Modellvorhaben Flussgebietsmanagement

Als maßgebliches Instrument zur Erreichung des guten Zustandes nach WRRL war bis Ende 2009 ein erster Bewirtschaftungsplan aufzustellen. Das darin enthaltene Maßnahmenprogramm zur Beseitigung von festgestellten Defiziten ist dann innerhalb von 3 Jahren, also bis Ende 2012, umzusetzen. Zur rechtzeitigen Vorbereitung auf die Aufstellung des Maßnahmenprogramms ab 2006 und die Durchführung der konkreten Maßnahmen ab 2009 führte das TMLNU in den Jahren 2004 bis 2006 ausgesuchte Maßnahmen als Modellvorhaben Flussgebietsmanagement durch.

Schwarza
Schwarza bei Schwarzburg

Zielsetzung der Modellvorhaben war es, die gemeinsame Durchführung fachbereichsübergreifender, komplexer Maßnahmen mit beteiligten Institutionen, Verbänden, Behörden und Nutzern zu testen. Die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten solte dabei optimiert und die Einbeziehung der interessierten und beteiligten Stellen in die Maßnahmenplanung und -umsetzung anhand konkreter Vorhaben erprobt werden.

Es wurden Modellvorhaben zu folgenden Themenkomplexen durchgeführt:

- Reduzierung von Nährstoffeinträgen in Grund- und Oberflächenwasser,
- Verbesserung und Vernetzung aquatischer Lebensräume.

Die Durchführung dieser Modellvorhaben wurde vom damaligen TMLNU finanziert, gestützt durch Fördermittel der Europäischen Union.

Die Aufforderung des TMLNU an interessierte Institutionen und Organisationen, geeignete Vorschläge für Modellvorhaben einzureichen, stieß auf großes Echo . So wurden insgesamt 90 Vorhaben vorgeschlagen. Die endgültige Auswahl der Modellvorhaben wurde unter Einbeziehung der regionalen Gewässerforen und des Gewässerbeirates Ende März 2004 vorgenommen.

Folgende Modellvorhaben wurden dabei ausgewählt:

Lebendige Sprotte (Landkreis Altenburger Land)

Verminderung von Stoffausträgen aus landwirtschaftlich genutzten Flächen (VERSTOLA, landesweit)

Reduktion des Stickstoffaustrages aus landwirtschaftlich genutzten Flächen im Bereich der Talsperren Weida, Zeulenroda und Lössau (Greiz/Saale-Orla-Kreis)

Entwicklung der Rodach und ihrer Zuflüssezu einem durchgängigen, strukturreichen Verbundsystem in der Kurregion Bad Colberg/Ummerstadt (Landkreis Hindburghausen)

Auenrenaturierung für eine lebendige Werra zwischen Sallmannshausen und Wartha (Wartburgkreis)

Renaturierung der Ulster im Flurbereinigungsverfahren Buttlar (Wartburgkreis)

Sanierung und Renaturierung der Monna im Thüringer Becken (Landkreis Sömmerda)

Gewässersanierung der Walse (Eichsfeldkreis)

Revitalisierung des Röstegrabens (Landkreis Nordhausen)

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