Geowissenschaftlicher Naturschutz, Geotope und Geoparks

Geotopkataster

Im Geologischen Landesdienst wird der Geotopkataster des Freistaates Thüringen geführt (siehe auch Thüringer Naturschutzgesetz vom 15.07.2003, § 23, Abs. 3). Die homogenisierten Daten werden in einer Oracle-Datenbank vorgehalten, derzeit sind über 700 Geotope erfasst.

Auch im Hinblick auf die geplante Präsentation der Geotope auf der Homepage der TLUG wurden die Angaben vieler Geotope aktualisiert und bewertet. Im Jahr 2011 werden die Geotope mehrerer Kreise im Internet verfügbar sein.
 
Eine besondere Stellung innerhalb der Thüringer Geotope nehmen jene ein, denen 2006 das Prädikat Nationaler Geotop verliehen wurde. Im Ergebnis eines Wettbewerbs, ausgerufen von der Akademie der Geowissenschaften zu Hannover e. V, zu dem über 180 Geotope aus allen Teilen der Bundesrepublik eingereicht worden sind, hat eine Jury unter Beteiligung der Geologischen Dienste in den Bundesländern hat von den eingereichten Vorschläge insgesamt 77 als die bedeutendsten Geotope bzw. Geotoplandschaften Deutschlands ausgewählt.
Von den 14 eingereichten Thüringer Vorschlägen haben 6 Geotope das begehrte Prädikat Nationaler Geotop erhalten:
 
       Der Aufschluss „Lange Wand“ bei Ilfeld
       Die Travertine von Weimar und Ehringsdorf
       Die Kristallgrotte im Erlebnis Bergwerk Merkers
       Der „Bohlen“ bei Saalfeld
       Der Basaltfächer „Feldstein“ bei Themar
       Der historische Schieferbergbau in Lehesten
 

Tag des GEOTOPs

Im Jahre 2002 wurde anlässlich des Jahres der Geowissenschaften zum ersten Mal ein bundesweiter Tag des GEOTOPs durchgeführt. In Anlehnung an den bereits seit Jahren etablierten „Tag des offenen Denkmals“ werden erdgeschichtliche Denkmäler vorgestellt oder überhaupt erstmals zugänglich gemacht. Diese Veranstaltung hat seitdem in der Bevölkerung in zunehmendem Maße Resonanz gefunden. Sie erwies sich als ein viel versprechender Weg, in der breiten Öffentlichkeit Verständnis und Interesse für den Planeten Erde, die ihn formenden Entwicklungen und Prozesse sowie die Entstehung des Lebens, aber auch für die Verletzlichkeit des Systems Erde zu wecken und zu vermehren.

Im Jahr 2010 konnten im Rahmen des achten Tag des GEOTOPs am 19. September, erstmals unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Dr. Annette Schawan, MdB, in Thüringen insgesamt 40 Veranstaltungen angeboten werden. Diese wurden wiederum, auch dank des guten Wetters meist gut bis sehr gut besucht. Anzumerken ist, dass 31 der 40 Veranstaltungen von den Thüringer Geoparks angeboten wurden. Ein Zeichen, dass diese in der GEO-Öffentlichkeitsarbeit eine wichtige Rolle eingenommen haben.

Exkursion
Exkursion „Eiszeitstaub und Steinbruch in der „Goldenen Aue“ im Nationalen GeoPark Kyffhäuser, Aufschluss im Eichtal

Bundsweit wurde der Tag des GEOTOPs mittels eines Plakates beworben, welches wiederum in Thüringen gestaltet wurde. Es bietet auch die Möglichkeit, für die Ankündigung einzelnen Veranstaltungen benutzt zu werden. (Das Plakat des Jahres 2010: http://www.tlug-jena.de/de/tlug/umweltthemen/geologie/Taggeotop/)

Wieder am dritten Sonntag im September, also am 18.09.2011, wird ein ähnlich umfangreiches und niveauvolles Programm für Thüringen angeboten werden. Das bundesweite Programm wird ab August unter der bekannten und sehr informativen Homepage www.tag-des-geotps.de zu finden sein, das aktuelle Thüringer Programm auch auf der TLUG-Homepage unter www.tlug-jena.de.

 

Geoparks in Thüringen

In Geoparks soll die Bedeutung geologischer und geomorphologischer Prozesse für die natürlichen Ressourcen, aber auch für die Landnutzung, die Oberflächengestaltung sowie die Wirtschafts- und Kulturgeschichte für eine breite Öffentlichkeit erlebbar gemacht werden. In Thüringen sind vier Geoparks fest etabliert, drei davon wurden mit dem Prädikat „Nationaler GeoPark in Deutschland“ ausgezeichnet. Im Frühjahr 2008 wurde mit dem GeoPark Thüringen Inselsberg – Drei Gleichen als erstem der Thüringer Geoparks das Prädikat Nationaler GeoPark in Deutschland verliehen, am 07. Mai 2009 folgte der Nationale GeoPark Kyffhäuser.
 
Nationaler GeoPark Thüringen Inselsberg – Drei Gleichen

Der GeoPark Inselsberg – Drei Gleichen ist auf Initiative mehrerer Bürgermeister im Gebiet der Drei Gleichen entstanden. Dank guter kommunaler Zusammenarbeit wurde bald der Wunsch nach einer Vergrößerung des Geoparks laut. Mit dem Anschluss der Gemeinden im Umfeld des Inselsberges bis hin zum südlichen Thüringer Wald ist der GeoPark Inselsberg – Drei Gleichen auf ca. 600 km² angewachsen. Mit der Umgestaltung des Geländes der Wasserburg Günthersleben konnte am Tag des Geotops 2008 ein Geopark-Informationszentrum eröffnet werden.

GeoPark Informationszentrum
GeoPark Informationszentrum

Die Gesteine und geologischen Aufschlüsse im Nationalen GeoPark Thüringen Inselsberg – Drei Gleichen bezeugen die Entwicklung Pangäas von der Entstehung vor ca. 300 Millionen Jahren im Karbon bis zum beginnenden Auseinanderbrechen vor ca. 220 Millionen Jahren im Keuper. Die ältesten Gesteine im Geopark, Schiefer und Gneise, belegen die Zeit der Entstehung von Pangäa. Überreste oder Spuren von Lebewesen und Pflanzen, die heute als Fossilien auf den Schichtflächen zu finden sind, geben Einblicke in das Leben auf diesem Ur-Kontinent.

Tambacher Liebespaar
„Tambacher Liebespaar“ (Museum der Natur Gotha)
Grabungsstätte Bromacker
Grabungsstätte Bromacker (Geopark)

Das gilt für baumhohe Farngewächse der Rotliegendzeit (vor ca. 280 Millionen Jahren) genauso wie für Ammoniten aus dem Meer der Muschelkalk-Zeit (vor ca. 240 Millionen Jahren). Anhand der Jahreszahlen ist schon erkennbar, wie vielfältig die Gesteine im Geopark sind. Gesteinsschichten aus über 100 Millionen Jahren Erdgeschichte, von der Zeit des Karbon (ca. 300 Millionen Jahre alt) bis zum Jura (ca. 190 Millionen Jahre alt) sind im kleinsten Geopark Deutschlands lückenlos vorhanden. Damit kann im Geopark eine große geologische Zeitspanne nachempfunden werden. (www.thueringer-geopark.de)

 
Nationaler GeoPark Kyffhäuser
Der GeoPark Kyffhäuser weist, ausgehend vom markanten Kyffhäusergebirge, nach einer Erweiterung Ende 2009 eine Fläche von ca. 833 km² auf. Er umfasst große Teile des Kyffhäuserkreises sowie Teilgebiete der Landkreise Sömmerda und Nordhausen sowie Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt.
 
Am 7. Mai 2009 wurden die vielfältigen Anstrengungen der Akteure belohnt und der der Geopark Kyffhäuser als 12. Nationaler GeoPark in Deutschland zertifiziert.
 
In einem überschaubaren Landschaftsraum, der sich um die zentrale Landschaftseinheit des Kyffhäuser-Gebirges schart, kann anhand einer Vielzahl von geologischen, naturräumlichen und historischen Objekten ein Zeitraum von 500 Mio. Jahren erdgeschichtlicher Entwicklung, vom frühen Erdaltertum bis in die Gegenwart, nachvollziehbar und eindrucksvoll präsentiert werden. Das Alleinstellungsmerkmal des Geoparks umfasst zwei Aspekte:
 
1. Nach mitteleuropäischen Maßstäben ausgezeichnete Aufschlussverhältnisse legen in anschaulicher, didaktisch vorzüglich verwertbarer Form stockwerksartig angeordnete Gesteinskomplexe aus allen wesentlichen geotektonischen Entwicklungsetappen Mitteleuropas frei.
 
2. Der Zechsteingürtel am Südhang des Kyffhäuser-Gebirges und am Bottendorfer Höhenzug birgt zusammen mit der benachbarten Südharz-Region eine für Deutschland und Mitteleuropa einzigartige Sulfatkarst-Landschaft, die Ausgangspunkt für die wissenschaftliche Erforschung dieses Karsttyps überhaupt war.
 
Im Geopark Kyffhäuser wird deutlich, welche Vielzahl von Möglichkeiten zur Präsentation von Geo-Themen bestehen. Neben gut ausgeschilderten GeoPfaden, die auch in einer entsprechenden Broschüre, bereits in der zweiten Auflage, zusammengefasst vorliegen, wurden GeoBlicke gestaltet und ein besonderes Hörerlebnis geschaffen - mittels Handy lassen sich einminütige Texte zum Ortstarif abrufen.
 

Ergänzend liegen Faltblätter zu den Geotopen, der Oberkirche in Bad Frankenhausen mit ihrem schiefen Kirchturm (schiefer als der berühmte Turm in Pisa), sowie zu dem neu angelegten GeoPfad Tilleda vor.

 Tafel am GeoPfad
Tafel am GeoPfad (Geopark)
GeoBlick/GeoPhone
GeoBlick/GeoPhone (Geopark)

Nationaler GeoPark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen

Auch der GeoPark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen führt das Prädikat Nationaler GeoPark. In diesem flächenmäßig sehr großen, sich über drei Bundesländer erstreckenden Geopark hat Thüringen mit dem nördlichen Teil des Landkreises Nordhausen nur einen vergleichsweise kleinen Anteil.
 
Bemerkenswert ist eine Serie von mehrseitigen Faltblättern, die vom Geopark für 18 abgegrenzte Gebiete mit Bezug zu so genannten Landmarken herausgegeben wurden und den Besuchern vielfältige Hinweise zu den Geotopen wie auch zu Geschichte und Kultur sowie zu gastronomischen Einrichtungen geben. Diese werden ständig aktualisiert und kostenlos abgegeben.
 
Für den thüringischen Anteil liegen die Landmarke 6 – Poppenbergturm bei Ilfeld und die Landmarke 7 Kohnstein – Thüringer Südharzrand vor. Diese können auch auf der Homepage des Geoparks eingesehen werden ( www.harzregion.de/geopark/index.html).

 

Faltblatt Landmarke 6
Faltblatt Landmarke 7

 

Geopark „Schieferland“
 
Der jüngste Geopark „Schieferland“ umfasst zwei aneinander grenzende Areale in den Bundesländern Thüringen und Bayern. Von der rund 3.700 km² großen Gesamtfläche des Geoparks entfallen etwa je die Hälfte auf den thüringischen und auf den fränkischen Teil. Administrativ haben die Landkreise Saale-Orla-Kreis, Saalfeld-Rudolstadt und Sonneberg auf thüringischer Seite sowie die Landkreise Kronach, Kulmbach und Hof auf bayerischer Seite räumlichen Anteil am Geopark.
 
Die Fläche des Geoparks besteht im Wesentlichen aus den Arealen der Naturparke „Thüringer Schiefergebirge/ Obere Saale“ und „Frankenwald“, zu denen noch der östlichste Teil des Naturparks „Thüringer Wald“ vor allem im Landkreis Sonneberg sowie eine Reihe von Rand­bereichen hinzukommen.

 

Übersichtskarte des Geoparks
Übersichtskarte des Geoparks „Schieferland“

Das Thüringisch-Fränkische Schiefergebirge ist ein geologisch altes Gebirge. Seine günstigen Aufschlussverhältnisse gestatten einzigartige Einblicke in die geologische Geschichte des Grundgebirges und bieten viele Möglichkeiten, diese Altersepoche und ihre geologischen Prozesse (Sedimentation, Tektonik, Vulkanismus) im Gelände unter fachkundiger Anleitung nachvollziehbar zu erleben.

Steinerne Rose
Geotop „Steinerne Rose“ bei Saalburg

Im Geopark „Schieferland“ finden sich beispielhafte Belege für die angewandte Geologie als erlebbare Wirtschaftsgeschichte (Erzbergbau, Schiefergewinnung, Talsperren, Verkehrswege) mit Schiefergruben, die zu den größten in Europa gehören, und historischen Goldvorkommen, die zu den bedeutendsten in ganz Deutschland zählten.

Pferdegöpel
Technisches Denkmal Pferdegöpel im ehem. Staatsbruch
Schieferhalde im Geopark
Schieferhalde im Geopark

 

Bis zur Schaffung einer eigenen Verwaltungsstruktur sind die Naturparke Thüringer Schiefergebirge - Obere Saale ( www.thueringer-schiefergebirge-obere-saale.de) auf thüringischer und Frankenwald ( www.naturpark-frankenwald.de) auf bayerischer Seite federführend.
Die Homepage des Geoparks www.geopark-schieferland.de befindet sich in Vorbereitung.
 
 
Netzwerk Thüringer Geoparks
 
Beginnend im Jahr 2007 wurde ein Netzwerk der Geoparks in Thüringen geschaffen. In regelmäßigen Treffen tauscht man Erfahrungen aus, entwickelt gemeinsame Projekte und sucht Möglichkeiten, Besucher gezielt auf die anderen Geoparks in Thüringen hinzuweisen. So soll ein angemessener Beitrag zur Steigerung der touristischen Nutzung geleistet werden.
 
 
Populärwissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit
 
Mit dem Ziel, einer breiten Öffentlichkeit die Bedeutung erdgeschichtlicher Bildungen und die Belange des Schutzes der Geotope nahe zu bringen, konnten in den letzten Jahren vom Geologischen Landesdienst mehrere populärwissenschaftliche Veröffentlichungen herausgegeben werden – so zu Geologie und den Geotopen in Weimar und Umgebung, zurGoetz-Höhle Meiningenundzum Gold in Thüringen oder unter dem Titel Thüringen Untertage – Ein Exkurs zu Schauhöhlen, Besucherbergwerken und GeoMuseen.
 
Zur Popularisierung des bedeutendsten Thüringer Geotops, dem Bohlen bei Saalfeld, wurde ein Faltblatt erstellt.
 
In Zusammenarbeit mit dem Museum für Naturkunde der Stadt Gera und der Wismut GmbH konnte 2009 als Heft 35 der Naturwissenschaftlichen Reihe des Museum für Naturkunde die Publikation „Geologie und den Geotopen im Raum Gera und Umgebung“ herausgegeben werden.
 
Die insgesamt 18 Autoren hatten das Ziel, eine breite Öffentlichkeit, insbesondere Lehrer, Schüler und naturkundliche interessierte Bürger, in kompakter und allgemein-verständlicher Form über die geologischen Verhältnisse der Stadt Gera und ihrer Umgebung zu informieren. Das 296 Seiten umfassende Buch weist 191 Abbildungen und 81 topographische und geologische Karten auf.
 
Übersichtskarte „Geologische Besonderheiten in Thüringen“

Das Landesamt für Vermessung und Geoinformation (TLVermGeo) hat gemeinsam mit der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG), pünktlich zum Tag des Geotops 2010, die neue Übersichtskarte im Maßstab 1:250.000 „Geologische Besonderheiten in Thüringen“ herausgegeben.

Vorderseite der Karte
Ausschnitt Kartenblatt

Über 190 Signaturen weisen in der Kartendarstellung auf Geotope allgemein, Karstquellen, Schauhöhlen, Besucherbergwerke, Museen mit geologischer Ausstellung und Geowissenschaftliche Denkstein hin. Sie geben ein Zeugnis von der interessanten und reichen geologischen Geschichte unseres Landes.

Besonders hervorzuheben ist die Rückseitengestaltung sowie ein Beiheft, das detaillierte Informationen zu den geologischen Sehenswürdigkeiten in Thüringen gibt. Auf der Kartenrückseite werden die Leser über die geologische Entwicklung Thüringens informiert. Neben einer geologischen Übersichtskarte des Freistaats im kleinen Maßstab, finden Sie zum sicheren Auffinden der Objekte im Gelände die Koordinatenangaben zu den in der Karte markierten Geotopen. Dazu gibt es auch den Hinweis, auf welcher topographischen Karte im Maßstab 1:25.000 des TLVermGeo man diese Geotope findet.

Ausschnitt Kartenrückseite

Beziehen kann man die Übersichtskarte „Geologische Besonderheiten in Thüringen“ für 6,50 € im Landesamt für Vermessung und Geoinformation (www.thueringen.de/vermessung) oder über den Buchhandel (ISBN: 978-3-86979-009-1). (Abbildungen aus: www.thueringen.de/de/tlvermgeo/tk5/?cat=6&map=UeKTh250TGeotop).

Kataster des Altbergbaus

Um den Schutz von Mensch, Natur und Umwelt, die Gewährleistung der Planungssicherheit der Träger öffentlicher Belange, aber auch Aussagen zu ingenieurgeologisch-geotechnischen und hydrogeologischen Problemstellungen zu ermöglichen, führen das Thüringer Landesbergamt Gera und der Geologischer Landesdienst den Kataster des Altbergbaus in Thüringen.

Im 3. Quartal 2010 wurde die Portierung der ACCESS-Anwendung nach ORACLE abgeschlossen und somit die Voraussetzung für die umfangreiche Detailerfassung geschaffen.

Die Datenbank umfasst über 1.500 Objekte des Altbergbaues und unterirdische Hohlräume (nach Thüringer Altbergbau- und Unterirdische – Hohlräume – Gesetz (ThürABdUHG- von 2001) die in das neue Programm eingebunden wurden. Auch im Jahr 2010 konnte die Detailerfassung in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Landesbergamt fortgeführt werden.

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