Gleichen als erstem der Thüringer Geoparks das Prädikat Nationaler GeoPark in Deutschland verliehen, am 07. Mai 2009 folgte der Nationale GeoPark Kyffhäuser.

Nationaler GeoPark Thüringen Inselsberg – Drei Gleichen

Der GeoPark Inselsberg – Drei Gleichen ist auf Initiative mehrerer Bürgermeister im Gebiet der Drei Gleichen entstanden. Dank guter kommunaler Zusammenarbeit wurde bald der Wunsch nach einer Vergrößerung des Geoparks laut. Mit dem Anschluss der Gemeinden im Umfeld des Inselsberges bis hin zum südlichen Thüringer Wald ist der GeoPark Inselsberg – Drei Gleichen auf ca. 600 km² angewachsen. Mit der Umgestaltung des Geländes der Wasserburg Günthersleben konnte am Tag des Geotops 2008 ein Geopark-Informationszentrum eröffnet werden.

Abb. 27: GeoPark Informationszentrum

Die Gesteine und geologischen Aufschlüsse im Nationalen GeoPark Thüringen Inselsberg – Drei Gleichen bezeugen die Entwicklung Pangäas von der Entstehung vor ca. 300 Millionen Jahren im Karbon bis zum beginnenden Auseinanderbrechen vor ca. 220 Millionen Jahren im Keuper. Die ältesten Gesteine im Geopark, Schiefer und Gneise, beweisen die Zeit der Entstehung von Pangäa. Überreste oder Spuren von Lebewesen und Pflanzen, welche man heute als Fossilien auf den Schichtflächen findet, geben Einblicke in das Leben auf diesem Ur-Kontinent.

Abb. 28: „Tambacher Liebespaar“ (Museum der Natur Gotha)
Abb. 29: Grabungsstätte Bromacker (Geopark)

Das gilt für ein baumhohes Farngewächs der Rotliegendzeit (vor ca. 280 Millionen Jahren) genauso wie für ein Ammonshorn aus dem Meer der Muschelkalk-Zeit (vor ca. 240 Millionen Jahren). Anhand der Jahreszahlen ist schon erkennbar, wie vielfältig die Gesteine im Geopark sind. Gesteinsschichten aus über 100 Millionen Jahren Erdgeschichte, von der Zeit des Karbon (ca. 300 Millionen Jahre alt) bis zum Jura (ca. 190 Millionen Jahre alt) sind im kleinsten Geopark Deutschlands lückenlos vorhanden. Damit kann im Geopark eine große geologische Zeitspanne nachempfunden werden.

Thüringer Geopark

Nationaler GeoPark Kyffhäuser

Der GeoPark Kyffhäuser weist, ausgehend vom markanten Kyffhäusergebirge, nach einer Erweiterung Ende 2009 eine Fläche von ca. 833 km² auf. Er umfasst große Teile des Kyffhäuserkreises sowie Teilgebiete der Landkreise Sömmerda und Nordhausen sowie Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt.
Am 7. Mai 2009 wurden die vielfältigen Anstrengungen der Akteure belohnt und der Geopark Kyffhäuser als 12. Nationaler GeoPark in Deutschland zertifiziert.
In einem überschaubaren Landschaftsraum, der sich um die zentrale Landschaftseinheit des Kyffhäuser-Gebirges schart, kann anhand einer Vielzahl von geologischen, naturräumlichen und historischen Objekten ein Zeitraum von 500 Mio. Jahren erdgeschichtlicher Entwicklung, vom frühen Erdaltertum bis in die Gegenwart, nachvollziehbar und eindrucksvoll präsentiert werden. Das Alleinstellungsmerkmal des Geoparks umfasst zwei Aspekte:

  1. Nach mitteleuropäischen Maßstäben ausgezeichnete Aufschlussverhältnisse legen in anschaulicher, didaktisch vorzüglich verwertbarer Form stockwerksartig angeordnete Gesteinskomplexe aus allen wesentlichen geotektonischen Entwicklungsetappen Mitteleuropas frei.
  2. Der Zechsteingürtel am Südhang des Kyffhäuser-Gebirges und am Bottendorfer Höhenzug birgt zusammen mit der benachbarten Südharz-Region eine für Deutschland und Mitteleuropa einzigartige Sulfatkarst-Landschaft, die Ausgangspunkt für die wissenschaftliche Erforschung dieses Karsttyps überhaupt war.


Im Geopark Kyffhäuser wird deutlich, welche Vielzahl von Möglichkeiten zur Präsentation von Geo-Themen bestehen. Neben gut ausgeschilderten GeoPfaden, die auch in einer entsprechenden Broschüre, bereits in der zweiten Auflage, zusammengefasst vorliegen, wurden GeoBlicke gestaltet und ein besonderes Hörerlebnis geschaffen - mittels Handy lassen sich einminütige Texte zum Ortstarif abrufen. Weiterhin wurden Faltblätter zu den Geotopen, der Oberkirche in Bad Frankenhausen mit ihrem schiefen Kirchturm, der schiefer ist als der berühmte Turm in Pisa, sowie zu dem neu angelegten GeoPfad Tilleda.

Abb. 30: Tafel am GeoPfad (Geopark)
Abb. 31: GeoBlick / GeoPhone (Geopark)

Geopark Kyffhäuser

Nationaler GeoPark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen

Auch der GeoPark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen führt das Prädikat Nationaler GeoPark.

Harzregion Geopark

In diesem flächenmäßig sehr großen, sich über drei Bundesländer erstreckenden Geopark hat Thüringen mit dem nördlichen Teil des Landkreises Nordhausen nur einen vergleichsweise kleinen Anteil.
Bemerkenswert ist eine Serie von mehrseitigen Faltblättern, die vom Geopark für 18 abgegrenzte Gebiete mit Bezug zu so genannten Landmarken herausgegeben wurden und den Besuchern vielfältige Hinweise zu den Geotopen wie auch zu Geschichte und Kultur sowie zu gastronomischen Einrichtungen geben. Diese werden ständig aktualisiert und kostenlos abgegeben.
Für den thüringischen Anteil liegen die Landmarke 6 – Poppenbergturm bei Ilfeld und die Landmarke 7 Kohnstein – Thüringer Südharzrand vor.

Harzregion Geopark Landmarke 6

Harzregion Geopark Landmarke 7

Diese können auch auf der Homepage des Geoparks eingesehen werden.

Geopark „Schieferland“

Der jüngste Geopark „Schieferland“ umfasst zwei aneinander grenzende Areale in den Bundesländern Thüringen und Bayern. Von der rund 3.700 km² großen Gesamtfläche des Geoparks entfallen etwa je die Hälfte auf den thüringischen und auf den fränkischen Teil. Administrativ haben die Landkreise Saale-Orla-Kreis, Saalfeld-Rudolstadt und Sonneberg auf thüringischer Seite sowie die Landkreise Kronach, Kulmbach und Hof auf bayerischer Seite räumlichen Anteil am Geopark.
Die Fläche des Geoparks besteht im Wesentlichen aus den Arealen der Naturparke „Thüringer Schiefergebirge/ Obere Saale“ und „Frankenwald“, zu denen noch der östlichste Teil des Naturparks „Thüringer Wald“ vor allem im Landkreis Sonneberg sowie eine Reihe von Randbereichen hinzukommen.

Abb. 32: Übersichtskarte des Geoparks „Schieferland“
Größe: 564.4 kB

Das Thüringisch-Fränkische Schiefergebirge ist ein geologisch altes Gebirge. Seine günstigen Aufschlussverhältnisse gestatten einzigartige Einblicke in die geologische Geschichte des Grundgebirges und bieten viele Möglichkeiten, diese Altersepoche und ihre geologischen Prozesse (Sedimentation, Tektonik, Vulkanismus) im Gelände unter fachkundiger Anleitung nachvollziehbar zu erleben.

Abb. 33: Geotop „Steinerne Rose“ bei Saalburg

Im Geopark „Schieferland“ finden sich beispielhafte Belege für die angewandte Geologie als erlebbare Wirtschaftsgeschichte (Erzbergbau, Schiefergewinnung, Talsperren, Verkehrswege) mit Schiefergruben, die zu den größten in Europa gehören, und historischen Goldvorkommen, die zu den bedeutendsten in ganz Deutschland zählen.

Abb. 34: Technisches Denkmal Pferdegöpel im ehem. Staatsbruch

Bis zur Schaffung einer eigenen Verwaltungsstruktur sind die Naturparke Thüringer Schiefergebirge - Obere Saale auf thüringischer und Frankenwald auf bayerischer Seite federführend.

Naturpark Thür. Schiefergebirge-Obere Saale

Naturpark Frankenwald

Die neu gestaltete Homepage des Geoparks gibt einen Überblick über den Geopark und lädt zum Besuch ein.

Geopark Schieferland

Netzwerk Thüringer Geoparks

Beginnend im Jahr 2007 wurde ein Netzwerk der Geoparks in Thüringen geschaffen.
In regelmäßigen Treffen tauscht man Erfahrungen aus, entwickelt gemeinsame Projekte und sucht Möglichkeiten, Besucher gezielt auf die anderen Geoparks in Thüringen hinzuweisen. So soll ein angemessener Beitrag zur Steigerung der touristischen Nutzung geleistet werden.

Populärwissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit

Zur Popularisierung des bedeutendsten Thüringer Geotops, dem Bohlen bei Saalfeld, wurde ein Faltblatt erstellt, welches 2011 in dritter, stark überarbeiteter und aktualisierter Auflage erschienen ist.
Mit dem Ziel, einer breiten Öffentlichkeit die Bedeutung erdgeschichtlicher Bildungen und die Belange des Schutzes der Geotope nahe zu bringen, konnten in den letzten Jahren vom Geologischen Landesdienst mehrere populärwissenschaftliche Veröffentlichungen herausgegeben werden – so zu Geologie und den Geotopen in Weimar und Umgebung, zur Goetz-Höhle Meiningen und zum Gold in Thüringen oder unter dem Titel Thüringen Untertage – Ein Exkurs zu Schauhöhlen, Besucherbergwerken und GeoMuseen.

Kataster des Altbergbaus

Um den Schutz von Mensch, Natur und Umwelt, die Gewährleistung der Planungssicherheit der Träger öffentlicher Belange, aber auch Aussagen zu ingenieurgeologisch-geotechnischen und hydrogeologischen Problemstellungen zu ermöglichen, führen das Thüringer Landesbergamt Gera und der Geologischer Landesdienst den Kataster des Altbergbaus in Thüringen.
Im 3. Quartal 2010 wurde die Portierung der ACCESS-Anwendung nach ORACLE abgeschlossen und somit die Voraussetzung für die umfangreiche Detailerfassung geschaffen.
Die Datenbank umfasst über 1.550 Objekte des Altbergbaus und unterirdische Hohlräume (nach Thüringer Altbergbau- und Unterirdische – Hohlräume – Gesetz (ThürABdUHG- von 2001) die in das neue Programm eingebunden wurden. Auch im Jahr 2011 konnte die Detailerfassung in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Landesbergamt fortgeführt werden.

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